Bist du dieser Untertage Bergmann, der tief im Dunkeln arbeitet, den Helm trägt und auf jede Schicht stolz ist? Eine tolle Überraschung für jeden Untertage Bergmann, Kohlebergmann, Hartgesteinbergmann und stolze Bergbau Familie. Klassisch geschnitten, doppelt genähter Saum.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieses Buch stellt sich die Aufgabe, das derzeit vorliegende Wissensgut iiber Fremdstoffe in Lebensmitteln, insonderheit iiber die Lebensmittel-Konservierungs stoffe zusammenzutragen und damit ein Nachschlagewerk iiber die in Frage kom menden Substanzen zu schaffen. Als Grundlage hierfUr dienten neben dem umfang reichen Schrifttum die einschlagigen Unterlagen der "Deutschen Forschungsanstalt fUr Lebensmittelchemie" in Miinchen sowie Erkenntnisse und Erfahrungen, die sich bei der Bearbeitung des Konservierungsproblems durch die "Kommission zur Priifung der Lebensmittelkonservierung" der Deutschen Forschungsgemeinschaft ergaben. Der Umfang dieses Gebietes ist so groB, daB eine erschopfende Beriicksichtigung aller Stoffe und aller Einzelbefunde den Rahmen dieses Buches bei weitem iiber schreiten wiirde. Bei der somit notwendigen Beschrankung wird der Leser daher manches ihm wichtig Erscheinende vermissen; trotzdem hoffen wir aber, ihm mit dieser Zusammenstellung eine Gesamtiibersicht vermitteln zu konnen, die sonst anhand der sehr verstreuten Literaturstellen und Erfahrungstatsachen nur schwer zu beschaffen ist. Da es sich um ein stark im FluB befindliches Gebiet handelt, muB naturgemaB damit gerechnet werden, daB manche hier noch nicht oder nur kurz erwahnten Stoffe in Zukunft mehr an Bedeutung gewinnen, andere zuriicktreten, und daB vielfach neuere Erkenntnisse an die Stelle vorhandener Befunde treten werden. Zur Bearbeitung spaterer Auflagen bitten wir daher aIle in Vissenschaft und Praxis tatigen Fachkollegen, uns Anderungs- und Erganzungswiinsche, tech nische Erfahrungen und Korrekturvorschlage zur Kenntnis zu bringen.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Klinische und morphologische Befunde nach Polyviol-Plombenaufnähung in der Netzhaut chirurgie werden demonstriert. Die histologische Untersuchung erfolgte an 2 Bulbi derselben Patientin, bei der das rechte Auge 4 Jahre, das linke Auge 5 Tage vor dem Tod mit einer episkleralen Plombe versorgt worden war. Den in Frühphasen ophthalmoskopisch zu beobach tenden Pigmentstraßen am Plombenhang entspricht mikroskopisch eine starke Pigmentzell proliferation im Rahmen einer entzündlichen Reaktion von Aderhaut und Lederhaut als Reaktion auf den Plombenreiz. Nach erfolgter Plombeneinheilung stehen im Vordergrund wechselnd fortgeschrittene Atrophisierungsprozesse aller Wandschichten des Bulbus in Plombennähe bei fester chorioretinaler Adhäsion. Bei sachgerecht.er Anwendung kommt der Polyviol-Plombe in der Netzhautchirurgie auch heute noch eine besondere Bedeutung zu. Literatur Böke, W.: Revisions- und Rezidivoperationen bei Netzhautablösung. Klin. Mbl. Augenheilk. 152, 321-336 (1968).- Böke, W.: Die Custodis-Technik in der Netzhautchirurgie. Klin. MbL Augenheilk. 162, 147-159 (1973). - Custodis, E.: Bedeutet die Plombenaufnähung auf die Sklera einen Fortschritt in der operativen Behandlung der Netzhautablösung? Ber. dtsch. ophthalm. Ges. 58, 102-105 (1953). - Custodis, E.: Lecture, New York Eye and Ear Infirmary, March 1961. - Custodis, E.: Eignung und Verwendung ver schiedener Kunststoffe bei der operativen Behandlung der Amotio. Ber. 65. Vers. Dtsch. Ophthal. Ges., 532 (1963). - Flindall, R. J., Norton, E. W. D., Curtin, V. T., Gass, I. D. M.: Reduction of extrusion and infection following episcleral silicone implants and cryopexy in retinal detachment surgery. Amer. J.
Den Frakturen im Wachs tum salter ist in del' Vergangenheit nicht die Aufmerk samkeit gewidmet worden, wie es nach den heutigcn Erfahrungen hatte del' Fall sein miissen. Beim Studium groBer Frakturenlehrbiicher fallt immer wieder auf daB die Frakturen im kindlichen und jugendlichen Alter sehr kurz odeI' iiberhaupt nicht angefiihrt sind. Unsere Erfahrungen zeigen, daB es in vielen Fallen falsch ist, zu glauben, daB die Fraktur des wachsenden Skeletes mit den gleichen Behand lungsmethoden und del' gleichen N achbehandlung zu beherrschen ist, wie im Erwachsenenalter. Diese Erkenntnisse haben immer mehr an Boden gewonnen, :;0 daB man heute grundsatzlich die Frakturen des Kindes von denen des Erwachse nen unterscheidet. Del' alte Gedanke, daB das kindliche, wachsende Skelet Fehl stellungen durch den natiirlichen Drang zur Geraderichtung ausgleichen kann, ist nicht immer richtig. Es konnen sich gerade aus ungiinstigen Frakturheilungs ergebnissen gallz schwere Fehlformen und Funktionsstorungen entwickeln. Es ist daher verdienstvoll. daB RETTIG in einer kurzen, iibersichtlichen, klar geschriebe nen Schrift, ohne unnotigen Ballast mit anzufUhren, die Frakturen im Kindesalter zusammengefaBt hat. AIle wichtigen }Iomente sind besprochen. Eine raHche Orientierung in dieser Schrift ist gegeben. Sie wird daher auch Anklang finden. Nicht nul' fUr den Chirurgen und Orthopaden, sondern in gleichem . MaBe fUr den Padiater und den praktischen Arzt ist sie geeignet, sich iiber die Problematik der Fraktur im Kindesalter zu unterrichten. Dabei sollen vor allen auch clenen. die in del' Unfallheilkunde keine groBeren Erfahrungen haben, die Gefahren bei del' Behandlung del' kindlichpil Frakturen VOl' Augen gefUhrt werden.
Das von bestimmten Staphylokokkentypen produzierte TST ist sicherlich der für die Ätiologie des TSS wichtigste Faktor. Zur Pathogenese des TSS können wir zur Zeit noch nichts Definitives sagen, vieles ist noch Vermutung und Annahme. Wir hoffen, daß in naher Zukunft ein brauchbares Tiermodell zur Verfügung stehen wird, um entsprechende Untersuchungen zur Pathogenese des TSS durchführen zu können. Unseres Erachtens sind für die Pathogenese aber sicherlich die folgenden Punkte bedeutsam: 1. Verhältnisse der Mikroökologie am Infektionsort: Eventuelle Störungen der normalen Standortflora durch Fremdkörper; Synergismus und Antagonismus zwischen TST-bil denden Staphylokokken und residenten bzw. transienten anderen Bakterienarten der Stand~rtflora; potenzierende Wirkung des TST auf andere Toxine der Standortflora, wie z. B. auf das Entotoxin gramnegativer Bakterien. 2. Besondere Eigenschaften der TST-bildenden Staphylokokken, wie Bildung von bakte riozinähnlichen Substanzen (IS-111) und Produktion der für Adhäsion und für den Schutz gegen Abwehrmechanismen des Wirtes gleichermaßen wichtigen Schleimsubstanz. 3. Epidemieartige Häufung bestimmter TST-positiver Staphylokokkentypen, wie des Phagtyps 29/52. 4. Immunitätslage des Menschen: Sind schützende Antikörper gegen das TST vorhanden oder nicht. Viele Fragen sind aber weiterhin noch völlig offen, wie z. B. die geographisch unterschiedliche Häufung von TSS-Fällen (stark voneinander abweichende Morbiditätszah len für die verschiedenen Staaten der USA, seltenes Vorkommen z. B. in Europa). Nicht geklärt ist bislang auch, warum z. B. Negerinnen, auch wenn sie intravaginale Tampons benutzen, so viel seltener TSS bekommen als weiße Frauen (unterschiedliche Immunitäts lage?).
Ein Handbuch und ein Lehrhuch ist zweierlei. Und ein Handbuch schreiben und ein Lehrbuch schreiben, das ist auch zweierlei. In jenem darf wohl auch eine personliche Note mitklingen, in diesem darf und soIl sie den Grundton bilden. Wenn ich glaubte, die Grundziige der diagnostischen Akustik wenigstens nicht ganz iibergehen zu diirfen, so leitete mich nicht sowohl eine besondere Vorliebe dafiir als vielmehr die Dberzeugung, daB die physikalische Unter· suchung der Lungen ohne die notdiirftigsten akustischen Vorkenntnisse wissen schaftlich gar nicht betrieben werden kann. Wer von vornherein darauf ver zichtet, ist und bleibt ein Handwerker, im besten Fall ein gutel-. Liest man das, was alljahrlich iiber die Lungenkrankheiten erscheint, so sollte man meinen, daB es viele Handwerker gibt und darunter auch gute. Noch wichtiger fast scheint es mir zu sein, an den Ergebnissen der Kolloid chemie nicht achtlos voriiber zu gehen. Ohne Zweifel werden sie spater in der Pathologie noch viel mehr, heut kaum geahnte, Friichte tragen. Aber auch jetzt schon kann man sagen: Einer kann recht gut Lungenkrankheiten er kennen und behandeln; wenn er die Lehren der Kolloidchemie, wenigstens in ihren Grundziigen, nicht darauf anzuwenden weiB, dann versteht er von den Lungenkrankheiten iiberhaupt nichts. Bei alledem glaubte ich mich nach beiden Richtungen hin der groBten Kiirze befleiBigen zu sollen, um den Leser nicht von vornherein abzuschrecken, denn vor allem wird er in diesem Buch von den Lungenkrankheiten etwas erfahren wollen.
Bergmann, J F Kortikosteroide in der Augenheilkunde
Eye changes following loeal and systemic application of steroids are described with reference to a review of the literature. The presentation cannot take into account all publieations nor deal with every topic; it should only be considered as a basis for discussion for further problems. Resume En se referant a un aper9u de la litterature, on decrit les alterations oculaires consecutives a une applieation locale et generale de corticoide. Cette etude no peut rendre compte de tous les travaux ni traiter tous les sujets impliques, elle a seulement pour but de servir de base de dis cussion devant susciter d'autres questions. Literatur Andreani, D., Capalbi, S.: Effetto comparativo dei cortisone edel prednisone rulla vas colarizzazione corneale sperimentale. Giorn. ital. Oftalm. 9, 418-428 (1956). - Aquavella, J. V., Gasset, A. R., Dohlmann, C. H.: Corticosteroids in corneal wound healing. Amer. J. Ophthal. 58, 621-626 (1964). - Ashton, N., Cook, C.: Effect of cortisone on healing of corneal wounds. Brit. J. Ophthal. 35, 708-717 (1951). - Ashton, N., Cook, C., Langham, M.: Effect ofcortisone on vascularisation and opacification of the cornea induced by Alloxan. Brit. J. Ophthal. 35, 718-724 (1951). - Bahn, G. c., Sonnier, E., Allen, J. H.: Therapeutic studies in experimental chemical injury of the cornea. UI. Corticosteroid studies. Amer. J. Ophthal. 48, 253-259 (1959).
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Es ist ein anregendes und überaus belehrendes Studium, die Krank heit gewissermaßen bis ins Herz der Zelle hinein zu verfolgen. Wenn unser wissenschaftliches Interesse schon aufs höchste erregt wird durch eine Leichen öffnung, die es uns ermöglicht, die während des Lebens beobachteten Sym ptome auf grobwahrnehmbare anatomische Veränderungen der Organe zurückzuführen, so öffnet die weitere Verfolgung dieser Veränderungen mit dem Mikroskop eine neue Welt, die uns in Spannung versetzt und unserem Erkenntnisdrang Befriedigung verspricht, freilich oft auch Entt. äuschung bringt, wenn wir für die im Leben hervorgetretenen Funktionsstörungen auch mit den allerfeinsten optischen Systemen kein morphologisches Korrelat auffinden können. Wir werden in solchen Fällen lieber der Unvollkommenheit unserer natürlichen Sinne und ihrer künstlichen Hilfsmittel die Schuld beimessen, als zugeben, daß Funktionsstörungen ohne Strukturveränderungen überhaupt denkbar seien. Sehen wir von solchen unbefriedigenden Fällen ab, so ist in der Tat nichts mehr geeignet, das Verständnis der Krankheiten zu fördern, als die Beschäftigung mit pathologischer Histologie. Sie setzt die genaue Kenntnis der normalen Zell-und Gewebsstrukturen voraus, und sie verlangt diese Kenntnis nicht nur für die fertig differenzierten Gewebe, sondern auch für deren embryonale Entwicklung. Die Feststellung und Beschreibung der pathologisch veränderten Struktur darf niemals Selbst zweck sein. Immer muß der Versuch gemacht werden, die morphologischen Veränderungen chemisch oder physikalisch auszudeuten und sie in Beziehung zu setzen zu den funktionellen Störungen. Bei solchen Ausdeutungen läuft der pathologische Histologe große Gefahr, sich in Spekulationen zu verlieren.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Bergmann, J F Leitsymptome in der Röntgendiagnostik
Dieses Buch will Grundkenntnisse der konventionellen Radiologie und Computertomographie vermitte1n. Es will zum richtigen radiologischen Se hen anleiten und zeigen, wie eine Rontgendiagnose zustande kommt. Der Text bietet ausschlieBlich radiologische Informationen; die klinischen Aspekte der durch Rontgenstrahlen nachweisbaren Erkrankungen werden nicht erortert. Dadurch kristallisiert sich der Wert des Rontgenbildes fUr die medizinische Diagnostik klar heraus. Bei der Textgestaltung wurden gewisse Lucken bewuBt in Kauf genom men. Zum einen wird fast ausschlieBlich die Rontgendiagnostik Erwachse ner besprochen; die Kinderradiologie ist nur an wenigen Stellen (z. B. bei der Darstellung der MiBbildungen des Herzens) berucksichtigt. Zum anderen werden einige wenige Organe (z. B. die des miinnlichen und weiblichen Geni taltrakts) nicht systematisch behande1t. Zum dritten sucht der Leser vergeb lich nach der Darstellung sonographischer und nuklearmedizinischer Be funde; sie hiitte den eingangs gezogenen Rahmen des Buches gesprengt. Thermo-und Kymographie sind wegen ihrer untergeordneten praktischen Bedeutung ausgeklammert. Die mit der Kemspintomographie bisher ge sammelten Erfahrungen reichen fiir eine Systematik typischer krankhafter Befunde noch nicht aus. DafUr sind Angiographie und Computertomogra phie konsequent einbezogen worden.