






















































Nur mit einer Soundkarte kann man über einen Computer oder die an ihm angeschlossenen Boxen Musik oder andere Klänge abspielen. Beim Kauf sollte man vor allem auf die Samplingrate, die Auflösung, die Schnittstellen und die Kanalanzahl achten. Die Samplingrate wird auch Abtastrate genannt und in kHz (Kilohertz) angegeben. Sie ist die Ein- oder Ausgangsfrequenz des analogen Signals.
Damit der Klang so originalgetreu wie möglich wiedergegeben wird, sollte die Samplingrate hoch sein. Normalerweise liegt sie bei 48 kHz, neuere Modelle erreichen allerdings auch 96 kHz. Neben der Samplingrate ist auch die Auflösung entscheidend für die Tonqualität. Sie wird in Bit angegeben und liegt meist bei 16 Bit, was für die Qualität einer CD vollkommen ausreicht. Manche Hersteller bieten jedoch auch Soundkarten mit 24 Bit an. Interne Soundkarten werden in einen PCI-Steckplatz im Mainboard eingebaut. Externe Soundkarten können hingegen über USB oder eine Firewire-Schnittstelle mit dem Computer verbunden werden. Die Kanalanzahl gibt an, wie viele unterschiedliche Audioausgänge eine Soundkarte besitzt. Unterstützt die Karte nur Stereoton, hat sie zwei Kanalausgänge, was bedeutet, dass zwei Boxen angeschlossen werden können. Bei einem 5.1-Sourroundsound werden sechs Kanäle ausgegeben. Ist die Karte eine 6.1- oder 7.1-Soundkarte sorgen zusätzliche Kanäle für einen realistischen Raumklang.