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Studie: Lohnen sich Last-Minute-Weihnachtseinkäufe?

Pressemitteilung vom 24. Oktober 2018

Mit großen Schritten geht es auf das diesjährige Weihnachtsfest zu und so manch einer stellt sich die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, um preiswert Geschenke zu kaufen. Ob Verbraucher bereits jetzt auf Shoppingtour gehen sollten oder sich Last-Minute-Einkäufe lohnen, hat das Vergleichsportal guenstiger.de untersucht und die Preisentwicklung verschiedener Produkt-Kategorien rund um die Weihnachtszeit analysiert. Das Fazit: Wer im Technik-Bereich zu früh zuschlägt, verschenkt bares Geld! Bei Spielwaren und Parfüm heißt es dagegen schnell sein, bevor es teuer wird.

Fernseher: Hohes Schnäppchenpotential bis zum Fest
Bekanntermaßen muss bei Fernsehern meist tief in die Tasche gegriffen werden. Laut Studie dürfen sich Verbraucher jedoch gerade zur Weihnachtszeit über zahlreiche Schnäppchenangebote freuen. Ein aktueller Blick auf den Markt zeigt, dass die Modelle im Schnitt 14 Prozent günstiger erhältlich sind als im August. Dieselbe Entwicklung zeigte sich bereits 2017. Im letzten Jahr wurden die TV-Geräte bis zum 24. Dezember noch einmal um durchschnittlich 5 Prozent reduziert. Die Experten vermuten daher, dass bis zum Weihnachtsfest 2018 lohnenswerte Ersparnisse auf Verbraucher warten. Nach Heiligabend verhält es sich dann erst einmal relativ stabil.

Fitness-Tracker und Smartwatches: Nach Weihnachten wird’s teuer
Aktuell werden Fitness-Tracker um durchschnittlich 6 Prozent preiswerter angeboten als vor rund drei Monaten. Im Vorjahr sanken sie bis Heiligabend um weitere 11 Prozent, danach stieg die Preiskurve bis Februar wieder um 7 Prozent an. Gleiches gilt für Smartwatches, die nach Weihnachten 2017 sogar im Schnitt 12 Prozent teurer wurden. Im Moment können Käufer dagegen 7 Prozent sparen und im letzten Jahr fielen hier die Kosten bis Ende Dezember noch einmal um 8 Prozent.

Kopfhörer: Warten lohnt sich
Momentan sind Kopfhörer laut Studie geringfügig teurer geworden im Vergleich zu August. Im letzten Jahr sanken die Preise bis zum Fest um 5 Prozent und nach Weihnachten stieg die Kurve wieder leicht an. Wer sich also für neue Kopfhörer interessiert, sollte demnach mit dem Kauf noch bis kurz vor den Feiertagen warten.

Notebooks & Kameras: Kurz vor Weihnachten lauern Schnäppchen
Weder bei Notebooks noch bei Kameras lassen sich seit August große Preisschwankungen feststellen. Bei beiden Kategorien gehen die Experten jedoch davon aus, dass das Schnäppchenpotential in den kommenden Wochen steigen wird. 2017 fielen die Preise bei Notebooks und Kameras von Mitte Oktober bis Heiligabend um 3 Prozent im Durchschnitt. Anschließend verhielten sie sich bis Februar 2018 stabil.

E-Book-Reader und Spielekonsolen: Eher geringe Ersparnisse zum Fest
Im letzten Jahr ließen bei E-Book-Readern und Konsolen kurz vor Weihnachten geringe Ersparnisse auf sich warten (im Schnitt 2 Prozent). Vor allem bei den digitalen Lesegeräten raten die Experten spätestens zum 24. Dezember zuzuschlagen, da sie im Vorjahr anschließend 5 Prozent teurer wurden. Aktuell sind E-Book-Reader seit August um durchschnittlich 1 Prozent preislich gesunken und im Bereich Spielekonsolen müssen Käufer derzeit sogar 3 Prozent drauf zahlen.

Smartphones: Auch nach dem Fest Rabatte möglich
Smartphones werden aktuell im Schnitt 3 Prozent günstiger angeboten als vor rund drei Monaten. 2017 fielen die Kosten bis Weihnachten um weitere 4 Prozent. Doch damit nicht genug – auch nach den Festtagen stürzte die Preiskurve bei der Mehrheit der Stichproben weiter, bis Februar nochmals um 4 Prozent. Sollte sich dieser Verlauf 2018 wiederholen, wären Verbraucher gut beraten, wenn sie ihr Weihnachtsgeld Anfang 2019 in ein neues Smartphone investieren würden.

Parfüm: In der Vorweihnachtszeit steigen die Preise
Im Gegensatz zur Technik-Sparte sollte bei Damen- und Herrendüften jetzt schon zugegriffen werden. Im letzten Jahr stiegen hier die Preise von Oktober bis zu den Feiertagen um durchschnittlich 5 Prozent an, bis Februar 2018 um weitere 2 Prozent. Aktuell lässt sich bereits ein Aufwärtstrend von 2 Prozent gegenüber August verzeichnen. Daher sollten Verbraucher schnellstmöglich ihre Einkäufe tätigen, bevor es noch teurer wird.

Spielsachen: Wer zögert, zahlt mehr
Gerade Kinder wollen an Weihnachten reichlich beschenkt werden – am liebsten natürlich mit Spielsachen. Das nutzt der Einzelhandel aus und bittet zur Kasse. 2017 mussten Käufer in dieser Rubrik von Mitte Oktober bis Heiligabend ganze 8 Prozent mehr Geld investieren. Ein Aufatmen nach dem Fest gab es leider nicht – die Preise stiegen bis Februar um weitere 2 Prozent an. Aktuell lassen sich im Vergleich zu August 3 Prozent sparen. „Ein Last-Minute-Kauf vor Weihnachten kann bei Spielwaren mitunter teuer werden“, weiß Nicole Berg, Communications Manager bei guenstiger.de. „Da sich aktuell noch vereinzelt Schnäppchen finden lassen, sollten Verbraucher hier am besten sofort auf die Geschenkejagd gehen“.

Last-Minute-Käufe lohnen sich – aber nicht bei jedem Präsent!
Laut guenstiger.de ist der Vorsatz, seine Weihnachtsgeschenke frühzeitig zu besorgen, also nicht immer sinnvoll. „Mit dem Kauf eines technischen Geräts sollten Verbraucher lieber noch etwas warten und erst kurz vor dem Fest zuschlagen, während es bei Parfüms und Spielwaren für Sparfüchse dagegen eilt – hier ziehen Händler die Preise zum Endspurt vor Weihnachten noch einmal kräftig nach oben“, betont Berg.

Methode: Das Vergleichsportal guenstiger.de hat die Preisentwicklung von rund 20 beliebten Produkten aus jeweils elf verschiedenen Geschenke-Kategorien vor und nach Weihnachten 2017 untersucht. Zudem wurde am 22. Oktober 2018 die aktuelle Preislage der momentan 20 beliebtesten Produkte aus denselben elf Kategorien analysiert. Die Beliebtheit orientiert sich dabei an dem Such- und Klickverhalten der Nutzer des Preisvergleichs. Für die Berechnung der Preisentwicklung wurde für die ausgewählten Produkte der zum jeweiligen Stichtag erhobene Bestpreis von rund 2.000 Onlinehändlern ermittelt.
24.10.2018
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