Deine Suche ergab leider keine Ergebnisse. Bitte ändere die zuletzt verwendeten Filter und versuche es erneut.
Anzeige
Angebote unserer Partner-Shops
"
Hörbuch
"
Filtern
Sortieren:
Beste Treffer
Beste Treffer
Preis: niedrig bis hoch
Preis: hoch bis niedrig
Ansicht:
Hoerbuch.cc Das Schädliche A1067973279
Lieber Freund! Wir haben eine Zeitlang im öffentlichen Leben Seite an Seite gekämpft. Du wirst mit den Waffen in der Hand sterben; ich habe mich vom Schlachtfeld abgewandt. Es war Dir unlieb, aber Du ließest die Gründe, die mich dazu bestimmten, gelten und gabst mir recht. Tue das noch einmal, gib mir noch einmal recht. In einer ganz andern Sache. Unlängst hörte ich eine berühmte Schauspielerin zu einem großen Arzte sagen: «Sie müssen auch manchmal Komödie spielen.» Er antwortete: «Ja, aber wir spielen schlecht.» – Recht schlecht, nach den Erfahrungen, die ich gemacht habe. Schon vor Wochen, als ich nach Wien fuhr, um meinen Arzt zu konsultieren, las ich es ihm vom Gesicht ab: Dir ist nicht zu helfen. Und neulich, da ich ihn wieder aufsuchte und ein schmerzstillendes Mittel von ihm verlangte, verriet mir seine Bereitwilligkeit, mich in die Kunst, ein Morphinist zu werden, einzuweihen, dass er die Gefahr einer zukünftigen Entwöhnungskur für ausgeschlossen hielt. Marie von Ebner-Eschenbach: geboren am 13.9.1830 auf Schloss Zdislawic/Mähren, gestorben am 12.3.1916 in Wien, stammte väterlicherseits aus altösterreichischem, mütterlicherseits aus norddeutsch-protestantischem Geschlecht. Sie heiratete 1848 ihren Vetter Moritz, Professor an der Ingenieur-Akademie in Wien, später Feldmarschallleutnant und Mitglied der Akademie der Wissenschaften; die Ehe blieb kinderlos. Sie lebten 1848-1850 in Wien, bis 1856 in Klosterbruck bei Znaim, danach in Wien und Zdislawic. 1879 machte sie eine Uhrmacher-Ausbildung. 1898 wurde sie mit dem höchsten Zivilorden Österreichs, dem Ehrenkreuz für Kunst und Literatur, ausgezeichnet und war 1900 erster weiblicher Ehrendoktor der Wiener Universität.
Verliebt waren sie wirklich. Bruno Alessi wollte Nunziata zum Weibe. Und das Mädchen sagte nicht nein. Sie waren Nachbarn und aus dem gleichen Dorfe. Sie schienen füreinander bestimmt, und die Sache wäre zustande gekommen, wenn jene verdammten Geldsachen nicht gewesen wären, die alles verdarben. Wenn sich zwei Spatzen, oder sagen wir auch zwei andere Tiere, die der liebe Gott geschaffen, zusammenfinden, um sich ein gemeinsames Nest zu bauen, fragen sie sich etwa: "Was bringst du mir ins Haus?" und "Was gibst du mir?" Giovanni Verga, geb. 2.9.1840 in Catania, gestorben 27.1.1922 in Catania, war einer der bedeuteten Schriftsteller Italiens und Hauptvertreter der italienischen Literaturströmung des "Verismus". Er wurde in eine wohlhabende Familie mit einer teilweise aristokratischen Vergangenheit geboren. Unter dem Einfluss eines nahen Verwandten schreibt er historisch-romantische Romane. Bekannt und bedeutend wird Verga allerdings erst in seiner letzten Schaffensphase, in der er das bäuerliche Sizilien in den Blickpunkt seiner Arbeiten stellt: seine beiden Erzählbände "Vita dei campi" (1880), "Novelle rusticane" (1883), Seine "Cavalleria rusticana" war der Grundstoff der gleichnamigen Oper von Pietro Mascagni. In dieser Zeit sind es insbesondere "I vinti" (dt.: die Besiegten), die das Werk Vergas prägen. Verga lenkt seinen Blick somit auf reale, vorhandene, soziale Umstände und wurde damit der Begründer des italienischen Neorealismus, der nach dem 2.Weltkrieg vor allem im Filmschaffen enormen Einfluss gewann.
Als der junge Handlungsreisende Gregor Samsa eines Morgens aus seinen Träumen erwacht, findet er sich plötzlich als ungeheures Insekt wieder. Gregor, der zwar unter der Trostlosigkeit und der Härte seiner Umwelt zu leiden hat, denkt jedoch zu aller erst daran, dass er wohl zu spät zur Arbeit kommen wird. Natürlich ist auch Gregors Familie angewidert von seinem Anblick, lässt den Sohn aber solange bei sich wohnen, bis schließlich... Gregor Samsa, von vielen als literarisches alter ego Franz Kafkas betrachtet, lässt Sie nicht mehr los, wenn sich seine Gedanken um seine Metamorphose entfesseln. Franz Kafka: geboren 3. Juli 1883 in Prag, gestorben 3. Juni 1924 in Klosterneuburg, Kierling. Sohn eines wohlhabenden jüdischen Kaufmanns. 1901-1906 studierte er Germanistik und Jura in Prag; 1906 promovierte er in Jura. Dann kurze Praktikantenzeit am Landesgericht Prag. 1908-1917 Angestellter einer Versicherungsgesellschaft, später einer Arbeiter-Unfall-Versicherung. 1917 erkrankte er an Tuberkulose, was ihn 1922 zur Aufgabe des Berufes zwang. Kafka fühlte sich als einsamer und unverstandener Einzelgänger, nur mit Max Brod und Franz Werfel verband ihn Freundschaft. Sein Verhältnis zu Frauen war schwierig und problematisch: zweimal hat er sich 1914 verlobt und das Verlöbnis wieder gelöst; 1920-1922 quälte ihn eine unerfüllte Liebe zu Milena Jesenska, was zahlreiche erhaltene Briefe dokumentieren; seit 1923 lebte er mit Dora Diamant zusammen als freier Schriftsteller in Berlin und Wien, zuletzt im Sanatorium Kierling bei Wien, wo er an Kehlkopftuberkulose starb. Sein literarischer Nachlass, den er testamentarisch zur Verbrennung bestimmt hatte, wurde posthum gegen seinen Willen von Max Brod veröffentlicht.
Es war einmal eine kleine süße Dirne, die hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wusste gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von rotem Samt, und weil ihm das sowohl stand und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß es nur das Rotkäppchen. Eines Tages sprach seine Mutter zu ihm: "Komm, Rotkäppchen, da hast du ein Stück Kuchen und eine Flasche Wein, bring das der Großmutter hinaus; sie ist krank und schwach und wird sich daran laben."
Die Lederstrumpf-Bände, die um 1830 nach Deutschland kamen, gerieten zu einer Sensation und sie gehören seit dieser Zeit zu den klassischen Jugendbüchern. Der Held, ein Pfadfinder, ist ein Mann von edler menschlicher Gesinnung, der mit den indianischen Ureinwohnern Freundschaft schließt. Gleichzeitig ist er Pionier und Entdecker des amerikanischen Westens, einer der Wegbereiter der amerikanischen Unabhängigkeit. In den 1740er Jahren kommen die beiden Waldläufer Henry March und Natty Bumppo genannt Wildtöter an den Otsego-See im Bundesstaat New York. March kommt, um den ehemaligen Seemann Tom Hutter zu besuchen, der zusammen mit seinen Töchtern Judith und Hetty in einem befestigten Pfahlbau lebt. Bumppo will sich am See mit seinem Freund, dem Indianerhäuptling Chingachgook, treffen. Dieser vermutet, dass seine Verlobte Wah-ta!-Wah von einem in der Nähe lagernden Mingo-Stamm entführt wurde. James Fenimore Cooper, geboren 15. September 1789 in Burlington, New Jersey, scheiterte am College in Yale und ging 1806 zur Handels- und Kriegsmarine. 1810 ließ er sich in Cooperstown, einer von seinem Vater gegründeten Stadt, als Farmer nieder und begann nebenbei zu schreiben. Sein erster Erfolg war 1822 der Roman "Der Spion". Schon zwei Jahre später schrieb er an der "Lederstrumpf"-Serie, veröffentlichte sie aber doch noch nicht. 1826-33 bereiste Cooper mit seiner Familie Europa. Die dort gewonnenen Eindrücke verarbeitete er in mehreren sozialkritischen Romanen, politischen Schriften und Reisebildern. Schließlich vollendete er den als Zivilisationskritik konzipierten "Lederstrumpf", der begeistert aufgenommen wurde und in aller Welt Verbreitung fand - allerdings hatte er ein ähnliches Schicksal wie Defoes "Robinson" und Swifts "Gulliver", die populäre Jugendbücher wurden. Doch Cooper war mehr als ein Jugendbuchautor - so beeinflusste er mit seinen Seeromanen Melville und Conrad. Er starb am 14. September 1851 in Copperstown.
Das Märchen das von den Brüdern Grimm niedergeschrieben wurde, handelt von der wunderschönen Königstochter Schneewittchen. Deren Stiefmutter ist jedoch neidisch auf sie, da die Stiefmutter die Schönste im ganzen Land sein möchte. Deshalb erteilt sie einem Jäger den Auftrag, das Mädchen zu töten. Schneewittchen kann sich jedoch retten und flüchtet in das Haus der sieben Zwerge. Die bösartige Stiefmutter erfährt von ihrem Zauberspiegel, dass sich ihre Stieftochter zu den Zwergen gerettet hat und versucht sie darauf mit einem Schnürriemen, später mit einem Kamm und schließlich mit einem vergifteten Apfel zu töten. In den beiden ersten Fällen können die Zwerge dem jungen Mädchen helfen, doch den tödlichen Apfelbissen, der in Schneewittchens Hals steckt, finden sie nicht. Ein Königssohn sieht die in einen Glassarg gebettete Prinzessin und verliebt sich in sie. Als er den Sarg zu seinem Schloss tragen lässt, löst sich das Apfelstück, worauf Schneewittchen zu neuem Leben erwacht. Jakob und Wilhelm Grimm wurden durch ihre Kinder- und Hausmärchen weltberühmt, erfahren Sie mehr über das Leben der Brüder Grimm in diesem Hörbuch.
In der Hinterlassenschaft eines zwielichtigen alten Seebären macht der junge Jim Hawkins eine aufregende Entdeckung: die geheimnisvolle Landkarte einer Südseeinsel, wo die Beute des berüchtigten Seeräubers Flint versteckt ist. So beginnt eine abenteuerliche Schatzsuche, in deren Verlauf Jim Hawkins mehr als einmal um sein Leben und um das seiner Freunde kämpfen muss. Mit Mut und Tapferkeit gelingt es den Männern schließlich, das gefährliche Unternehmen zu einem glücklichen Ende zu bringen. Dieser Abenteuerroman ist eines der berühmtesten Werke der Weltliteratur, packend und spannend bis zuletzt. Robert Louis Stevenson (eigentlich Robert Levis Balfour Stevenson) wurde am 13.11.1850 in Edinburgh geboren. Der Vater war Leuchtturmbaumeister, das wollte auch der Sohn werden. Er hatte jedoch ein Lungenleiden und studierte daher Jura von 1871-1875. Er arbeitete jedoch nicht als Rechtsanwalt sondern wurde freier Schriftsteller, vergeblich ein Klima suchend, das sein Lungenleiden heilte. Seit 1888 lebte er auf Samoa, wo er bei den Eingeborenen in hohem Ansehen stand. Er starb am 03.12.1894 im Haus Vailima bei Apia (Westsamoa).
Der österreichische Schauspieler Simon Pichler liest "Der Säger", Pichler hat langjährige Erfahrung als Sprecher im Radio und Moderationen. Bekannt wurde er mit dem gemeinsames Kabarettprogramm mit Leo Lukas. Es war am Spätherbstabend nach einer sehr ermüdenden Treibjagd. Man saß schon lange gemächlich im Rauchsalon beim schwarzen Kaffee; den jungen Damen entschwand mehr und mehr die Hoffnung, dass es noch zu einem Tänzchen kommen werde. In schleppendem Tempo drehte sich die Unterhaltung um lauter rasche Dinge: Luftfahrzeuge, Autos, Rennpferde, und geriet endlich - wieso, hätte niemand sagen können - ins Gebiet des Übernatürlichen. Ahnungen, eingetroffene Prophezeiungen kamen an die Reihe; zuletzt tauchten sogar Gespenster auf. Die Hausfrau zwang sich, ernst dreinzusehen: "Ach die! Von dem Glauben an die Gespenster hat mich schon meine alte Kinderfrau geheilt. Denn, sagte sie, nackt gehen sie nicht, und wer möchte ihnen Kleider machen?" Marie von Ebner-Eschenbach: geboren am 13.9.1830 auf Schloss Zdislawic/Mähren, gestorben am 12.3.1916 in Wien, stammte väterlicherseits aus altösterreichischem, mütterlicherseits aus norddeutsch-protestantischem Geschlecht. Sie heiratete 1848 ihren Vetter Moritz, Professor an der Ingenieur-Akademie in Wien, später Feldmarschallleutnant und Mitglied der Akademie der Wissenschaften; die Ehe blieb kinderlos. Sie lebten 1848-1850 in Wien, bis 1856 in Klosterbruck bei Znaim, danach in Wien und Zdislawic. 1879 machte sie eine Uhrmacher-Ausbildung. 1898 wurde sie mit dem höchsten Zivilorden Österreichs, dem Ehrenkreuz für Kunst und Literatur, ausgezeichnet und war 1900 erster weiblicher Ehrendoktor der Wiener Universität.
Als der Alte Turiddu vor die Türe setzte, da öffnete ihm die Tochter ihr Fenster und stand jeden Abend da und plauderte mit ihm, so dass man in der ganzen Nachbarschaft von nichts anderem sprach. "Um deinetwillen möchte ich wahnsinnig werden", sagte Turiddu, "und ich verliere den Schlaf und den Appetit." - "Redensarten!" - "Ich möchte des Königs Sohn sein, um dich heiraten zu können!" - "Geschwätz!" - "Bei der heiligen Jungfrau, ich spreche die Wahrheit." - "Unsinn!" - "Bei meiner Ehre!" - "O Himmel!" Giovanni Verga, geb. 2.9.1840 in Catania, gestorben 27.1.1922 in Catania, war einer der bedeuteten Schriftsteller Italiens und Hauptvertreter der italienischen Literaturströmung des "Verismus". Er wurde in eine wohlhabende Familie mit einer teilweise aristokratischen Vergangenheit geboren. Unter dem Einfluss eines nahen Verwandten schreibt er historisch-romantische Romane. Bekannt und bedeutend wird Verga allerdings erst in seiner letzten Schaffensphase, in der er das bäuerliche Sizilien in den Blickpunkt seiner Arbeiten stellt: seine beiden Erzählbände "Vita dei campi" (1880), "Novelle rusticane" (1883), Seine "Cavalleria rusticana" war der Grundstoff der gleichnamigen Oper von Pietro Mascagni. In dieser Zeit sind es insbesondere "I vinti" (dt.: die Besiegten), die das Werk Vergas prägen. Verga lenkt seinen Blick somit auf reale, vorhandene, soziale Umstände und wurde damit der Begründer des italienischen Neorealismus, der nach dem 2.Weltkrieg vor allem im Filmschaffen enormen Einfluss gewann.
Es war einmal eine kleine süße Dirne, die hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wusste gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von rotem Samt, und weil ihm das so wohl stand und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß es nur das Rotkäppchen. Eines Tages sprach seine Mutter zu ihm: "Komm, Rotkäppchen, da hast du ein Stück Kuchen und eine Flasche Wein, bring das der Großmutter hinaus; sie ist krank und schwach und wird sich daran laben." Jakob und Wilhelm Grimm wurden durch ihre Kinder- und Hausmärchen weltberühmt, erfahren Sie mehr über das Leben der Brüder Grimm in diesem Hörbuch.
Als Schiffbrüchiger gerät der gebildete van Weyden auf den Robbenfänger "Ghost" unter dem berüchtigten Kapitän Wolf Larsen, der den Literaten zum Küchenjungen macht, denn für ihn gilt allein das brutale Recht des Stärkeren. Und Wolf Larsen ist der Stärkere. Voller Abscheu und doch auch fasziniert erlebt van Weyden, wie sich bei diesem Mann tierhafte Kraft und Schönheit mit einer gänzlich skrupellosen und zynisch materialistischen Weltanschauung verbinden. Der Konflikt zwischen einem zynisch-brutalen Kapitän und einem Schiffbrüchigen. Die Figur des Übermenschen und sein Scheitern. Einer der erfolgreichsten Romane der Literaturgeschichte. Jack London wird am 12. Januar 1876 in San Franzisco geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Er schlägt sich als Fabrikarbeiter, Austernpirat, Landstreicher und Seemann durch, holt das Abitur nach, beginnt zu studieren, geht dann als Goldsucher nach Alaska, lebt monatelang im Elendsviertel von London, gerät als Korrespondent im russisch-japanischen Krieg in Gefangenschaft und bereist die ganze Welt. Jack London war zweimal verheiratet. Er starb am 22. November 1916 im Alter von 40 Jahren auf seiner Farm. Die früher weithin vertretene Auffassung, London hätte seinem Leben selbst ein Ende gesetzt, gilt heute als sehr umstritten. Vieles spricht dafür, dass London, der die letzten Jahre seines Lebens an einer Niereninsuffizienz litt, einer Harnvergiftung erlag.
Ich wartete lange Zeit, konnte keinen Entschluss fassen, sah ganz klar, aber war ängstlich bis zur Tollheit. Ich wartete stehend, lauschte immer auf den stets wechselnden Lärm, der in einzelnen Augenblicken zum Getöse wuchs, das einem ungeduldigen Toben von Wut, von seltsamer Empörung glich. Dann nahm ich plötzlich, in Scham vor mir selbst wegen meiner Feigheit, meinen Schlüsselbund, suchte den Schlüssel heraus, den ich brauchte, steckt ihn ins Schlüsselloch, schloss zweimal herum, öffnete die Tür mit aller Kraft, dass der Flügel gegen die Wand flog. Guy de Maupassant wurde als Sohn einer lothringischen Adelsfamilie am 05.08.1850 auf Schloss Miromesnil bei Dieppe geboren. Er studierte einige Zeit Jura in Paris, nahm am Krieg deutsch-französischen Krieg von 1870-1871 teil und war ab 1871 Beamter in Pariser Ministerien. Gustave Flaubert leitete seine literarischen Versuche. Seit 1891 lebte Maupassant in geistiger Umnachtung und starb am 07.07.1893 in Paris.
Was passiert, wenn ein russischer Offizier von "unbestimmtem Äußeren", der weder einen nennenswerten Bart vorweisen noch mit sonstigen männlichen Attributen glänzen kann, unvermutet und ganz aus Versehen von einer Frau geküsst wird? Geboren wurde Anton Tschechow (auch Čechov) 1860. Sein Großvater war Leibeigener gewesen, sein Vater ein kleiner Kaufmann, der Bankrott machte. Die Familie musste ihr Haus in Südrussland verkaufen und zog nach Moskau. Anton blieb als Dienstbote im Haus, das seiner Familie gehört hatte. Dank eines Stipendiums begann er drei Jahre später in Moskau Medizin zu studieren. Unter Pseudonym schrieb er kleine Erzählungen für Satirezeitschriften. Auch als praktizierender Arzt schrieb er weiter, mit wachsendem Erfolg. Zeitgleich mit der Aushändigung seines Ärztediploms 1884 erscheint sein erster Erzählungsband. Im Winter des Jahres treten erstmals Lungenblutungen auf. 1901 heiratete er die Schauspielerin Olga Knipper. Sie lebten wegen der Theaterverpflichtungen Olgas selten zusammen und schrieben sich viele Briefe. Nachdem er 1900 zum Mitglied der Sektion schöngeistiger Literatur bei der Akademie der Wissenschaften gewählt wird, beginnt er mit neuer Kraft an den "Drei Schwestern" zu schreiben. 1903 hat er wieder eine schwere Lungenblutung. Er überlebt nur knapp. Trotz Warnungen seines Arztes nimmt er fast täglich an den Proben seines neuen Stückes teil. Am 2. Juli 1904 stirbt der 44-jährige Tschechow im deutschen Badenweiler, wo er sich einer Kur unterziehen sollte, an den Folgen mehrerer Herzanfälle. Seine letzten Worte waren: "Ich habe so lange keinen Champagner mehr getrunken."
Die Lederstrumpf-Bände, die um 1830 nach Deutschland kamen, gerieten zu einer Sensation und sie gehören seit dieser Zeit zu den klassischen Jugendbüchern. Der Held, ein Pfadfinder, ist ein Mann von edler menschlicher Gesinnung, der mit den indianischen Ureinwohnern Freundschaft schließt. Gleichzeitig ist er Pionier und Entdecker des amerikanischen Westens, einer der Wegbereiter der amerikanischen Unabhängigkeit. Die Geschichte spielt in den späten 1750er Jahren während des Franzosen- und Indianerkriegs am Ontariosee. Der vermutlich britische Schiffsunteroffizier Charles Cap ist zusammen mit seiner Nichte Mabel Dunham auf dem Weg ins Fort Oswego wo Mabels Vater als Sergeant Dienst tut. Sie werden von dem indianischen Scout Arrowhead und seiner Frau June begleitet. Im Wald trifft die Gruppe auf den Waldläufer Natty Bumppo genannt Pfadfinder, den Mohikaner Chingachgook und den Binnenkapitän Jasper Western. Dieser wurden von Sergeant Dunham geschickt um seine Tochter sicher durch das Gebiet der mit den Franzosen verbündeten Irokesen zu bringen. James Fenimore Cooper, geboren 15. September 1789 in Burlington, New Jersey, scheiterte am College in Yale und ging 1806 zur Handels- und Kriegsmarine. 1810 ließ er sich in Cooperstown, einer von seinem Vater gegründeten Stadt, als Farmer nieder und begann nebenbei zu schreiben. Sein erster Erfolg war 1822 der Roman "Der Spion". Schon zwei Jahre später schrieb er an der "Lederstrumpf"-Serie, veröffentlichte sie aber doch noch nicht. 1826-33 bereiste Cooper mit seiner Familie Europa. Die dort gewonnenen Eindrücke verarbeitete er in mehreren sozialkritischen Romanen, politischen Schriften und Reisebildern. Schließlich vollendete er den als Zivilisationskritik konzipierten "Lederstrumpf", der begeistert aufgenommen wurde und in aller Welt Verbreitung fand - allerdings hatte er ein ähnliches Schicksal wie Defoes "Robinson" und Swifts "Gulliver", die populäre Jugendbücher wurden. Doch Cooper war mehr als ein Jugendbuchautor - so beeinflusste er mit seinen Seeromanen Melville und Conrad. Er starb am 14. September 1851 in Copperstown.
Vorliebe empfindet der Mensch für allerlei Dinge und Wesen. Liebe, die echte, unvergängliche, die lernt er - wenn überhaupt - nur einmal kennen. So wenigstens meint der Herr Revierjäger Hopp. Wie viele Hunde hat er schon gehabt, und auch gern gehabt; aber lieb, was man sagt lieb und unvergesslich, ist ihm nur einer gewesen - der Krambambuli. Er hatte ihn im Wirtshause zum Löwen in Wischau von einem Forstgehilfen gekauft oder eigentlich eingetauscht. Gleich beim ersten Anblick des Hundes war er von der Zuneigung ergriffen worden, die dauern sollte bis zu seinem letzten Atemzuge. Dem Herrn des schönen Tieres, der am Tische vor einem geleerten Branntweingläschen saß und über den Wirt schimpfte, weil dieser kein zweites umsonst hergeben wollte, sah der Lump aus den Augen. Drei Generationen lang war Marie von Ebner-Eschenbach eine leidenschaftliche Beobachterin des Menschen, unbeirrt das Leben in seiner ganzen Fülle bejahend, bewundernd, wo sie Größe entdeckt, mitleidend, wo sie den Menschen in Not, und zornig entflammt, wo sie ihn eng und verhärtet findet. Mit diesen Geschichten gelang Marie von Ebner-Eschenbach der Durchbruch und sie gilt heute als die bedeutendste deutschsprachige Erzählerin des 19. Jahrhunderts. Marie von Ebner-Eschenbach: geboren am 13.9.1830 auf Schloss Zdislawic/Mähren, gestorben am 12.3.1916 in Wien, stammte väterlicherseits aus altösterreichischem, mütterlicherseits aus norddeutsch-protestantischem Geschlecht. Sie heiratete 1848 ihren Vetter Moritz, Professor an der Ingenieur-Akademie in Wien, später Feldmarschallleutnant und Mitglied der Akademie der Wissenschaften; die Ehe blieb kinderlos. Sie lebten 1848-1850 in Wien, bis 1856 in Klosterbruck bei Znaim, danach in Wien und Zdislawic. 1879 machte sie eine Uhrmacher-Ausbildung. 1898 wurde sie mit dem höchsten Zivilorden Österreichs, dem Ehrenkreuz für Kunst und Literatur, ausgezeichnet und war 1900 erster weiblicher Ehrendoktor der Wiener Universität.
Ein junger, sehr reicher Mann, vornehm, idealen Geistes, hochherzig dazu, verliebt sich in ein schönes Mädchen, ja mehr als schön, anbetungswürdig, liebreizend und graziös, so gut, so zärtlich als schön. Und er heiratet sie. Eine Zeitlang ist er gegen sie voll Rücksicht und Zärtlichkeit; dann kümmert er sich weniger um sie, wird hart gegen sie und scheint eine unwiderstehliche Abneigung, einen unwiderstehlichen Ekel vor ihr zu empfinden. Eines Tages schlägt er sie sogar, nicht nur ohne Grund, sondern auch ohne Vorwand. Ich will ihnen gar nicht, meine Herren, dies seltsame Benehmen, das wir alle nicht begreifen, näher auseinandersetzen. Ich werde ihnen nicht das furchtbare Beieinanderleben dieser beiden Wesen und den entsetzlichen Kummer der jungen Frau ausmalen. Guy de Maupassant wurde als Sohn einer lothringischen Adelsfamilie am 05.08.1850 auf Schloss Miromesnil bei Dieppe geboren. Er studierte einige Zeit Jura in Paris, nahm am Krieg deutsch-französischen Krieg von 1870-1871 teil und war ab 1871 Beamter in Pariser Ministerien. Gustave Flaubert leitete seine literarischen Versuche. Seit 1891 lebte Maupassant in geistiger Umnachtung und starb am 07.07.1893 in Paris.
The Pioneers (1823) erschien als der erste Band der Lederstrumpf-Serie, die weltberühmt werden sollte. Im Verlauf von fast 20 Jahren folgten dann The Last of the Mohicans (1826), The Prairie (1827), The Pathfinder (1840), The Deerslayer (1841). In den Romanen wird, wenn auch nicht in chronologischer Folge, der Lebensweg des Waldläufers Natty Bumppo, genannt "Lederstrumpf", nachgezeichnet.
Der 17jährige Wolodja saß an einem sommerlichen Sonntagnachmittag in der Gartenlaube, diese und das Landhaus gehörten seinen reichen Verwandten. In diese Gartenlaube zog er sich zurück um seine Gedanken und Sorgen zu ordnen. Einer seiner Gedanken galt der bevorstehenden Mathematikprüfung... Geboren wurde Anton Tschechow (auch Čechov) 1860. Sein Großvater war Leibeigener gewesen, sein Vater ein kleiner Kaufmann, der Bankrott machte. Die Familie musste ihr Haus in Südrussland verkaufen und zog nach Moskau. Anton blieb als Dienstbote im Haus, das seiner Familie gehört hatte. Dank eines Stipendiums begann er drei Jahre später in Moskau Medizin zu studieren. Unter Pseudonym schrieb er kleine Erzählungen für Satirezeitschriften. Auch als praktizierender Arzt schrieb er weiter, mit wachsendem Erfolg. Zeitgleich mit der Aushändigung seines Ärztediploms 1884 erscheint sein erster Erzählungsband. Im Winter des Jahres treten erstmals Lungenblutungen auf. 1901 heiratete er die Schauspielerin Olga Knipper. Sie lebten wegen der Theaterverpflichtungen Olgas selten zusammen und schrieben sich viele Briefe. Nachdem er 1900 zum Mitglied der Sektion schöngeistiger Literatur bei der Akademie der Wissenschaften gewählt wird, beginnt er mit neuer Kraft an den "Drei Schwestern" zu schreiben. 1903 hat er wieder eine schwere Lungenblutung. Er überlebt nur knapp. Trotz Warnungen seines Arztes nimmt er fast täglich an den Proben seines neuen Stückes teil. Am 2. Juli 1904 stirbt der 44-jährige Tschechow im deutschen Badenweiler, wo er sich einer Kur unterziehen sollte, an den Folgen mehrerer Herzanfälle. Seine letzten Worte waren: "Ich habe so lange keinen Champagner mehr getrunken."
Die Kleine steckte das Köpfchen zur Türe herein, die Schürzenzipfel zwischen den Fingern zusammendrehend, und sagte: "Ich bin da." Da sie aber von niemand bemerkt wurde, warf sie den Weibern, die mit dem Kneten des Brotteiges beschäftigt waren, der Reihe nach einen zaghaften Blick zu und fing von neuem an: "Sie haben mir gesagt: geh' zur Comare Sidora." – "Komm her, komm her", rief Comare Sidora, die am Backofen stand, rot im Gesicht wie ein Granatapfel; "warte einmal, ich mach' dir ein hübsches Stück Kuchen zurecht." – "Wenn sie das Kind fort geschickt haben, so bedeutet dies, dass Comare Nunzia mit den heiligen Sterbesakramenten versehen", bemerkte die Licodiana. Giovanni Verga, geb. 2.9.1840 in Catania, gestorben 27.1.1922 in Catania, war einer der bedeuteten Schriftsteller Italiens und Hauptvertreter der italienischen Literaturströmung des "Verismus". Er wurde in eine wohlhabende Familie mit einer teilweise aristokratischen Vergangenheit geboren. Unter dem Einfluss eines nahen Verwandten schreibt er historisch-romantische Romane. Bekannt und bedeutend wird Verga allerdings erst in seiner letzten Schaffensphase, in der er das bäuerliche Sizilien in den Blickpunkt seiner Arbeiten stellt: seine beiden Erzählbände "Vita dei campi" (1880), "Novelle rusticane" (1883), Seine "Cavalleria rusticana" war der Grundstoff der gleichnamigen Oper von Pietro Mascagni. In dieser Zeit sind es insbesondere "I vinti" (dt.: die Besiegten), die das Werk Vergas prägen. Verga lenkt seinen Blick somit auf reale, vorhandene, soziale Umstände und wurde damit der Begründer des italienischen Neorealismus, der nach dem 2.Weltkrieg vor allem im Filmschaffen enormen Einfluss gewann.