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Der Name dieses Modelltyps ist selbsterklärend – Tintenstrahldrucker arbeiten mit flüssiger Farbe, die aus einem Druckkopf auf das Papier tröpfchenweise gespritzt wird. Diese wird aus unterschiedlichen Patronen entnommen. Zum Einsatz kommen Tuschen mit den Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK). Die Vorteile von Tintenstrahldruckern sind die einfache Mechanik und geringe Herstellungskosten, weshalb die Modelle preislich für jedermann erschwinglich sind. Der Nachteil des Tintenstrahldruckers besteht darin, dass dieser mit der Zeit beziehungsweise durch seltenen Gebrauch austrocknet und gereinigt werden muss. Die Drucker können unter Umständen so austrocknen, dass nur noch eine Auswechslung bestimmter Teile wie in etwa des Druckkopfes Abhilfe schafft. Ein weiterer Minuspunkt: Tintentuschen sind für einige Modelle verhältnismäßig teuer, sodass sich ein günstiges Gerät langfristig nicht mehr lohnen kann. Hier gilt es, nicht nur das Gerät, sondern auch den Preis für die zu verwendenden Druckerpatronen zu überprüfen. Gute sind sparsam im Verbrauch, arbeiten schnell (um die 20 Seiten in Schwarz-Weiß pro Minuten) und unterstützen günstige Patronen. Tintenstrahldrucker kosten in der Regel nicht viel und sind bereits ab 30 Euro erhältlich.
Die Hauptkonkurrenten zu gewöhnlichen Tintenstrahldruckern sind solche mit Lasertechnologie. Sie gelten als besonders schnell und eignen sich deshalb vor allem für den Bürobetrieb. Flotte Laserdrucker erreichen eine Geschwindigkeit von 20 bis 40 Schwarz-Weiß-Seiten pro Minute. Im Gegensatz zu Tintenstrahlern wird bei einem Lasermodell ein Toner eingesetzt. Dieser kostet zwar etwas mehr als herkömmlich Druckerpatronen, hat jedoch eine längere Betriebsdauer und reicht je nach Modell für 1.500 bis 3.000 Blatt. Darüber hinaus sind die Ausdrucke UV- sowie wischfest und halten auch Wasser stand. Nachteile ergeben sich wiederum im Farbraum. Laserdrucker erreichen nicht die Fotoqualität der Tintenstrahldrucker, weshalb sie sich vorrangig für Textdokumente eignen.
Zusätzliche Möglichkeiten bieten All-in-One-Drucker. Diese verfügen über einen integrierten Scanner und Kopierer, wodurch drei Geräte in einem einzigen Modell integriert sind. All-in-One-Drucker gibt es sowohl mit Tintenstrahl-, als auch Laser-Technologie. Letztere liegen im Preis etwas höher. Die Vorteile liegen auf der Hand: Multifunktionsgeräte benötigen weniger Platz, nur eine Stromquelle und sind sparsam im Betrieb. Darüber hinaus müssen sie nicht zwangsläufig an einen Computer angeschlossen sein, um Dokumente zu scannen oder kopieren. Die Nachteile ergeben sich dagegen aus der Komplexität der All-in-One-Drucker. Sobald Fehler oder Defekte auftreten, können alle Funktionen betroffen sein. Nicht zuletzt spielen bei Nutzern Abmessung und Gewicht eine Rolle – denn Multifunktionsgeräte sind in der Regel größer und wiegen mehr als Einzelmodelle. Außerdem ist die Qualität der einzelnen Funktionen im Vergleich zu separaten Modellen nicht selten schlechter. Die Preisspanne liegt je nach Kategorie zwischen 90 und 300 Euro.
Wer größere Projekte plant und außergewöhnlich große Formate ausdrucken will, sollte zum Plotter greifen. Insbesondere Grafiker, Layouter und Fotografen profitieren von den Geräten. Je nach Ausführung eignen sich Plotter aber auch für Ingeneure, Architekten oder andere industrienahen Berufe, die auf präzise technische Ausdrucke in Großformaten angewiesen sind. Dafür schlagen Plotter mit hohen Kosten zu Buche. Die Preise beginnen mit 300 Euro und können in den fünfstelligen Bereich gehen. Für den heimischen Gebrauch sind Plotter weniger zu empfehlen.