Testurteil: "5.9 / 10"
Test: Einzeltest: Racket Sports
Zitat: Pro: + Viele Charaktere, Modi und Schauplätze; netter Stil
Contra: Keine exakte Platzierung der Bälle möglich; alle Sportarten spielen sich sehr ähnlich; grafisch kaum besser als auf der Wii; Sound(effekte) wirken teils nervig; nur für Casual-Gamer geeignet; Move-Controller muss häufig kalibriert werden
Knuffige Charaktere, fünf Sportarten, 30 Schauplätze, viele Modi – das klingt doch eigentlich ganz gut. Um hier niemanden in die Irre zuführen sei aber auch gesagt, dass die Steuerung sehr simpel und ungenau ist und dass sich alle fünf Sportarten ziemlich ähnlich sind. Spannende Ballwechsel, in denen man seinen Gegner geschickt ausspielt und jeder Ball genau platziert wird, sucht man hier vergebens. Casual-Gamer, die noch immer Freude am Herumfuchteln haben, werden stattdessen angesprochen. Denen macht es auch meist nichts aus, dass die Grafik weit hinter den Möglichkeiten der Hardware zurückbleibt und auch der Sound keine Highlights zu bieten hat. „Racket Sports“ ist nicht wirklich ein Titel der die Stärken von Sonys neuem Move-Konzept würdig vertreten kann. Die Steuerung funktioniert zwar, aber sie lässt an Genauigkeit und Präzision doch sehr zu wünschen übrig. Für ein belangloses Casual-Match unter Freunden mag das ja noch reichen, aber wer die Bälle genau platzieren will und sich nicht mit simplem Gefuchtel begnügt, der sollte den Kauf doch besser überdenken.