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Apple kämpft um asiatischen Markt
„Der chinesische Markt ist voller Fallstricke und bereitet ausländischen Unternehmen organisatorische, juristische und kulturelle Probleme, die nur durch genaue Kenntnisse des Marktes vermieden werden können“, heißt es auf chinaseite.de. Doch nicht nur kleinere Geschäftsleute müssen viele Hindernisse überwinden, um im asiatischen Raum Erfolg zu haben, auch Großkonzerne stoßen immer wieder auf ungeahnte Schwierigkeiten. So auch der US-Konzern Apple, der vehement versucht, sich in China durchzusetzen. Aktuellen Gerüchten zufolge sogar mit neuen Geräten.

Wie Digitimes berichtet, arbeitet Apple derzeit an einem 14-Zoll-MacBook Air. Insiderquellen zufolge dürfte ein solches Modell vor allem eigens für den asiatischen Verbraucher konstruiert werden. Während in westlichen Staaten 15-Zöller beliebter sind, gelten Geräte mit 14-Zoll-Bilddiagonale in Asien zum Mainstream und nehmen dort 35 bis 40 Prozent Marktanteile ein. Weltweit liegt der Wert bei 20 bis 25 Prozent. Bisher legte Apple den Fokus auf Nordamerika und Europa. Vermutlich werde das Unternehmen in Zukunft eine aggressivere Verkaufsstrategie auf dem chinesischen Markt verfolgen, mutmaßt die Quelle.

Es würde sehr gut ins Bild passen, wenn Apple ein neues Gerät für den asiatischen Raum anfertigen sollte. China wird als Absatzmarkt immer lukrativer und ist deshalb in den Fokus vieler Unternehmen geraten. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, verlor der US-Konzern einige Marktanteile im Mobilfunkbereich. Als Reaktion darauf folgte ein Vertrag mit dem Anbieter China Telecom, der ab März mit dem Verkauf von iPhones und iPads beginnen soll. Der US-Konzern will viel investieren, um auch in Asien eine Führungsrolle einzunehmen.

Leicht hat es Apple bislang nicht. So klagen unter anderem Mitarbeiter beim Apple-Zulieferer Foxconn über unmenschliche Arbeitsbedingungen und sorgen somit für einen nicht zu unterschätzenden Image-Schaden. Außerdem befindet sich das Unternehmen derzeit in einem Rechtstreit mit dem wirtschaftlich angeschlagenen LED-Hersteller Proview über die Verwendung des Namens „iPad“. Laut Süddeutsche Zeitung könnte die Auseinandersetzung sehr viel Geld kosten oder möglicherweise so enden, dass Apple seine Tablet-PCs nicht unter dem bekannten Namen verkaufen darf.

Zur Kategorie: Apple
01.03.2012 / AJ
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