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PC günstig kaufen: Verbrauchertipps
Bei diesen Rechnern sind alle wichtigen Komponenten bereits verbaut und nach Wunsch können Sie das Betriebssystem bestimmen, das vorinstalliert werden soll. Geliefert wird dann der fertige PC, den Sie nur noch an den Strom anschließen müssen. Worauf Sie beim Kauf eines Komplettsystems achten müssen, verraten wir in unserem Ratgeber.
Kosten können schnell steigen
Die meisten Händler listen Komplettsysteme mit der minimalsten Ausrüstung. In der Regel reicht die vorkonfigurierte Standardversion den wenigsten, um in die Multimedia-Welt einzutauchen. Die Festplatten sind im Schnitt 250 bis 500 Gigabyte groß und die Grafikkarte befindet sich auf der Platine. Der integrierte Arbeitsspeicher fasst selten mehr als vier Gigabyte und der Prozessor taktet je nach Preis mit zwei oder vier Kernen. Einige Händler bieten die Möglichkeit, den Komplett-PC individuell und online zu konfigurieren. Ein Gamer wird dann sicherlich zu einer schnelleren Grafikkarte greifen und mehr Arbeitsspeicher verlangen. Schnell können die Kosten im Vergleich zum Anfangspreis ansteigen. Deswegen sollten Sie im Vorfeld Ihre Ansprüche an den neuen PC klar definieren.
Minimalkonfiguration auf Dauer zu schwach
Laut den Erfahrungen unserer Nutzer und der unserer Mitarbeiter bei guenstiger.de zahlen sich Minimalkonfigurationen bei einem Komplett-PC nicht wirklich aus. Nach einer Weile läuft der Rechner deutlich langsamer und das Hochfahren ohne eine integrierte SSD kann Minuten dauern. Es lohnt sich daher, etwas mehr Geld zu investieren. Das gilt auch für Einsteiger. Achten Sie deshalb darauf, dass als Prozessor mindestens ein Intel i5 mit vier Kernen (Quad-Core) integriert ist, der von vier Gigabyte Arbeitsspeicher (DDR3) unterstützt wird. In der Regel befindet sich ein Intel HD-Grafikchip auf der Platine (OnBoard). Wir empfehlen dringend den Einsatz einer PCIe-Grafikkarte wie der Nvidia GeForce GTX 750. Die Leistung eines PCs erhöht sich durch eine bessere GPU ganz erheblich. Gleiches gilt für die Festplatte. Während mittlerweile eine 500 Gigabyte große HDD zum Standard gehört, raten wir zu einer zusätzlichen SSD mit 256 Gigabyte. Auf dieser sollte nach Möglichkeit das Betriebssystem installiert sein. Das verbaute Netzteil sollte außerdem 500 Watt Leistung erbringen.
WLAN über USB-Stick
Natürlich benötigen Sie auch Internetzugang. Es gibt die Möglichkeit, sogenannte Netzwerkkarten mit WLAN-Antennen einbauen zu lassen. Diese können über 100 Euro kosten. Wir empfehlen jedoch USB-Sticks, die Sie ganz einfach in einen USB-Port stecken und so auf das heimische Netzwerk zugreifen können. Solch ein Stick kostet rund 25 Euro.































