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Plotter günstig kaufen: Verbrauchertipps
Der wesentliche Unterschied zu normalen Druckern ist also, dass ein Plotter größere Formate als das herkömmliche A4 drucken kann. Der Druck erfolgt als Thermo-, Nadel-, Tinten- oder elektrostatischer Druck. Thermodruck arbeitet mit hitzeempfindlichem Papier, wobei mit punktförmiger Hitze auf das Blatt geschrieben wird und sich das Papier dort schwarz verfärbt. Beim Nadeldruck wird mit einer Reihe angesteuerter Nadeln durch ein Farbband auf das Papier geschlagen. Tintendrucker erzeugen hingegen mit Tintentröpfchen, die gezielt abgeschossen oder abgelenkt werden, ein Druckbild. Ein elektrostatischer Plotter erzeugt ein Muster aus elektrostatisch geladenen Bereichen auf dem Papier.
Was gibt es für Plotterformen?
Plotter kann man in zwei verschiedene Kategorien einteilen. Zum einen gibt es vektororientierte Ausgabegeräte (Grafikdaten werden durch mathematische Funktionen verwaltet) und zum anderen rasterorientierte Plotter (geometrische Grundstrukturen werden in einzelne Rasterpunkte zerlegt). Zu den vektororientierten Plottern gehört der Stiftplotter. Hierbei wird ein Stift gemäß der programmierten Anweisungen über das Papier geführt. Jedoch kann ein Stiftplotter nur mit einer begrenzten Anzahl von Farben arbeiten, da für jede Farbe ein neuer Stift benötigt wird. Zudem ist er sehr laut und langsam, dafür aber sehr preisgünstig. Es gibt zwei verschiedene Arten von Stiftplottern: Den Flachbettplotter (das Papier liegt auf einer ebenen Fläche) und den Trommelplotter (das Papier läuft um eine Trommel). Rasterorientierte Plotter sind hingegen Tintenstrahlplotter, thermische Plotter, Thermotransferplotter und Elektrostatplotter. Bei Tintenstrahlplottern wird eine Zeichnung rasterförmig von Tintentropfen zusammengesetzt. Sie sind schneller als Stiftplotter und bieten eine hohe Vielfalt an Farben. Bei einem thermischen Plotter wird ein Druckkopf für die Ausgabe erwärmt und erzeugt eine Schwärzung auf dem Papier. Thermotransferplotter übertragen Grundfarben von einer Folie auf das Papier. Elektrostatplotter benötigen ein besonderes Papier, welches durch Elektroden teilweise positiv geladen wird. An diesen Stellen setzen sich Tonerteilchen fest, die durch Hitze fixiert werden.
Was muss ich beim Kauf beachten?
Beim Kauf eines Plotters sollte vor allem das gewünschte maximale Format das wichtigste Kriterium sein. Plotter können ein Format von DIN A0 erreichen. Dabei muss auf die bedruckbare Fläche geachtet werden, da Ränder für den Medientransport benötigt werden. Auch die Auflösung spielt eine entscheidende Rolle und die Zahl der Zeichnungen pro Tag. Für Leute, die den Plotter eher selten nutzen, reicht auch ein Plotter mit einer geringen Anzahl von Zeichnungen am Tag, was Geld sparen kann. Außerdem sind Folgekosten wie Tinte und Spezialpapier bei Tintenstrahlplottern zu beachten. Auch zu berücksichtigen ist, dass zum Beispiel Elektrostatplotter in klimatisierten Räumen betrieben werden müssen, da sie sehr empfindlich auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen reagieren. Die maximal erreichbare Aufdruckkraft ist besonders bei Stiftplottern wichtig, da zum Beispiel eine Aufdruckkraft von bis zu 1,5 Newton bei Stiften mit Gasdruckminen notwendig ist. Allgemein kann man das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Plottern aber als ausgewogen bezeichnen und preisliche Unterschiede machen sich eher bei Service und Zubehör bemerkbar.














