Testurteil: "9 von 10 Sternen"
Test: Einzeltest: Die Klaviersaite ist zurück - und sie klingt besser denn je.
Zitat: Pro: + Große Freiheiten
+ Wunderschöne Grafik
+ Sehr gute (deutsche) Synchronisation
+ Fesselnder Spielverlauf
+ Sehr starke, cineastische Präsentation
+ Hervorragende Zwischensequenzen
+ Abwechslungsreiche Szenarien
+ Contracts-Modus
+ Instinkt-Feature
+ Übersichtlichere Schuss-Passagen als im Vorgänger
+ Passend eingestreuter Humor
Contra: - Nerviges Speichersystem
- Selten auftretende unsichtbare Wände
- Geringfügig auftretende hakelige Steuerung
Bringen wir es auf den Punkt: IO Interactive bietet uns mit Hitman: Absolution den mit Abstand besten Teil der Reihe und spielt damit eine bedeutende Rolle in der Vergabe des Spiels des Jahres. Die Präsentation des Geschehens sucht ihresgleichen und die gewaltigen Freiheiten in den unterschiedlichen Vorgehensweisen sieht man sehr, sehr selten. Selbst mich, der dem "Mythos Hitman" nie wirklich etwas abgewinnen konnte, ja, der diesen Hype fast schon nicht verstand, klemmte das Spiel fiebrig vor die Flimmerkiste. Dabei werden auch alt eingesessene Veteranen des Strichcode-Killers wohl keineswegs enttäuscht werden.Aber: Was fehlt Agent 47 bis zur Höchstnote? Es sind Kleinigkeiten: Die – sehr selten – auftretenden unsichtbaren Wände. Hier mal eine ungünstige Kameraeinstellung. Da mal ein hakeliges Lösen aus der Deckung. Dort mal ein minimales Zögern beim Herausziehen des Colts. Oder auch das veraltete Speichersystem. Aber das sind weiß Gott keine Gründe dem Hitman in der fünften Ausgabe keine Chance zu geben. Im Gegenteil: Meiner Meinung nach solltet ihr dem Hitman unbedingt den Auftrag erteilen, euch mit einem spannenden Action-Spektakel in den kalten Wintertagen zu elektrisieren.