Während Amazons Wachstumsdrang für einen Gewinnrückgang sorgt, zeigt sich CEO Jeff Bezos dennoch zufrieden. „Wir danken den Millionen von Kunden, die das Kindel Fire und den Kindel e-reader gekauft haben, sodass sie zu unseren meistverkauften Produkten in den USA und Europa werden konnten.“ Darüber hinaus hätten zusätzliche Drittanbieter für einen stärkeren Absatz gesorgt. 36 Prozent aller Verkäufe liefen laut Bezos über Fremdhändler.
Anleger sind von den aktuellen Zahlen jedoch weniger begeistert, was sich am Börsenkurs bemerkbar macht. Amazons Aktie brach Nachbörslich um neun Prozent ein. Schwierig gestaltete sich vor allem die Einschätzung des Verkaufs der Kindle Fire-Tablets. Wie heise Online schreibt, gingen Analysten zum Teil davon aus, dass Amazon mit dem neuen Gerät wenig verdient oder sogar drauf zahlen muss. Außerdem investierte das Unternehmen sehr viel Geld in seine Lieferzentren, unter anderem auch in Deutschland.
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