|  | Zitat: "Wir leben ja in der iPhone-Generation. Das hat sich auch Garmin gedacht und mit dem Forerunner 610 HR (das ist die Variante mit Herzfrequenzmessung) eine GPS-Uhr auf den Markt gebracht, die mit einem Touchscreen im edlen schwarzen Gehäuse daherkommt. Das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch sehr praktisch. Bedienung: Diese Uhr ist selbsterklärend. Wer schon einmal eine Garmin bedient hat, wirft erst gar keinen Blick mehr in die Bedienungsanleitung. Die Uhr im hochwertigen schwarzen Gehäuse reagiert schnell, wenn man auf den Bildschirm tippt. Ganz leicht lassen sich auch die einzelnen Felder einstellen. Jeder kann die Daten, die er gern angezeigt hätte, nach Wunsch kinderleicht einstellen. Bis zu 16 verschiedene Informationen lassen sich auf vier Seiten konfigurieren. Dass eine Uhr in dem Preissegment alle Daten von Distanz über Geschwindigkeit, Herzfrequenz usw. nach momentanen, maximal und durchschnittlichen Werten anzeigen kann, ist ja eher Standard. Praktisch ist Höhenmessung, die auf Messung der GPS-Daten beruht. Laufen mit GPS: Das ist die große Stärke des Forerunner 610 HR. Ruckzuck ist das Signal zu den Satelliten hergestellt. Das GPS-Signal bleibt stabil - hier ist Garmin bei den Laufuhren das Maß der Dinge, auch wenn Polar deutlich aufgeholt hat. Während des Trainings lassen sich alle Daten, die man braucht, durch ein einfaches Tippen auf den Bildschirm leicht abrufen. Gesamteindruck: Mit dem FR 610 HR ist Garmin eine tolle Uhr gelungen – absolute Business-Class. Die einfache Bedienung mit dem chicken Äußeren macht sie begehrenswert. Allerdings ist es immer eine Gratwanderung, wenn das Design den Ton angibt. So bleibt die Uhr zwar wunderbar alltagstauglich, aber manch einem wird das runde Display nicht groß genug sein. Der direkte Konkurrent Polar hat ihr aufgrund des ovalen Displays mehr Spielraum. Dennoch: Die neue Garmin ist nicht nur was für Anhänger des guten Designs. Sie löst ihre Aufgaben perfekt. Der Akku hielt im Test knapp siebeneinhalb Stunden. Ordentlich. Die neue Funktion „Traininseffekt“ basiert auf Daten der Herzfrequenzvarianz, bislang ein „Monopol“ von Polar. Die Uhr kann damit verschiedene Intensitäten ermitteln. Eine nette Option. Aber kaufentscheidend werden der starke GPS-Empfang und am Ende auch die Optik sein. " |