Noch ganz dicht (Hardshells)
Redaktionelles Fazit von guenstiger.de:
Für eine Hardshell-Jacke muss man nicht unbedingt tief in den Geldbeutel greifen. Grund dafür sind die von Fremdherstellern hergestellten Eigenmembranen. Aber wie gut sind die günstigeren Membranen? Muss man große Abstriche machen? In einem Vergleichstest traten zwölf Hardshell-Jacken gegen einander an. Die Kandidaten wurden genau unter die Lupe genommen und mit einander verglichen. Anschließend wurde die Norröna Falketind dri3 zum Testsieger gekürt. Die Modelle wurden in den Kategorien Wasserdampfdurchgang, Wasserdichtigkeit sowie Robustheit getestet.
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getestete Produkte
• Testurteil:
"Sehr gut (Note 1)" -  Testsieger! 
• Zitat:
"So soll eine Jacke sein: Die Falketind dri3 von Norröna ist aufwendig geschnitten, sehr gut verarbeitet und überzeugt mit guten Werten. Die Bewertung „sehr gut“ beim RET-Wert hat sie nur knapp verpasst. Norröna bietet damit eine vollwertige Jacke mit Eigenmembran an, die allerdings mit über 300 Euro auch nicht ganz preiswert ist. Trotzdem unser Testsieger.  "
• Testurteil:
"Sehr gut (Note 1)"
• Zitat:
"Die Crestone ist komplett nach bluesign-Standard hergestellt, das ist Vaude sehr wichtig. Aber die Crestone ist darüber hinaus eine sehr gute und vor allem sehr leichte Jacke – mit 295 g (bei Gr. L!) die leichteste im Test. Für das geringe Gewicht ist sie noch recht abriebfest. Der Preis von 200 Euro ist angemessen.  "
• Testurteil:
"Gut (Note 2)"
Schöffel Easy L
ab 55,96 €*
• Zitat:
"Eine Butter-und-Brot-Jacke von Schöffel: die Easy. Aber was für eine! Gut, die Easy ist wie erwartet sehr brav, aber nicht jeder will (oder braucht) eine technische Dreilagenjacke. Die Easy mit der Venturi Membran hat den besten RET-Wert im Test, überzeugt durch einen sehr weichen Griff und ist gut ausgestattet. Und mit 170 Euro ist auch der Preis in Ordnung.  "
• Testurteil:
"Gut (Note 2)"
• Zitat:
"Die Eidfjord von Bergans ist eine robuste und solide Berg- bzw. Allroundjacke für viele Aktivitäten. Mit 290 Euro gehört sie nicht zu den preisgünstigsten Jacken, ist dafür aber entsprechend gut ausgestattet. Die Jacke ist etwas steif (dafür aber eben recht robust), einzig der mäßige Wasserdampfdurchgang fällt negativ auf. Keine Jacke für schweißtreibende Aktivitäten.  "
• Testurteil:
"Gut (Note 2)"
• Zitat:
"Die Vinson Shell ist eine 2-Lagenjacke (hat also ein loses Innenfutter) und überzeugt vor allem durch einen weichen Griff. Trotzdem ist sie robust und übersteht auch unseren Scheuertest klaglos. Positiv sind uns neben dem guten Gesamtbild vor allem die sehr realistischen Angaben des Herstellers aufgefallen. Die Vinson ist eine gute Bergjacke zu einem fairen Preis.  "
• Testurteil:
"Gut (Note 2)"
• Zitat:
"Das Speedri Jacket von Marmot ist eine der leichtesten Jacken im Test. Sie hat am Nacken und unter den Armen aufwendig abgedeckte Belüftungen und ist vom Material her sehr dampfdurchlässig. Dadurch ist sie prädestiniert für alle, die schnell und schweißtreibend unterwegs sind und dabei auf das Gewicht achten. Die Passform ist gut, sie ist nur nicht sehr robust.  "
• Testurteil:
"Gut (Note 2)"
• Zitat:
"Houdini bleibt auch bei der Surpass Jacke seiner Philosophie treu: Die Jacke ist weitgehend aus recyceltem Material hergestellt und kann zu 100 Prozent recycelt werden. Das Material ist sehr elastisch, der Schnitt etwas weit. Die Robustheit ist für das Gewicht gut. Einzig die 350 Euro fallen auf – für den Preis bekommt man auch eine Jacke mit Markenmembran.  "
• Testurteil:
"Gut (Note 2)"
Salewa Garwhal Damen
ab 300,00 €*
• Zitat:
"Die Garwhal von Salewa war bei unserem Test der Markenmembranen in der Ausgabe 08/2012 unsere Vergleichsjacke für die Eigenmembranen. Mit 340 g ist die Salewa leicht, der RET-Wert von unter 6 ist sehr gut. Die Abriebfestigkeit/ Robustheit könnte besser sein, aber dass leichte Jacken hier meist nicht besonders gut abschneiden, ist auch normal.  "
• Testurteil:
"Gut (Note 2)"
Simond Alpinism Light
ab 99,99 €*
• Zitat:
"Eine Jacke von Simond? Haben die nicht mal Eispickel gemacht? Ja, aber inzwischen stellen sie auch Bekleidung her. Die Alpinism Light ist eine gute Jacke mit einem Augenmerk auf dem Gewicht. Der RET-Wert ist fast noch sehr gut, der Schnitt ist gut. Der sehr gute Eindruck wurde durch den Abriss eines Gummizuges im Saum leicht gedämpft, schade.  "
• Testurteil:
"Befriedigend (Note 3)"
• Zitat:
"Auch Tatonka macht jetzt Bekleidung. Die Twain Jacket ist vor allem eines: robust. Diesen Eindruck vermittelt die Jacke aber auch auf den ersten Blick/Griff. Sie ist sehr steif und ungelenk. Der RET-Wert von fast 16 ist mäßig, für 300 Euro könnte man etwas mehr erwarten. Eine Jacke für alle, die ihre Bekleidung hart hernehmen.  "
• Testurteil:
"Befriedigend (Note 3)"
• Zitat:
"Die Torrentshell von Patagonia ist eine leichte, elastische Hardshell. Schon die sehr „defensive“ Angabe zum Wasserdampfdurchgang von Patagonia selbst (5000 g / qm / 24 Std.) lässt vermuten, dass das nicht die Stärke der Jacke ist. Mit einem nachgemessenen RET-Wert von 21 gilt der Wasserdampfdurchgang als ungenügend.  "
• Testurteil:
"Ausreichend (Note 4)"
• Zitat:
"Mountain Hardwear tritt mit dem Plasmic Jacket zum Test an und hat mit 120 Euro die günstigste Jacke im Testfeld. Die Innenseite der Jacke ist glatt (und damit schnell kalt), der Schnitt ist recht einfach. Auffällig ist aber vor allem der extrem schlechte Wert für den Wasserdampfdurchgang. Da ist das Wort „Plastiktüte“ nicht aus der Luft gegriffen.  "

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