Bereits im vergangenen Juni kündigte die RIM-Zentrale an, noch im laufenden Quartal einen Stellenabbau vornehmen zu wollen. Nähere Details wurden dabei jedoch nicht genannt. RIM wird auch sein Management neu strukturieren. Nach Vollzug aller Maßnahmen werden noch rund 17.000 Mitarbeiter im Unternehmen beschäft sein.
Schon im April dieses Jahres musste RIM seine Prognosen für den Verkauf seiner Blackberrys nach unten korrigieren. So gehört der Konzern zwar zu den Pionieren bei den Smartphones, hat die Vorliebe der Nutzer für Touchscreen-Handys jedoch zu spät erkannt. Auch im Bereich der Multimediafunktionen waren andere Hersteller deutlich innovativer. RIM hielt zu lange an seiner Tastatur und seinem E-Mail-Dienst fest, verpasste den aktuellen Trend und verlor damit Kunden an die Konkurrenz. Die Aktie des Konzerns fiel als Reaktion auf die jüngste Nachricht um mehr als ein Prozent.
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