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Frontlader günstig kaufen: Verbrauchertipps
Sie verfügt über eine Öffnung (auch Luke genannt) an der Vorderseite. Über sie wird die Wäsche in die Maschine befüllt. Mittlerweile gehört der Frontlader fast schon zum Grundinventar einer jeden Wohnung. Der Markt bietet eine große Auswahl an verschiedenen Modellen für jeden Geldbeutel. Die Investition sollte gut überlegt sein, da eine Waschmaschine in der Regel für viele Jahre ihren Dienst verrichtet. Für wen sich Frontlader eignen, wie sie arbeiten und worauf beim Kauf geachtet werden sollte, haben wir hier zusammengefasst.
Bauweise
Der Frontlader ist kastenförmig gebaut und verfügt an der Vorderseite über eine Öffnung mit einem Sichtfenster. Diese ist rund und aus Glas gefertigt, sodass man den Waschvorgang beobachten kann. Daher wird sie auch oftmals als Bullauge bezeichnet. Über dieses werden Textilien in die innenliegende Wäschetrommel gelegt. Da die Öffnung vorne ist, kann die Oberseite bei frei stehenden Geräten auch praktischerweise als Ablagefläche verwendet werden. Möchte man seine Waschmaschine in die Küchenzeile integrieren, so wählt man ein unterbaufähiges Gerät. Da die Geräte Standardmaße besitzen, ist dies kein Problem. Die meisten Geräte haben eine Breite von 60 cm und eine Höhe von 85 cm. Die Breite ist abhängig vom Fassungsvermögen. Daher sollten Kaufinteressierte sich zunächst darüber Gedanken machen, wo das Gerät stehen wird und welche Maße passen, denn nicht in jeder Wohnung kann ein Frontlader aufgestellt werden. Weiß man nicht so recht, wo man die Maschine unterbringen kann, sollte man sich auf jeden Fall einen Toplader anschauen. Diese sind besonders platzsparend und können auch in kleinen Räumen untergebracht werden.
Energieverbrauch
Nach dem Kauf der Waschmaschine kommen natürlich weitere Kosten für den Wasserverbrauch und Strom hinzu. Im Durchschnitt verbraucht eine Waschmaschine 80-120 Liter Wasser und 150-200 kWh Strom pro Jahr. Wer bei der Auswahl auf ein Gerät mit hoher Energieeffizienzklasse setzt, der spart bares Geld. Seit der Einführung der neuen EU-Energielabels im Jahr 2021 können Verbraucher den Energie- und Wasserverbrauch sowie die Energieeffizienzklasse noch einfacher vergleichen. Die Klasse A ist immer noch die effizienteste und geht runter bis G für Geräte mit höherem Verbrauch. Die „Plus“-Klassen des alten Systems sind weggefallen. Zusätzlich gibt es auf dem Label einen QR-Code, der zu den Produktinformationen in der EPREL-Datenbank führt.
Pflicht ist nun auch das "Eco 40-60" Programm, bei dem normal verschmutzte Wäsche bei etwas niedrigerer Temperatur genauso sauber wird, wie bei einem 60 °C Waschgang. Wer umweltbewusst und energiesparend waschen möchte, wählt idealerweise das Eco-Programm. Hier wird am wenigsten Wasser und Energie verbraucht. Soll es doch mal schnell gehen, gibt es die Schnellwaschfunktion, mit der die Durchgänge zwar kürzer sind, aber deutlich mehr Energie verbrauchen.
Schleuderdrehzahl
Startet der Frontlader den Waschvorgang, dreht sich die Trommel um ihre horizontale Achse. Die Umdrehungen pro Minute werden als Schleuderzahl bezeichnet. In der Regel lässt sich die Geschwindigkeit manuell einstellen. Niedrige Werte eignen sich für empfindliche Textilien, die geschont werden sollen. Diese sind nach dem Waschvorgang allerdings nasser als bei höheren Werten. Dann wird nämlich mehr Wasser aus den Stoffen geschleudert und die Restfeuchte ist demnach geringer. Die Schleuderzahl hat jedoch auch Einfluss auf den Energieverbrauch der Waschmaschine. Höhere Schleuderdrehzahlen benötigen mehr Energie. Moderne Waschmaschinen besitzen daher oft eine automatische Schleuderdrehzahlanpassung, die die Drehzahl an die Beladungsmenge und das Textilprogramm anpasst.
Meist lässt sich die Schleuderzahl zwischen 800 und 1.800 Umdrehungen pro Minute einstellen. Die Restfeuchte der Wäsche gibt an, wie viel Wasser nach dem Schleudern noch in den Textilien enthalten ist. Je höher die Schleuderdrehzahl, desto geringer die Restfeuchte. Tipp: Für ein energiesparendes Waschen sollte die Schleuderzahl so niedrig wie möglich gewählt werden, ohne die Wäsche zu stark zu benetzen. Für ein schnelles Trocknen der Wäsche sollte hingegen eine hohe Schleuderdrehzahl gewählt werden. Empfindliche Textilien sollten nicht zu stark geschleudert werden, da sie sonst leicht beschädigt werden können.
Waschmaschinen werden seit 2013 in Schleuderwirkungsklassen von A bis G eingeteilt. Klasse A steht für die beste Schleuderwirkung, Klasse G für die schlechteste. Beim Kauf einer neuen Waschmaschine sollte auf die Schleuderwirkungsklasse geachtet werden.
Höhere Schleuderdrehzahlen führen außerdem zu einer höheren Geräuschentwicklung. Moderne Waschmaschinen besitzen daher oft eine Unwuchterkennung, die dafür sorgt, dass die Trommel gleichmäßig beladen wird und die Maschine nicht zu stark vibriert. Die Trommel der Waschmaschine kann aus verschiedenen Materialien bestehen, z. B. aus Edelstahl oder Kunststoff.
Programme und Funktionen
Viele Maschinen verfügen über verschiedene Programme, mit denen die Wäsche gereinigt werden kann. Damit können unterschiedliche Textilien optimal ihren Bedürfnissen nach gewaschen werden. Zu den Grundeinstellungen zählen Vorwäsche bei starker Verschmutzung, Koch- und Buntwäsche, Pflegeleicht, Wolle, Seide, Fein- sowie Kurzwäsche. Darüber hinaus bieten einige Frontlader weitere spezifische Sondereinstellungen. Hierzu zählt die zum Beispiel der Aquastop. Tritt ein Leck in der Waschmaschine auf, hilft diese Funktion dabei, einen größeren Wasserschaden zu verhindern.
Ebenfalls zu beachten sind die Geräusche der Maschinen. Der Pegel sollte möglichst niedrig sein, damit kein störender Lärm das Umfeld belastet.
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