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Jan Thorbecke Das Salbuch der Herrschaft Helfenstein in Besitz der Reichsstadt Ulm (1415–1424), Sachbücher von Andre Gutmann, Hermann Grees
Ulm gehört zu den wenigen süddeutschen Reichsstädten, die bereits im Spätmittelalter ein bedeutendes Territorium aufbauen konnten. Dazu erwarben die Bürger 1396 von den Grafen von Helfenstein deren Herrschaft Helfenstein mit der gleichnamigen Burg, der Stadt Geislingen an der Steige und über 25 Dörfern im weiteren Umfeld sowie Gerichten, Zöllen und Waldarealen. In den Jahren 1415 und 1416 fertigte die Ulmer Stadtkanzlei auf Basis einer älteren Vorlage ein umfangreiches Verzeichnis der Bestandteile dieser Herrschaft an, das „Salbuch der Herrschaft Helfenstein“, das in zwei Schritten 1418/20 und 1423/24 unter der Leitung des Stadtschreibers Ambrosius Neithardt auf den jeweils aktuellen Stand gebracht wurde. Mit zahlreich enthaltenen Orts- und Flurnamen sowie über 1.200 Namen einzelner Personen stellt das Salbuch eine herausragende Quelle der siedlungs- und sozialgeschichtlichen Erforschung der östlichen Schwäbischen Alb dar, mit Schwerpunkt im mittleren und oberen Filstal, dem Nordrand der Lonetal-Kuppenalb und dem Albuch. Darüber hinaus liefert es grundlegende Informationen zur Entwicklung des Ulmer Territoriums im ersten Viertel des 15. Jahrhunderts sowie zur Wirtschafts- und Verwaltungspraxis der Reichsstadt in dieser Zeit.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Widerstand und Aussenpolitik
Die Erfolglosigkeit des Widerstandes im Umkreis des 20. Juli hat diesem den Vorwurf eingetragen, an sich selbst gescheitert zu sein. Dies gilt auch für Vorstellungen und Konzeptionen, die die Grundlage für die Außenpolitik eines «neuen» Deutschlands bilden sollten. Bei deren Analyse ist den Umständen des Widerstandes Rechnung zu tragen – besonders seiner fast vollkommenen Isolierung im In- und Ausland. So zeigen die Quellen kein geschlossenes außenpolitisches Programm, wie es von einer politischen Partei zu erwarten wäre. Die Konzepte sollen lediglich eine Richtlinie für das «Danach» sein. Im Mittelpunkt stehen Deutschlands Stellung in Europa und Europas Stellung in der Welt. Vor allem die Überlegungen zur Neuordnung Europas und zur Gründung einer Union Europäischer Staaten, zur Überwindung der verhängnisvollen Tradition der «Balance of Powers», dürfen als zukunftsweisend gelten. Einige der außenpolitischen Überlegungen des Widerstandes erscheinen sogar noch aus der europäischen Perspektive der Gegenwart außerordentlich fortgeschritten, wie die vorliegende Arbeit zeigt. «Der Frieden», so prophezeit etwa Helmuth James Graf von Moltke in einem Memorandum für den Kreisauer Kreis aus dem Jahr 1941, «bringt eine einheitliche europäische Souveränität von Portugal bis zu einem möglichst weit nach Osten vorgeschobenen Punkt».
GRIN Widerstand im Dritten Reich am Beispiel Stauffenberg A1011364727
Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 2,0, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft leisteten viele Menschen aus unterschiedlichsten Gründen. Aus politischer oder religiöser Überzeugung, aus Einsicht, dass das Regime beseitigt werden müsse, aus Entsetzen über die Verbrechen im Dritten Reich, Mitleid den Opfern gegenüber oder aus anderen Motiven. Einige Personen leisteten im Dritten Reich Widerstand, indem sie sich mutvoll gegen eine Welt der Unterdrückung auflehnten und dennoch unbenannt in der deutschen Geschichte verschwanden. Dabei zeigte sich der Widerstand in vielfältigen Facetten. Hierzu zählen zum Beispiel der passive Widerstand, der sich in der Form von Emigration, Sabotage oder auch Gehorsamsverweigerung äußerte, sowie der aktive Widerstand, zu dem Flugblätter, Wortkampagnen und Gewaltmethoden wie das Attentat vom 20.Juli 1944 gehören. Getragen wurde die Widerstandsbewegung von mehreren Personengruppen, die sowohl der eigenen als auch anderen Nationen entsprangen. Meist waren es Minderheiten aus politischen, sozialen, religiösen und humanitären Fraktionen, die Widerstand ausübten. Diese Arbeit befasst sich mit einem Bereich der deutschen Widerstandsbewegung, welcher erst relativ spät in Erscheinung getreten ist. Der militärische Widerstand im Nationalsozialismus formierte sich um 1938 mit dem Ziel der Beseitigung des Regimes. Speziell soll das Augenmerk auf das Attentat auf Adolf Hitler durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg vom 20. Juli 1944 gelegt werden.
VDG In Farbe, Sachbücher von Andreas Zeising, Joseph Imorde
Im 20. Jahrhundert traten gedruckte Farbwiedergaben von Kunstwerken auf dem Markt populärer Bücher, Mappenwerke und Wandbilder einen regelrechten Siegeszug an. Trotzdem blieb die Mehrheit der kunstwissenschaftlichen Fachvertreter gegenüber Farbreproduktionen reserviert. Die Publikation stellt die unterschiedlichen Praktiken der Farbreproduktion vor, beleuchtet ihre sozialen und technologischen Unterschiede und analysiert die auseinanderstrebenden Entwicklungen und Bewertungen bunter Bilder auf den Feldern Kunstgeschichte, Volksbildung und Kunstkritik. Beiträge: Joseph Imorde und Andreas Zeising: Farbige Reproduktion von Kunst im 19. und 20. Jahrhundert Monika Wagner: Farbe in kunstgeschichtlicher Theorie und Publikationspraxis: Semper, Riegl, Wölfflin Alexandra Axtmann: Farbreproduktionen und religiöse Volkskunst im 19. Jahrhundert Helmut Hess: Gedruckte Farbe. Die Peinture-Bogaerts und ihre „fidélité indiscutable“ Franziska Scheuer: Die Farbreproduktionen der Maison Braun zwischen kennerschaftlicher Rezeption und populärer Kunstvermittlung Mirja Beck: „Farbenglut“ – Überlegungen zu Farbreproduktionen von Werken El Grecos Joseph Imorde: Raffaels Disputa in der Reihe Religiöse Meisterbilder in Farben Andreas Degner und Stephanie Marchal: Authentizität statt Echtheit? Farbwirkung und Werkmaterialität bei Julius Meier-Graefe und Wilhelm Hausenstein Friederike Kitschen: „Farbfotogen“? – Die frühe Farbautotypie und die Auswahl „Alter Meister“ für den fotomechanischen Dreifarbendruck (1893–1916) Andreas Zeising: „Was für Stollwerk und Liebig recht ist, kann für Rembrandt sehr unbillig sein.“ Seemanns Dreifarbenautotypie und die Zeitschrift für bildende Kunst Alexander Auf der Heyde: Briganti, Longhi und „La Maniera italiana“ (1961).
GRIN Der 20. Juli 1944 und der militärische Widerstand gegen das NS-Regime. Eine Quellenkritik A1005588986
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,2, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Proseminar / Grundkurs, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 20. Juli 1944 efolgte ein Sprengstoffanschlag auf Adolf Hitler bei einer Lagebesprechung in seinem Führerhauptquartier Wolfsschanze in Ostpreußen. Claus Schenk Graf von Stauffenberg hatte den Koffer platziert, ein bloßer Zufall rettete Hitler das Leben. Der beginnende Staatsstreich brach noch in der Nacht zusammen, die Verschwörer - ranghohe Militärs, aber auch Zivilisten - wurden verhaftet und hingerichtet. In der deutschen (Militär)-Geschichte handelt es sich dennoch um ein wichtiges Datum. Das breite publizistische Echo zu den Jahrestagen des Attentates zeugen davon. Die Rolle und Bedeutung des militärischen Widerstandes ist dabei in der Forschung schon immer umstritten gewesen und unterlag gravierenden Interpretations- und Legitimationswandeln, die auch durch die Teilung Deutschlands begründet waren. Heute existiert in der Wissenschaft kein Bild des unermüdlichen Widerstandes von Anfang an, sondern es wird die Frage nach den Zeitpunkten individueller Gewissensentscheidungen gestellt, die ganze Breite zwischen Bereitschaft zur Anpassung und Mitwirkung und prinzipieller Opposition wird beschrieben. Der Widerstand eignet sich nicht mehr zur "unkritischen Heldenbildung" (Gerd Ueberschär). Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit der Einbettung der Ereignisse vom 20. Juli 1944 in den historischen Hintergrund auf dem Stand der Forschung. Wie sah das Verhältnis der Militärs zu Hitler aus? Was musste geschehen, damit einzelne von ihnen in die Opposition übertraten? Was geschah am 20. Juli 1944 und wie sah die Rache des NS-Regimes aus? Ziel dieser Arbeit ist es, einen Teilaspekt des Widerstandes gegen das NS-Regime herauszugreifen und dar
GRIN Der 20. Juli 1944 und der militärische Widerstand gegen das NS-Regime. Eine Quellenkritik
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,2, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Proseminar / Grundkurs, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 20. Juli 1944 efolgte ein Sprengstoffanschlag auf Adolf Hitler bei einer Lagebesprechung in seinem Führerhauptquartier Wolfsschanze in Ostpreußen. Claus Schenk Graf von Stauffenberg hatte den Koffer platziert, ein bloßer Zufall rettete Hitler das Leben. Der beginnende Staatsstreich brach noch in der Nacht zusammen, die Verschwörer - ranghohe Militärs, aber auch Zivilisten - wurden verhaftet und hingerichtet. In der deutschen (Militär)-Geschichte handelt es sich dennoch um ein wichtiges Datum. Das breite publizistische Echo zu den Jahrestagen des Attentates zeugen davon. Die Rolle und Bedeutung des militärischen Widerstandes ist dabei in der Forschung schon immer umstritten gewesen und unterlag gravierenden Interpretations- und Legitimationswandeln, die auch durch die Teilung Deutschlands begründet waren. Heute existiert in der Wissenschaft kein Bild des unermüdlichen Widerstandes von Anfang an, sondern es wird die Frage nach den Zeitpunkten individueller Gewissensentscheidungen gestellt, die ganze Breite zwischen Bereitschaft zur Anpassung und Mitwirkung und prinzipieller Opposition wird beschrieben. Der Widerstand eignet sich nicht mehr zur "unkritischen Heldenbildung" (Gerd Ueberschär). Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit der Einbettung der Ereignisse vom 20. Juli 1944 in den historischen Hintergrund auf dem Stand der Forschung. Wie sah das Verhältnis der Militärs zu Hitler aus? Was musste geschehen, damit einzelne von ihnen in die Opposition übertraten? Was geschah am 20. Juli 1944 und wie sah die Rache des NS-Regimes aus? Ziel dieser Arbeit ist es, einen Teilaspekt des Widerstandes gegen das NS-Regime herauszugreifen und dar
Frontmatter -- INHALTSVERZEICHNIS -- 1. EINLEITUNG -- 2. FRÜHVOLLENDET -- 3. Das 17. Jahrhundert -- DER TIEFE GLAUBE / Fleming, Paul / Schwarz, Sibylle / Schwarz, Sibylle -- 4. Das 18. Jahrhundert -- AUFSCHIESSENDE FLAMME / Günther, Johann Christian -- DIE TROCKENEN GENIES / Pyra, Jakob Immanuel / Schlegel, Johann Elias / Krüger, Johann Christian / Cronegk, Johann Friedrich Von / Brawe, Joachim Wilhelm Von / Michaelis, Johann Benjamin -- HAINBÜNDLER / Hölty, Ludwig Christoph Heinrich -- ROMANTIKER / Novalis / Wackenroder, Wilhelm Heinrich / Günderode, Caroline Von -- 5. Das 19. Jahrhundert -- PSEUDOROMANTIK / Koerner, Theodor / Hauff, Wilhelm -- UMHERGETRIEBENE / Waiblinger, Wilhelm / Büchner, Georg / Niebergall, Ernst Elias -- EIN KIND / Kulmann, Elisabeth -- ZWEI ADELIGE / Strachwitz, Moritz Graf Von / Bülow, Margarethe Von -- BÜRGERLICHE / Schaumberger, Heinrich / Conradi, Hermann / Stavenhagen, Fritz -- EIN SELBSTMÖRDER / Calé, Walter -- 6. Das 20. Jahrhundert -- DIE AHNUNG DES KRIEGES / Heym, Georg -- EIN GOTISCHER MENSCH / Sorge, Reinhard Johannes -- DIE GEOPFERTEN / Adler / Lichtenstein / Flex / Braun / Sack / Trakl / Engelke / Stadler -- Backmatter.
Thomas Mann lernte den zwei Jahre älteren Schriftstellerkollegen Jakob Wassermann 1899 in der Redaktion des Simplicissimus kennen, als Wassermann ihm sein erstes Honorar aushändigte. Die beiden Bayern Bertolt Brecht und Oskar Maria Graf begegneten sich erstmals im Umfeld einer Münchner Arbeiterbühne, bei der der junge Brecht ein Stück unterzubringen suchte. Aufgewachsen in einem konservativen Elternhaus suchte Peter Weiss schon als Zwanzigjähriger mit ersten Zeichnungen und Gedichten Rat bei Hermann Hesse, der vor allem von der jungen Generation als Anlaufstelle geschätzt wurde. Autorinnen und Autoren gelten als Einzelgänger. Das ist im Grunde Unsinn. Nur weil das Schreiben Konzentration und Ruhe erfordert und man in diesem Prozess meistens allein ist, heißt das nicht, dass man nicht ein geselliger Mensch sein kann. Das vorliegende Buch skizziert besondere Freundschaften unter Autorinnen und Autoren des 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der jeweiligen Zeitläufte. Entlang dieser Paarungen entwickelt sich, so die Hoffnung, eine kleine Geschichte der Literatur bis zur jüngeren Gegenwart, die zeigt, welche unterschiedlichen Ausprägungen von Freundschaften es zwischen Autoren gibt und gegeben hat.
Fast 20 Jahre diente Philipp Schaaf beim Kommando Spezialkräfte, kurz KSK, das als bestausgebildete Truppe der Bundeswehr gilt. Ursprünglich aufgestellt, um deutsche Geiseln im Ausland zu befreien sowie den internationalen Terrorismus zu bekämpfen, dringt über das KSK bis heute wenig nach außen. Ausbildung und Einsätze werden streng geheim gehalten, das Headquarter in der Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw ist von der Öffentlichkeit abgeschottet. In diesem autobiografischen Buch erzählt der ehemalige Oberstabsfeldwebel die Geschichte seiner außergewöhnlichen Karriere. Eindringlich beschreibt er die physisch und psychisch extrem fordernden Auswahlverfahren, zum Beispiel die sogenannte Höllenwoche, sowie die mehrjährige Spezialausbildung, die hierzulande einzigartig ist. Schaaf galt als Vorzeigesoldat. Er absolvierte mehrere Auslandseinsätze, stieg ins Führungsteam seiner Kompanie auf und wurde als Verbindungsoffizier beim Einsatzführungskommando der Bundeswehr eingesetzt. In einer ehrlichen und selbstkritischen Rückschau auf seine Dienstzeit gibt er Einblicke in das verborgene Innenleben der Elitetruppe, berichtet von geheimen Einsätzen, bei denen deutsche Soldaten starben, und deckt Hintergründe des bisher größten Skandals beim KSK auf, in dessen Folge er selbst vor Gericht und im Gefängnis landete.
Gibt es eine pietistische Rhetorik? Diese Frage beantwortet David Keller am Beispiel des Gründers der Herrnhuter Brüdergemeine, Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf (1700–1760); positiv. Seine rhetorische Ausbildung erhielt Zinzendorf am Königlichen Pädagogium in Halle, in der Schulstadt August Hermann Franckes (1663–1727). In der Entwicklung seiner eigenen Rhetorik sind wesentliche Einflüsse des Radikalpietisten Gottfried Arnold (1666–1714) zu erkennen. Anhand der vielen überlieferten Reden und Predigten Zinzendorfs lässt sich ein hohes Bewusstsein für Rhetoriktheorie und Methodik rekonstruieren, so dass das Predigtverständnis des Herrnhuters und seine spezifischen Gliederungsmethoden sichtbar gemacht werden können. David Keller zeigt, dass die vehementen antirhetorischen Aussagen Zinzendorfs selbst eine rhetorische Funktion erfüllen. Die umfangreiche Analyse erfolgt dabei auch mit Blick auf die Homiletik der lutherischen Orthodoxie und der Aufklärung, um den Umbruch des ästhetischen Paradigmas von Barockkultur hin zum Pietismus und zur Aufklärung nachzuvollziehen. Abschließend werden die Ergebnisse der historischen Betrachtung mit den Diskussionen um Rhetorik in der Homiletik und die Debatte um die freie Kanzelrede des 20./21. Jahrhunderts konfrontiert.
Zeppelin Herrenuhr LZ 127 GRAF Quarz Chronograph Big Date mit Lederarmband 7684-5
Serie : LZ 127 Graf Zeppelin - Made in Germany, eigene Produktion in Ruhla - Gehäuse aus Edelstahl, poliert - Aufwendiges handgearbeitetes Gehäuse mit den typischen Zeppelin-Ringen am Gehäuserand Geschraubter Edelstahlboden - Gehäusedurchmesser : ca. 40 mm - Gehäusehöhe : ca 11 mm - Anzeige : Schwarze Stunde, Minute und silberfarbene Chrono Sekunde zentral Leuchtmasse auf dem Stunden- und Minutenzeiger - Cremefarbenes Zifferblatt mit schwarzen arabischen Zahlen - Kleine Sekunde auf 02:30 Uhr - Big Date auf 06:00 Uhr - Stop Minuten und Stunden auf 09:30 Uhr Leicht gewölbtes Mineralglas - Gerändelte Edelstahl Krone - Schweizer Quarz-Uhrwerk Ronda 5020.B, 5 Steine - Wassergeschützt 5 ATM (Prüfdruck nach DIN-Norm 8310) Dunkelbraunes, handgearbeitetes Kroko Look Lederband mit weißer Kontrastnaht und Edelstahl Dornschließe - Gewicht : ca. 104 Gramm - Bandanstoß : 20 mm - Armumfang : von ca. 18.5 cm bis ca. 23.0 cm - Gesamtlänge : ca. 26.0 cm
Frölich und Kaufmann Edwin Redslob. Biographie eines unverbesserlichen Idealisten. 1180045
Edwin Redslob (1884-1973) war der einflussreichste Kulturpolitiker der Moderne. Seine Mission, die bürgerliche Kulturreform in die Gesellschaft zu tragen, verfolgte er über sieben Jahrzehnte. Sein Leben bietet einen einzigartigen Einblick in die verblüffenden Kontinuitäten der deutschen Kulturpolitik über fünf Staatswesen hinweg. Geprägt im Umfeld Harry Graf Keßlers und Henry van de Veldes wird der Kunsthistoriker zum jüngsten Museumsdirektor des Deutschen Reiches. Er ist u.a. befreundet mit Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff. Als erster »Reichskunstwart« entwickelt er ab 1920 an der Schnittstelle zwischen Künstlern und Intellektuellen, Staat und Volk eine republikanisch-demokratische »Corporate identity«. 1933 löst die NSDAP-Regierung das Amt des Reichskunstwarts auf und verleibt sich Redslobs Konzepte ein. Schon 1945 nimmt er seine kulturpolitischen Aktivitäten wieder auf und ist u.a. an der Gründung des »Tagesspiegel« und der »Freien Universität Berlin« beteiligt. Redslobs Leben reflektiert das bürgerliche Drama im 20. Jahrhundert auf sehr persönliche Weise. Dieses Portrait ist auch ein Panoptikum der gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Widerstände, ein Pandämonium der Moderne. »Die vorzügliche Biografie rekonstruiert ein Stück deutscher Kulturgeschichte.« (NZZ)
Königshausen u. Neumann Dichter-Freunde A1071177411
Thomas Mann lernte den zwei Jahre älteren Schriftstellerkollegen Jakob Wassermann 1899 in der Redaktion des Simplicissimus kennen, als Wassermann ihm sein erstes Honorar aushändigte. Die beiden Bayern Bertolt Brecht und Oskar Maria Graf begegneten sich erstmals im Umfeld einer Münchner Arbeiterbühne, bei der der junge Brecht ein Stück unterzubringen suchte. Aufgewachsen in einem konservativen Elternhaus suchte Peter Weiss schon als Zwanzigjähriger mit ersten Zeichnungen und Gedichten Rat bei Hermann Hesse, der vor allem von der jungen Generation als Anlaufstelle geschätzt wurde. Autorinnen und Autoren gelten als Einzelgänger. Das ist im Grunde Unsinn. Nur weil das Schreiben Konzentration und Ruhe erfordert und man in diesem Prozess meistens allein ist, heißt das nicht, dass man nicht ein geselliger Mensch sein kann. Das vorliegende Buch skizziert besondere Freundschaften unter Autorinnen und Autoren des 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der jeweiligen Zeitläufte. Entlang dieser Paarungen entwickelt sich, so die Hoffnung, eine kleine Geschichte der Literatur bis zur jüngeren Gegenwart, die zeigt, welche unterschiedlichen Ausprägungen von Freundschaften es zwischen Autoren gibt und gegeben hat.
Jan Thorbecke Verlag Das Salbuch der Herrschaft Helfenstein in Besitz der Reichsstadt Ulm (1415–1424) A1071043919
Ulm gehört zu den wenigen süddeutschen Reichsstädten, die bereits im Spätmittelalter ein bedeutendes Territorium aufbauen konnten. Dazu erwarben die Bürger 1396 von den Grafen von Helfenstein(-Wiesensteig) deren Herrschaft Helfenstein mit der gleichnamigen Burg, der Stadt Geislingen an der Steige und über 25 Dörfern im weiteren Umfeld sowie Gerichten, Zöllen und Waldarealen. In den Jahren 1415 und 1416 fertigte die Ulmer Stadtkanzlei auf Basis einer älteren Vorlage ein umfangreiches Verzeichnis der Bestandteile dieser Herrschaft an, das „Salbuch der Herrschaft Helfenstein“; das in zwei Schritten 1418/20 und 1423/24 unter der Leitung des Stadtschreibers Ambrosius Neithardt auf den jeweils aktuellen Stand gebracht wurde. Mit zahlreich enthaltenen Orts- und Flurnamen sowie über 1.200 Namen einzelner Personen stellt das Salbuch eine herausragende Quelle der siedlungs- und sozialgeschichtlichen Erforschung der östlichen Schwäbischen Alb dar, mit Schwerpunkt im mittleren und oberen Filstal, dem Nordrand der Lonetal-Kuppenalb und dem Albuch. Darüber hinaus liefert es grundlegende Informationen zur Entwicklung des Ulmer Territoriums im ersten Viertel des 15. Jahrhunderts wie auch der Wirtschafts- und Verwaltungspraxis der Reichsstadt in dieser Zeit.
Königshausen & Neumann Kraft:Dichter-Freunde, Sachbücher von Thomas Kraft
Thomas Mann lernte den zwei Jahre älteren Schriftstellerkollegen Jakob Wassermann 1899 in der Redaktion des Simplicissimus kennen, als Wassermann ihm sein erstes Honorar aushändigte. Die beiden Bayern Bertolt Brecht und Oskar Maria Graf begegneten sich erstmals im Umfeld einer Münchner Arbeiterbühne, bei der der junge Brecht ein Stück unterzubringen suchte. Aufgewachsen in einem konservativen Elternhaus suchte Peter Weiss schon als Zwanzigjähriger mit ersten Zeichnungen und Gedichten Rat bei Hermann Hesse, der vor allem von der jungen Generation als Anlaufstelle geschätzt wurde. Autorinnen und Autoren gelten als Einzelgänger. Das ist im Grunde Unsinn. Nur weil das Schreiben Konzentration und Ruhe erfordert und man in diesem Prozess meistens allein ist, heißt das nicht, dass man nicht ein geselliger Mensch sein kann. Das vorliegende Buch skizziert besondere Freundschaften unter Autorinnen und Autoren des 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der jeweiligen Zeitläufte. Entlang dieser Paarungen entwickelt sich, so die Hoffnung, eine kleine Geschichte der Literatur bis zur jüngeren Gegenwart, die zeigt, welche unterschiedlichen Ausprägungen von Freundschaften es zwischen Autoren gibt und gegeben hat.