Testurteil: "79%"
Test: Einzeltest: Do-it-Yourself-Shooter
Zitat: Pro: + schneller
+ spaßiger Shooter
+ alte Tugenden wie Rocket Jump und Jump-Pads
+ verhältnismäßig leichter Einstieg
+ schwer zu meistern
+ dank Skill-basiertem Gameplay
+ enorm komplexer Editor für Karten
+ Spielmodi und vieles mehr
+ drei kompetitive Spielmodi
+ fünf Fun-Modi
+ flüssige Steuerung
+ da nicht überladen
+ stetig neue Community-Kreationen
Kontra: - schwache Technik
- fummelige Maniaplanet-Plattform
- nur Ruinen mit ein paar Wiesen als Grafikset
- Teamwork wird kaum belohnt
- Im Hauptspiel keine kreativen Karten vom Entwickler
Eigentlich könnte ich hier nun eine Standpauke gegen Nadeo halten. Da erschaffen sie auf der einen Seite einen schnellen und spaßigen Arena-Shooter, der endlich wieder den altbekannten Rocket-Jump in die Spielebranche bringt, doch auf der anderen Seite belohnen sie ihn mit einfallslosen Karten, die nach zwei Spielrunden einfach langweilig sind, weil es nichts zu entdecken gibt. Und wer darf am Ende die Suppe ausbaden? Natürlich, die Community. Dank des ziemlich komplexen Editors hat sie aber auch die gegebene Möglichkeit zurechtzurücken, was die Entwickler nicht hinbekommen haben. Das hinterlässt bei mir jedoch ein flaues Gefühl. Aber das ist schnell vergessen, wenn ich wieder mit schnellen Schritten über eine Karte sprinte und mich mit einem Kontrahenten in Sachen „Wer kann schneller und besser strafen“ duelliere - ein Punkt, den ich in den letzten Jahren tatsächlich in Multiplayer-Shootern vermisst habe. Die Wandsprünge und Jump-Pads vergrößern dieses Glücksgefühl. Wovon ich aber schon jetzt die Nase voll habe, ist das sehr triste Grafikset. Hier sollte Nadeo schnellstmöglich ein weiteres, vielleicht bunteres Paket nachliefern. Auf Dauer sind die Ruinen nämlich keineswegs hübsch, wobei die detailarme Grafik dazu beiträgt. Trotzdem erhält man für 20 Euro bei Shootmania Storm einen ziemlich guten Arena-Shooter, der jedoch mit der Kreativität seiner Community steht und fällt.