Testurteil: "56%"
Test: Einzeltest: Bodycount
Zitat: Tops: + Zerstörbare Umgebung
+ Viel Action
+ Tolles Waffengefühl
+ Hübsche Effekte
Flops: - Fehlende Abwechslung
- Überflüssiges Skillsystem
- Unglückliches Kombo-System
- Kurze Spielzeit
- Belanglose Story
- Nutzloser Multiplayer wegen Spielermangel
Auch wenn die Entwickler bei der Ankündigung des Spiels viel versprachen und die Fans auf einen würdigen Nachfolger von Black (2006) hoffen ließen, gelang es Codemasters nicht, ein Spiel zu erschaffen, das sich mit der heutigen Konkurrenz auch nur annähernd messen kann. Zumindest beflügeln ein verunglücktes Kombo-System, ein gewöhnungsbedürftiges Deckungs- und Zielsystem, mangelnde Abwechslung, überflüssige Spezialfähigkeiten und eine insgesamt sehr bescheidene Story nicht gerade die Kaufentscheidung. Es scheint, als hätten die Entwickler sich einfach zu viel vorgenommen und sich dann bei der Umsetzung verzettelt. Beinahe alle Elemente von Bodycount haben andere Spiele schon besser umgesetzt. Leider fühlt sich der Titel am Ende unausgegoren und halbfertig an. Schade eigentlich, denn die Schießereien sowie die Zerstörung wurden grundsätzlich gut inszeniert. Für einen Kauf finden sich also in der Gesamtbetrachtung relativ wenig gute Argumente, allerdings spricht – bei bescheidener Erwartungshaltung – auch nichts dagegen, sich das Spiel einmal für 1-2 Tage auszuleihen.