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Hörfunksender übertragen ihre Signale in Form von elektromagnetischen Wellen in verschiedenen Frequenzbereichen. Ein Radio beziehungsweise dessen Antenne empfängt diese und gibt sie anschließend wieder. Im analogen Bereich ist die Bezeichnung AM-Radio geläufig, die sich auf den Empfang von Lang-, Mittel- oder Kurzwellen bezieht. Einfache UKW-Radios empfangen ungefähr 15 Radiosender. Außerdem gibt es das digitale Radiosignal via DAB oder DAB+, mit welchem ein Digitalradio doppelt so viele Radiostationen unterstützt. Auch Internetradios erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Hier kann der Hörer Radiosender aus aller Welt streamen. Sei es über WLAN im heimischen Netzwerk, oder unterwegs mit einem mobilen Gerät. Man kann sowohl mit einem kleinen Küchenradio als auch mit einer umfangreichen Musikanlage den Rundfunk empfangen. Dazwischen liegen kompakte Anlagen, mit denen man CDs oder USB-Speichermedien abspielen kann. Diese sind oftmals mit klangvollen Stereo-Lautsprechern ausgestattet, sodass die Lieblingslieder in voller Lautstärke ertönen.
Reine Radiogeräte, die über keinerlei weitere Funktionen verfügen, sind mittlerweile sehr selten. Stattdessen sind Kompaktgeräte mit unterschiedlichen Wiedergabemodi weit verbreitet. So kann man beispielsweise eine kleine Anlage mit Radio kaufen, die auch Streaming-Dienste wie Spotify oder Deezer unterstützt. Doch nicht jedes Radio muss unbedingt mehr können, als Nachrichten und Musik von verschiedenen Rundfunkanstalten zu empfangen. Ein kleines Gerät für die Küche verzichtet daher oft auf andere Wiedergabemodi, ist dafür zum Beispiel mit einem Timer ausgestattet, damit einem nichts anbrennt.
Neben kompakten Radios sowie Weltempfängern und tragbaren CD-Spielern ermöglichen auch leistungsstarke HiFi-Anlagen den Empfang von Hörfunksendungen. Dabei ist nicht nur der analoge sowie digitale Empfang via AM oder DAB möglich, sondern auch die Übertragung und Aufzeichnung über das Internet. Hierfür benötigt man eine Anlage mit Netzwerkanschluss. Diese sind beispielsweise von Denon oder Yamaha erhältlich und tragen oft die Bezeichnung Receiver oder Tuner. Es gibt auch kompaktere Internetradios, für die keine externen Lautsprecher und weitere Abspielgeräte erforderlich sind.
Um unterwegs Radio zu hören, sind tragbare CD-Player oder auch sogenannte „Ghettoblaster“ sehr gut geeignet. Hierbei handelt es sich um kompakte Geräte, die mit einem CD-Spieler sowie einem USB-Anschluss ausgestattet sind und je nach Modell sowohl analogen als auch digitalen Radioempfang unterstützen. Die Geräte verfügen über einen Netzanschluss und ein Batteriefach, sodass man damit auf dem Campingplatz, am Strand oder im Wald Musik und Nachrichten hören kann. Möchte man im Urlaub stets aktuelle Nachrichten empfangen, lohnt sich der Kauf eines Weltempfängers, der ebenfalls über Batterien betrieben werden kann und viele Frequenzen unterstützt.
Ein Baustellenradio gehört mittlerweile auf jede Baustelle. Es versorgt die Handwerker nicht nur mit Nachrichten und Wetterinformationen, es spielt mittlerweile auch je nach Modell per Bluetooth die Lieblingsmusik vom Handy. Da es auf Baustellen sehr staubig ist und bei Regen auch nass werden kann, muss ein Baustellenradio besonders gut dagegen geschützt sein. Sie besitzen für den einfachen Transport meist einen Tragegriff und sind mit wenigen Bedienelementen ausgestattet. Die wichtigsten Informationen zur Uhrzeit, oder der Radiostation zeigen sie auf ihrem digitalen Display an. Sie verfügen außerdem über einen Akku oder Netzanschluss. Laute und robuste Baustellenradios stellen wir in unserem Ratgeber vor.