Testurteil: "6.5 / 10"
Test: Einzeltest: Magic Encyclopedia
Zitat: Pro: + einfacher Einstieg; gut gemachtes Tutorial, Puzzle mit Rahmenhandlung & Charakterbezug; abwechslungsreiche Rätsel mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden; schöne, viele und verschiedene Szenenbilder; gute Steuerung; gutes Training für die Wahrnehmung (Augentraining)
Contra: kurze Spieldauer (ist an einem Nachmittag komplett zu schaffen); partiell zu verrückt versteckte Items (macht das Finden oftmals etwas schwer); manches Mal sind die Szenenbilder zu überladen
Wer Puzzeln liebt, dazu Suchspiele mag und dann auch noch gerne kombiniert, ist mit „Magic Encyclopedia“ absolut richtig und gut bedient. Der ideale Stoff für das „Spielen zwischendurch“. Einfacher Einstieg garantiert, offeriert der Titel solide optische Eindrücke, so dass einem zumeist die Augen einen Streich spielen, wenn man mal einen Gegenstand bzw. einen Teil davon nicht findet. Man kann vielleicht den einzelnen Spielbildern vorwerfen, dass sie zu überladen sind – aber betrachtet man es genauer, macht das wiederum den Reiz aus. So ist man richtig gefordert mal genau hinzugucken. Dass bei der Suche nach den Fragmenten Gegenstände entstehen, die mitunter zu verrückten Einsätzen kommen, macht das Ganze dann wieder herrlich entspannt und lustig. Gelungen auch die Geschichte drum herum. So hat der Spieler nicht nur das Gefühl er grast ein Suchbild nach dem anderen ab, sondern er hat tatsächlich einen Weg vor sich, der begangen werden muss, damit ein großes Ziel erreicht werden kann. Keine Frage: Grafikfetischisten und technisch Verliebte mit dem Hang zum Next Gen werden mit diesem Titel sicher nicht glücklich. Wer allerdings mal ne ruhige Kugel zum Konsolen-Einerlei spielen will, ist mit „Magic Encyclopedia“ genau richtig bedient. Kurzweilige Software mit angehnehmen Schwierigkeitsgrad und einem guten Quäntchen Forderung muss nicht viel kosten.