Testurteil: "6.0/10"
Test: Einzeltest: SBK Generations
Zitat: Pro: + Umfangreiche Karriere
+ Online-Erlebnis mit 16 Spielern
+ 3 Fahrphysik-Abstufungen
+ Reifenverschleiss möglich
Contra: - Veraltete Grafik
- KI-Schwächen
- Lange Ladezeiten (Xbox 360)
- Moskau-Stadtkurs fehlt
Zum Abschluss der Serie hätte man ja noch mal ein tolles Rennerlebnis programmieren können. Stattdessen gibt es fast nur Resteverwertung zu erleben, garniert mit ein paar aktuellen Daten. Sicher, das Lizenzpaket ist insgesamt gross geraten mit mehr als 50 Bikes, 120 Teams und 190 Fahrern auf 17 Strecken. Der Umfang stimmt also grundsätzlich. Doch es ist enttäuschend, dass man an der veralteten Grafik nichts verbessert hat und auch die KI keine Frischzellenkur verpasst bekam. Wer sich neu mit dem virtuellen Motorradsport beschäftigen will, bekommt zum angemessenen Preis eine schöne Sammlung. Fans der Serie brauchen diese Ausgabe nicht zwingend im heimischen Regal. "Das beste SBK-Erlebnis aller Zeiten." Nicht mehr und nicht weniger verspricht die Verpackung von SBK Generations. Na, das muss ja ein tolles Rennspektakel sein, wenn derart vollmundige Ankündigungen gemacht werden. Hat Milestone etwa den Stillstand der Serie im vergangenen Jahr erkannt und liefert nun ein spektakuläres Rennspiel ab? Nichts für Profis? Die DIMN-Lizenz wird in diesem Jahr ordentlich ausgenutzt, denn gleich vier Saisons bietet Milestone in SBK Generations an. Von 2009 bis 2012 sind daher sämtliche Fahrer und Teams vertreten. Das gilt aber nicht für die Strecken, da beispielsweise der neue Rundkurs von Moskau nicht enthalten ist. Zu Beginn stellt ihr wie gewohnt die gewünschten Einstellungen zum Schwierigkeitsgrad ein. Die Motorrad-Einstellungen haben deutlichen Einfluss auf die Fahrleistungen der Bikes. Insbesondere Radstand und Übersetzung können beispielsweise für ein deutlich verbessertes Fahrgefühl sorgen. Zu Beginn fahrt ihr eine erste Trainingszeit. Bereits hier wird klar, dass der Schwierigkeitsgrad nicht zu den härteren des Renngenres zählt. Selbst mit gröberen Fehlern belegt ihr hier den vorderen Platz in der Session. Erst nach einiger Zeit habt ihr die perfekte Balance aus Gegnerverhalten und Fahrhilfen gefunden, um den Anspruch auf euer Können auszurichten.