Testurteil: "85%"
Test: Einzeltest: Creative Sound Blaster Recon3D Fatal1ty Professional - Sound par Excellence für Gamer?
Zitat: Pros:
+ Gamer Features
+ Kopfhörerverstärker
+ Software
Cons:
- Klanglich mehr Mittelmaß
Gegenüber dem Vorgänger hat man bei der Recon3D einiges anders gemacht. Dabei sind unter anderem auch Funktionen, wie der Audioerstellungsmodus, oder auch hardwarebeschleunigte Features, wie EAX, weggefallen. Auch wenn ersteres wohl von der breiten Masse nicht vermisst wird und letzteres durch die heute leistungsstarken Mehrkern CPUs übernommen wird, ist das schon ein Rückschritt im Vergleich zur X-Fi Serie. Neu und absolut begrüßenswert ist der integrierte 600 Ohm Kopfhörer-Verstärker, der zum einen nervige „Umsteckarbeiten“ zwischen Lautsprecher und Headset unterbindet und sich via Software ein- und abschalten lässt, zum anderen auch in puncto Leistungsfähigkeit überzeugen kann. Für häufige "Headsetnutzer" eine ideale Grundlage!Insgesamt sind die Recon3D Soundkarten deutlicher auf die Zielgruppe Gamer getrimmt, als es noch bei der X-Fi Serie der Fall war. Mit den THX TruStudio Features bietet man neben einer absolut gelungenen Raumklangsimulation auch weiterhin nette Features wie den Crystalizer, oder Smart Volume, die auch einen Mehrwert abseits des digitalen Schlachtfelds darstellen. Klanglich hat man gegenüber dem Vorgänger und auch anderen Konkurrenzprodukten das Nachsehen. Auch wenn die Recon3D Serie insgesamt wirklich gut klingt, sind es doch kleine Details wie der etwas zu dicke Bass oder auch die leicht unpräzise Wiedergabe im Mittel- und Hochtonbereich, die aber so im Alltag nicht wirklich ins Gewicht fallen sollten. Zu einem Preis getAmazonBox(´B005IHM0W6´,´22vsn5wix9´); für die Creative Sound Blaster Recon3D Standard, oder getAmazonBox(´B005IHM13E´,´v57t5vcn5d´); für die Creative Sound Blaster Recon3D Fatal1ty Professional erhält man insgesamt eine solide Soundlösung, die zwar nicht besser als der Vorgänger ist, aber ambitionierten Gamern alles mitgibt um auf und abseits des Schlachtfeldes Audioinhalte auf hohem Niveau zu genießen. Da es, bis auf das EMI-Shield, eine rote LED und ein externes Mikrofon keine Unterschiede zwischen den beiden Modellen gibt, raten wir den Griff zur günstigeren Standardausführung.