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Isensee, Florian, GmbH Wangerooge - ein Reiseführer A1058755088
Die östlichste der ostfriesischen Inseln gehörte nie zu Ostfriesland, sondern schon immer zum Herzogtum Oldenburg und damit - ein feiner, aber wichtiger Unterschied - zu Friesland, d.h. die Wangerooger hatten sich nach (ab 1818) denen zu richten, die gerade im Jeverland regierten. Wangerooge ist knapp 9 Kilometer lang und misst an der breitesten Stelle kaum zwei Kilometer. Auf die autofreie Insel kommt man von Harlesiel mit der Fähre. Die Fahrzeiten sind tideabhängig. Gut fünf Minuten sind Inselbesucher in der Luft, wenn sie eines der kleinen Flugzeuge von Harle nach Wangerooge nehmen.
Rüstringen war im Mittelalter ein friesischer Gau bzw. eine autonome Landesgemeinde, der das heutige Butjadingen, das Stadland, große Teile des heutigen Jadebusens und einige Gebiete des Jeverlandes und der Friesischen Wehde umfasste. Er war eng mit den anderen beiden Gauen im Osten der ostfriesischen Halbinsel, Östringen und Wangerland, verbunden. Aus Teilen dieser drei Gaue bildete sich später die Herrschaft Jever. Rüstringen war der größte der drei Gaue. Er umfasste das Gebiet zwischen der Wesermündung und der Maade sowie nördlich der Wapel, der Grenze zum sächsischen Ammergau, und bestand aus den vier Vierteln Blexen, Varel, Langwarden und Aldensum, das später durch Sturmfluten im Jadebusen versank. Im Jahre 961 hatte Hermann Billung das Herzogtum Sachsen erhalten, wohl auch die Grafschaft im Bremischen Friesland, sein Sohn Bernhard wurde jedenfalls 983 als Graf in Östringen genannt. Nach Aussterben dieses Geschlechts folgten die ammerländischen Hunige und die oldenburgischen Egilmaringe. Jever, allmählich der herausragende Ort Östringens, erlebte seine erste Blütezeit als Markt- und Handelsort. Aus der völligen Anarchie des 14. Jahrhunderts entwickelten sich die erblichen Dynastien in Ostfriesland (Cirksena) und im Jeverland (Edo Wiemken der Ältere und seine Nachkommen). Irgendwann im 14. Jahrhundert kam es zu einer Vereinigung Östringens mit Wangerland und im 15. Jahrhundert beider mit dem Rest von Rüstringen, der westlich des von Sturmfluten geschaffenen Jadebusens lag. Alle drei Gebiete bildeten die Herrschaft Jever, später "Jeverland". (Wiki). Das vorliegende Buch ist mit 50 S/W-Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1928.
Fachbuchverlag Dresden Östringen und Rüstringen A1053058883
Rüstringen war im Mittelalter ein friesischer Gau bzw. eine autonome Landesgemeinde, der das heutige Butjadingen, das Stadland, große Teile des heutigen Jadebusens und einige Gebiete des Jeverlandes und der Friesischen Wehde umfasste. Er war eng mit den anderen beiden Gauen im Osten der ostfriesischen Halbinsel, Östringen und Wangerland, verbunden. Aus Teilen dieser drei Gaue bildete sich später die Herrschaft Jever. Rüstringen war der größte der drei Gaue. Er umfasste das Gebiet zwischen der Wesermündung und der Maade sowie nördlich der Wapel, der Grenze zum sächsischen Ammergau, und bestand aus den vier Vierteln Blexen, Varel, Langwarden und Aldensum, das später durch Sturmfluten im Jadebusen versank. Im Jahre 961 hatte Hermann Billung das Herzogtum Sachsen erhalten, wohl auch die Grafschaft im Bremischen Friesland, sein Sohn Bernhard wurde jedenfalls 983 als Graf in Östringen genannt. Nach Aussterben dieses Geschlechts folgten die ammerländischen Hunige und die oldenburgischen Egilmaringe. Jever, allmählich der herausragende Ort Östringens, erlebte seine erste Blütezeit als Markt- und Handelsort. Aus der völligen Anarchie des 14. Jahrhunderts entwickelten sich die erblichen Dynastien in Ostfriesland (Cirksena) und im Jeverland (Edo Wiemken der Ältere und seine Nachkommen). Irgendwann im 14. Jahrhundert kam es zu einer Vereinigung Östringens mit Wangerland und im 15. Jahrhundert beider mit dem Rest von Rüstringen, der westlich des von Sturmfluten geschaffenen Jadebusens lag. Alle drei Gebiete bildeten die Herrschaft Jever, später "Jeverland". (Wiki). Das vorliegende Buch ist mit 50 S/W-Abbildungen illustriert. Nachdruck der Originalauflage von 1928.
Fachbuchverlag Dresden Das Jeverländer Rind A1052765830
Das Schwarzbunte Rind gehört zu den Niederungsrassen. Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Schleswig bis in die Mittelgebirge von Hessen und Rheinland Pfalz, sowie vom Niederrhein bis Ostpreußen. Gezüchtet wurde dieses Rind in den Nordseemarschen Frieslands. Trotz der staatlichen Trennung von West- (Holland) und Ostfriesland (Deutschland) bestand zwischen diesen Regionen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein reger Zuchtviehaustausch. Beide Rinderpopulationen waren phänotypisch ähnlich und genotypisch sehr nahe verwandt. Farblich stellten damals schwarz-weiße Tiere die Mehrzahl. Ab 1850 erfolgte in immer stärkerem Maße die Einkreuzung von Shorthorns in Deutsche Landrinderschläge. Da man allerdings in Ostfriesland und im angrenzenden Jeverland schon sehr früh auf die Milchleistung geachtet hatte, stand man den Shorthorneinkreuzungen meist skeptisch gegenüber. So kamen dort nur wenige Shorthornbullen zum Einsatz und die Nachkommen spielten in der Zucht keine Rolle. Im vorliegenden Band "Das Jeverländer Rind" werden Zucht und Haltung, Verbreitung, Milchwirtschaft, Vereinswesen, Absatz, Zuchtgebiete u.a. mehr beschrieben. Illustriert mit 88 S/W-Abbildungen und 7 S/W-Tafeln. Nachdruck der historischen Originalauflage von 1904.
Das Schwarzbunte Rind gehört zu den Niederungsrassen. Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Schleswig bis in die Mittelgebirge von Hessen und Rheinland Pfalz, sowie vom Niederrhein bis Ostpreußen. Gezüchtet wurde dieses Rind in den Nordseemarschen Frieslands. Trotz der staatlichen Trennung von West- (Holland) und Ostfriesland (Deutschland) bestand zwischen diesen Regionen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein reger Zuchtviehaustausch. Beide Rinderpopulationen waren phänotypisch ähnlich und genotypisch sehr nahe verwandt. Farblich stellten damals schwarz-weiße Tiere die Mehrzahl. Ab 1850 erfolgte in immer stärkerem Maße die Einkreuzung von Shorthorns in Deutsche Landrinderschläge. Da man allerdings in Ostfriesland und im angrenzenden Jeverland schon sehr früh auf die Milchleistung geachtet hatte, stand man den Shorthorneinkreuzungen meist skeptisch gegenüber. So kamen dort nur wenige Shorthornbullen zum Einsatz und die Nachkommen spielten in der Zucht keine Rolle. Im vorliegenden Band "Das Jeverländer Rind" werden Zucht und Haltung, Verbreitung, Milchwirtschaft, Vereinswesen, Absatz, Zuchtgebiete u.a. mehr beschrieben. Illustriert mit 88 S/W-Abbildungen und 7 S/W-Tafeln. Nachdruck der historischen Originalauflage von 1904.