Hatte vorher einen Siemens Gigaset Router welchen ich aber aufgrund fehlender WPA2 Verschlüsselung nicht mehr gebrauchen konnte. Wie immer ist die Installation einer Fritz!Box kinderleicht zu bewerkstelligen.
Noch nie hatte ich einen DSL-Router, ob nun mit oder ohne Modem, in Händen, bei dem die Konfiguration so fürchterlich umständlich war. Umständlich deshalb, weil fast nichts den üblichen Gegebenheiten entspricht. Wichtige Einstellungen sind z.B. im Expertenmenü versteckt, vor dessen Benutzung auch noch gewarnt wird.
Anscheinend funktioniert der Router nur, wenn eine DSL-Verbindung besteht, was ihn für manche Anwendung ungeeignet macht. Und das Webinterface der Box funktioniert aufgrund unnötigen Schnickschnacks nur mit manchen Browsern. Wie kann man von so kranken Voraussetzungen ausgehen? Außerdem scheinen diese Schnarcher bei AVM noch nicht kapiert zu haben, daß es auch noch viele andere Rechnerplattformen als diese schnöden Windowskisten zu geben scheint. Und selbst dort wird blödsinnigerweise bei der Installation zwingend auf dynamische IP-Vergabe umgestellt, obwohl es auch anders geht (und oft erforderlich ist).
Immerhin funktioniert das Ding, wenn man sich mal durch die vermurkste Software durchgekämpft hat. Aber es geht auch wesentlich einfacher, wie die Geräte anderen Hersteller beweisen.
Fazit: Fritz!Box? Einmal und nie wieder!! Ich bin zutiefst enttäuscht, wie verheerend das Teil für Minimaluser zugeschnitten ist und dabei dem Erfahrenen alles unnötig erschwert wird.
Nachdem mein DSL Router Speedport plötzlich den Geist aufgegeben hatte, brauchte ich einen neuen. Der preiswerteste war eben die FritzBox 3170. Anschließen ging einfach (was Wunder auch, bei zwei Kabeln).
Die Konfiguration ist stark verbesserungsfähig. Die Box zwingt einen mehr oder weniger dazu, eine Software zu rkonfiguration zu installieren, weil nirgends die IP-Adresse des Browserinterface steht (192.168.178.1). In der Konfiguration muß man nach der Möglichkeit, ein Paßwort zu setzen, ziemlich suchen, was ein unhaltbarer Zustand ist. Sachen wie MAC-Filter, zeitlich gesteuerte Zwangstrennung und SSID Broadcast abschalten finden sich erst nach endloser Suche im sogenannten "Experten Modus", vor dessen Benutzung gewarnt wird - was soll das? Hat man den mal gefunden, geht es aber. Das WLAN läuft viel besser als beim vorherigen Speedport, Verbindungsabbrüche habe ich noch nicht feststellen können. Daß man das WLAN mit einem richtigen Taster an- und ausschalten kann, ist gut. Wegen der Frickelei bei der Konfiguration nur drei Sterne.
Nachdem ich eine schlaflose Nacht hinter mich gebracht hatte weil der Abend davor nur nervig und Zeitraubend war ( lag an der Easy Box A 300 von Arcor .. kann ich übrigens NICHT empfehlen:
LAN ok / WLAN langsam wie sau und ewig am spacken... Foren im Internet bestätigen dies) fuhr ich am nächsten Tag los und besorgte mir diese schicke 3170er Fritzbox. Ausgepackt -> Konfiguriert (war ein wenig enttäuscht da ich selbst nicht mehr viel machen brauchte... Männer halt ;) ) und online mit dem ersten Laptop. Zweiter Laptop / Iphone kein Thema!! Danach den USB Anschluss auf Druckertauglichkeit geprüft... Kein Thema alles OK und überaus zufriedenstellend. Naja da hab ich ein wenig Handbuch gelesen aber das hat meine Entäuschung selbst nix machen zu müssen gemildert :).
Zu den Berichten wegen dem integrierten Modem (soll ja nicht so gut sein) kann ich nix sagen zocken und alles andere drumrum funktioniert einwandfrei.
Fazit: Hatte in der Nacht davor schon schlechte Träume... Icke hat kein sauberes Internet mehr.. Ohgottohgott :-)
Aber der Kauf hat sich echt gelohnt.
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