Grafikkarte AGP
AGP ist ein Akronym für ‚Accelerated Graphics Port‘. Es ist ein Hochgeschwindigkeits-Punkt-zu-Punkt-Kommunikationskanal, der für den Anschluss einer Grafikkarte an ein Motherboard entwickelt wurde.
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Grafikkarte AGP Verbrauchertipps

Veröffentlicht am 15.02.2017, von der guenstiger.de - Redaktion.

AGP Grafikkarten günstig kaufen: Verbrauchertipps

test agpVideokarten, die mit AGP-Kanälen kompatibel sind, werden als AGP-Videokarten bezeichnet. Die AGP-Technologie wurde speziell dazu entwickelt, um die Darstellung von 3D-Computergrafik zu ermöglichen. Man könnte sogar sagen, dass sie ausdrücklich für Spielanwendungen entwickelt wurden. Im Vergleich zu alten PCI-Karten (Peripheral Component Interconnect) bot AGP höhere Geschwindigkeiten aufgrund seines dedizierten Weges, der direkt zur CPU führte. AGP ist also ein dedizierter Bus, der speziell für Grafikkarten entwickelt wurde. Diese Karten bieten große Leistung, wenn es darum geht, komplexe Geometrien und schnelle Umschaltung auf neuere Szenen in Echtzeit zu vollziehen. Die AGP-Karten werden seit 2004 durch die neuen PCI-Expresskarten schrittweise verdrängt. Für Anwender, die AGP-kompatible Mainboards in ihre Computer einsetzen, stehen jedoch noch einige gute AGP-Kartenoptionen zur Verfügung. Bis Mitte 2008 dominierten PCI-Express-Karten den Markt und nur wenige AGP-Modelle waren verfügbar.

Vorteile gegenüber PCI

Als Computer zunehmend grafisch orientiert wurden, begannen sukzessive Generationen von Grafikadaptern an die Grenzen von PCI zu stoßen. Dies führte zur Entwicklung von AGP, einem „Bus“ für Grafikadapter. AGP ist stark auf PCI basiert, und tatsächlich ist der AGP-Bus ein Superset des herkömmlichen PCI-Busses. AGP-Karten müssen daher als PCI-Karten fungieren. Der Hauptvorteil von AGP über PCI ist, dass er einen dedizierten Pfad zwischen dem Slot und dem Prozessor bereitstellt, anstatt den PCI-Bus zu teilen. Neben der fehlenden Konkurrenz für den Bus ermöglicht die Direktverbindung höhere Taktraten. Der zweite große Unterschied ist, dass der AGP Split-Transaktionen verwendet, wobei die Adresse und Datenphasen einer PCI-Transaktion getrennt sind. Die Karte kann viele Adressenphasen senden, die der Host in der Reihenfolge verarbeitet. Dies vermeidet lange Verzögerungen bei leerem Bus während Leseoperationen.

Energieverbrauch

Die tatsächliche Leistung, die von einem AGP-Slot geliefert wird, hängt von der verwendeten Karte ab. Der maximale Strom, der von den verschiedenen Schienen gezogen wird, ist in den Spezifikationen für die verschiedenen Versionen angegeben. Wenn z. B. maximaler Strom aus allen Versorgungen gezogen wird und alle Spannungen an ihren spezifizierten oberen Grenzwerten liegen: 95 kann ein AGP 3.0-Steckplatz bis zu 48,25 Watt liefern. Diese Zahl kann verwendet werden, um eine Energieversorgung konservativ zu spezifizieren. In der Praxis ist es aber unwahrscheinlich, dass eine Karte mehr als 40 W aus dem Steckplatz zieht, da sie viel weniger verwendet. AGP Pro bietet zusätzliche Leistung bis zu 110 W. Viele AGP-Karten hatten zusätzliche Stromversorgungen, um sie mit mehr Strom zu versorgen, als der Steckplatz bereitstellen konnte.

Beste AGP-Videokarten am Markt

Beim Kauf einer AGP-Karte muss zuerst die Speicherbandbreite gesucht werden. Diese Bandbreite bestimmt die Geschwindigkeit der Kommunikation zwischen der Grafikverarbeitungseinheit und dem Grafikspeicher. Außerdem sollte nach der Speichergröße der Grafikkarte geschaut werden. Es ist ein wichtiger Parameter, denn bei mehr Speichergröße steigt auch die Geschwindigkeit, mit der die Grafikkarte funktioniert. Typische Speichergrößen von AGP-Karten fallen in den Bereich von 256 MB bis 1 GB. Das andere worauf zu achten ist, ist die Hardware- und Software-Kompatibilität. Es ist nicht möglich, Ihnen speziell zu sagen, welche die beste Karte für Windows 7 oder „World of Warcraft“ sein würde. Die meisten AGP-Karten funktionieren gut mit grafikintensiven Spielen. Doch Sie sollten die richtige Treibersoftware und ausreichend RAM haben.

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