Eines für alle (Systemkamera)
Redaktionelles Fazit von guenstiger.de:
Mit den Kameras der Z-Serie hat Nikon ein kleines, aber schlagkräftiges Team unter den spiegellosen Systemkameras etabliert. Wer kompromisslos auf Bildqualität beim ISO-Minimum setzt, sollte die Z7 mit 45-Megapixel-Sensor im KB-Format wählen. Fotografen, die so viel Auflösung nicht benötigen, können bedenkenlos zur Z6 mit 24-Megapixel-Sensor greifen und 1000 Euro sparen. Denn technisch liegt die Z6 auf Augenhöhe mit der Z7. Beide Kameras überzeugen durch ihr Design, ihre Wertigkeit und ihre Ergonomie. Der SensorShift-Bildstabilisator unterstützt die qualitätsfördernde Fotografie mit Festbrennweiten, denn diese haben selten einen optischen Bildstabilisator. Der OLEDSucher der Z6 und der Z7 gehört zum Besten, was der Markt momentan zu bieten hat. Was sich über die überzeugenden Eigenschaften der Kleinbild-Modelle sagen lässt, gilt – mit Abstrichen – auch für die „kleine“ Nikon mit APS-C-Sensor. Anders als bei der Z6 und Z7 muss man bei der Z50 zwar auf einen eingebauten Bildstabilisator verzichten, doch damit lässt sich leben, wenn die Objektive mit optischem Bildstabilisator ausgestattet sind. Kompakte APS-C-Objektive für die Z50 gibt es allerdings aktuell nur zwei – ein Standard- und ein Telezoom, die einen Brennweitenbereich von 16 bis 250 mm (24 bis 375 mm/KB) abdecken. Ein weiteres Zoom steht auf der Roadmap, und recht viel mehr erwarten wir für die nächste Zeit auch nicht. Zwar kann man an der Z50 auch das größere Angebot an FX-Objektiven des Z-Systems verwenden oder F-Nikkore adaptieren. Ein vollwertiger Ersatz ist das aber nicht, weil das mehr Gewicht und höhere Kosten bedeutet. Also lieber gleich zur Z6 greifen, die auch noch die bessere Bildqualität liefert? Diese Frage lässt sich leider nicht uneingeschränkt mit „ja“ beantworten, weil man beim Kauf dann gleich den doppelten Betrag anlegen muss
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