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Hoerbuch.cc Nero im Reifrock A1067847823
"Eine neue Verschwörung der Garden ist entdeckt!" Das war der Morgengruß Orlow´s am 23. Mai 1765 an die Zarin Katharina II. Sie sprang mit beiden Füßen aus dem Bette und fasste den Günstling bei dem Goldkragen seiner Uniform. "Hast du sie verhaftet, Gregor?", rief sie zornig. "Sie sind in deiner Hand, Katharina." Die Kaiserin nickte und zeigte vergnügt lächelnd ihre schönen Zähne, dann warf sie einen mit flandrischen Spitzen besetzten leichten Schlafrock über sich, riss an der Glocke und rief ihre Vertrauten. Der Psychiater Wilhelm Krafft-Ebing bezeichnete erstmals sexualpathologische Erscheinungen als "Masochismus". Sacher-Masoch starb am 9. März 1895 im hessischen Lindheim bei Frankfurt am Main. Leopold Ritter von Sacher-Masoch; der geistige Bruder des Marquis de Sade. Der österreichische Schriftsteller wurde am 27. Januar 1836 in Lemberg als Sohn eines hochrangigen Polizeibeamten geboren. Nach einem Studium von Jura, Mathematik und Geschichte wurde Sacher-Masoch zunächst Professor für Geschichte an der Lemberger Universität, gab aber bald den akademischen Beruf auf, um sich ganz der Abfassung von Romanen und Novellen zu widmen. Er schrieb realistische galizische Bauern- und Judengeschichten, aber bekannt wurde er wegen seiner Neigung, triebhaftes Schmerz- und Unterwerfungsverlangen zu schildern ("Venus im Pelz", "Grausame Frauen").
Die Lederstrumpf-Bände, die um 1830 nach Deutschland kamen, gerieten zu einer Sensation und sie gehören seit dieser Zeit zu den klassischen Jugendbüchern. Der Held, ein Pfadfinder, ist ein Mann von edler menschlicher Gesinnung, der mit den indianischen Ureinwohnern Freundschaft schließt. Gleichzeitig ist er Pionier und Entdecker des amerikanischen Westens, einer der Wegbereiter der amerikanischen Unabhängigkeit. Im Jahr 1804 reist der wegen illegaler Landnahme aus Kentucky geflohene Ishmael Bush mit seiner Großfamilie in mehreren Planwagen durch die Prärie westlich des Mississippis. Zum Treck gehören Ismaels Frau Esther, ihre 14 Kinder, Ellen Warde die Nichte von Esthers verstorbenem erstem Mann, Esthers Schwager Abiram White und der Arzt und Naturforscher Dr. Obet Bat. Die Gruppe trifft den circa 80 jährigen Trapper Natty Bumppo der zusammen mit seinem Hund in der Prärie lebt. Dieser führt die Gruppe zu einem geeigneten Lagerplatz. Als die Siedler anfangen einige Bäume zu fällen, zieht es Bumppo vor außerhalb des Lagers zu bleiben da er den zunehmenden Siedlerstrom aufgrund des Louisiana Purchase sehr kritisch sieht. Der Trapper überrascht Ellen die sich mit ihrem heimlichen Verlobten dem Imker Paul Hoover trifft. Die drei werden von einer Gruppe Sioux unter der Führung von Häuptling Mahtorees gefangengenommen. Zwar gelingt es dem Trapper die Indianer abzulenken, so dass die Gruppe fliehen kann, er kann aber nicht verhindern dass die Rinder und Schafe der Siedler gestohlen werden. Ihrer Zugtiere beraubt, müssen die Männer die Wagen selber ziehen, der Trapper empfiehlt Ishmael Bush ein Felsplateau das mehr Sicherheit bietet als die offene Prärie. Dabei bemerkt der Fallensteller dass einer der Wagen von Abiram White besonders bewacht wird. James Fenimore Cooper, geboren 15. September 1789 in Burlington, New Jersey, scheiterte am College in Yale und ging 1806 zur Handels- und Kriegsmarine. 1810 ließ er sich in Cooperstown, einer von seinem Vater gegründeten Stadt, als Farmer nieder und begann nebenbei zu schreiben. Sein erster Erfolg war 1822 der Roman "Der Spion". Schon zwei Jahre später schrieb er an der "Lederstrumpf"-Serie, veröffentlichte sie aber doch noch nicht. 1826-33 bereiste Cooper mit seiner Familie Europa. Die dort gewonnenen Eindrücke verarbeitete er in mehreren sozialkritischen Romanen, politischen Schriften und Reisebildern. Schließlich vollendete er den als Zivilisationskritik konzipierten "Lederstrumpf", der begeistert aufgenommen wurde und in aller Welt Verbreitung fand - allerdings hatte er ein ähnliches Schicksal wie Defoes "Robinson" und Swifts "Gulliver", die populäre Jugendbücher wurden. Doch Cooper war mehr als ein Jugendbuchautor - so beeinflusste er mit seinen Seeromanen Melville und Conrad. Er starb am 14. September 1851 in Copperstown.
Gut vorbereitet dein Baby zur Welt bringen. Das Standardwerk der Familienexpertin. Vom Kaiserschnitt bis zur Hausgeburt zeigt Nora Imlau das gesamte Spektrum des Gebärens. Einfühlsam geht sie dabei auf die Emotionen der Mutter ein und hilft mit großer Fachkenntnis, das einzigartige Erlebnis vorzubereiten, zu verstehen und auch schwierige Geburtserlebnisse zu verarbeiten. Wertfrei und achtsam zeigt sie, wie der Balanceakt gelingen kann, sich gut auf die Geburt vorzubereiten und gleichzeitig innerlich offen dafür zu bleiben, dass auch alles ganz anders kommen kann als geplant. Ehrlich und sensibel geschrieben, eignet sich das Hörbuch für Schwangere ebenso wie für frischgebackene Mamas, die sich noch einmal mit dem Erlebten auseinandersetzen möchten. Das große Geburtsbuch der Bestsellerautorin, gelesen von Nina West. Mit einem Vorwort von Dr. Herbert Renz-Polster.
Ausgerechnet in der Liederhalle, dem hoch angesehenen Kultur- und Kongresszentrum Stuttgarts, wird ein Tagungsteilnehmer erschlagen aufgefunden. Kommissar Steffen Braig sieht sich mit ständig neuen Hindernissen konfrontiert, als es darum geht, die Suche nach dem Täter und den Hintergründen des Verbrechens aufzunehmen. Hat es mit dem beruflichen Erfolg des Opfers zu tun, oder eher mit dessen Privatleben? Eine Spur führt in die Reutlinger Hochschule, an der das Opfer als Dozent tätig war. Braig, vom neuen Staatsanwalt Söderhofer mehr sabotiert als unterstützt, bekommt Hilfe von seiner Kollegin Neundorf, die eine Serie von Tankstellenüberfällen untersucht und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Fällen zu erkennen glaubt. Ihren Ermittlungen zufolge hat das Verbrechen mit einem seltsamen Geschehen beim Schloss Lichtenstein am Rand der Schwäbischen Alb zu tun. Neundorf und Braig ermitteln in ihrem 12. Fall!
Die Suche nach ihrem verschwundenen Sohn führt eine junge Mutter auf die Reise ihres Lebens, von den norwegischen Wäldern bis Bremen Norwegen, 1905. Ane Solingen hat mit ihrem Mann Hans das Glück gefunden. Zurückgezogen, ganz im Einklang mit der Natur, leben sie auf einem kleinen Gehöft in den Tiefen der norwegischen Wälder. Doch eines Tages kommt Hans bei einem Gewitter ums Leben. Zu Anes Überraschung kümmern sich die Dorfbewohner rührend um sie. Sie machen ihr ein Geschenk, das ihr Leben für immer verändern wird: eine Harfe. Ane entdeckt ihr großes Talent für das märchenhafte Instrument. Schwanger mit Hans' Kind beginnt sie, an eine glückliche Zukunft zu glauben. Als das Schicksal erneut zuschlägt, begibt sie sich auf eine mutige Reise mit ungewissem Ausgang – immer begleitet vom Zauber der Musik, die ihr Herz auch in düsteren Zeiten zum Klingen bringt.
Warum Protest viel mehr kann, als wir denken – und jeder Einzelne entscheidet Der Mensch kann brutal egoistisch sein, selbstgerecht und rücksichtslos. Dennoch: Wenn erst einmal eine kleine kritische Masse für ein größeres Ziel in Bewegung kommt, kann sie unaufhaltsam werden in ihrer Wirkmacht und revolutionäre Veränderungen schaffen. Kaum eine Errungenschaft unserer Demokratien wäre ohne kollektiven Mut denkbar gewesen. Viele der heute drängenden Kämpfe ‒ allen voran den um unsere Lebensgrundlagen ‒ haben die meisten jedoch nicht einmal begonnen. Politik und die eigene Einwirkung darauf scheint für zu viele Menschen zu weit entfernt. Wie lässt sich das ändern? Dafür müssen wir uns entscheidenden Fragen widmen: Was kann und will Aktivismus und Protest? Welche Mechanismen stehen dahinter? Wie organisiert sich effizientes Engagement? Wann setzen sich Menschen in Bewegung? Und wie viele müssen sich trauen, um die anderen mitzureißen? Mit Verve und Humor durchmisst Friedemann Karig Theorie und Praxis des Aufbegehrens. Er betrachtet historische wie aktuelle Protestbewegungen: von Mahatma Ghandi über Rosa Parks bis Greta Thunberg. Ihre und andere Beispiele zeigen, dass hartnäckiger Protest und ziviler Ungehorsam Fundamentales ausrichten können. Karigs Buch verdeutlicht unsere riesige Chance, viel mehr erreichen zu können, als heute möglich scheint ‒ auch, weil es vom vielleicht kostbarsten Gut unserer Tage erzählt: der Hoffnung.
Nach einem tragischen Unfall reist die Journalistin Melanie zu ihrer Urgroßmutter Hanna nach Vietnam. Als Hanna bemerkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal hadert, erzählt sie ihr von ihrem Leben: von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der Zwanzigerjahre und einer großen Liebe, von der schweren Kriegszeit und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Als Melanie das erkennt, weiß sie, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt. Elena Wilms' warme Stimme macht Corina Bomanns gefühlvolle Romane zu einem Hörgenuss.
Die Hoerbuch-Werkstatt Hintersinnigs zum Fischen A1040575283
Die Gedichte dieses Hörbuch-Doppel-Bands sind zum größten Teil in den Jahren zwischen 1967 und 1980 entstanden. Natur war dem Autor Reinhold Gallus Pichler nicht fremd. Reinhold Pichler war schon als Kind viel in den Bergen unterwegs, doch dort war man meist in Bewegung. Beim Fischen am See oder am noch so kleinen Weiher, am Bachstück oder am Altwasser kommt hingegen die Natur auf einen zu, man kann sich wie ein Theaterbesucher von den grandiosen Schauspielen der Morgennebel und Sonnenspiele im Tageslauf ebenso, wie von den Nuancen an biologischem Ineinanderwirken von Insekten, Fischen, Gärprozessen, Wind und Wetter faszinieren lassen und geheimnisvolle Zusammenhänge erahnen, erriechen und auf der Haut spüren. Das schlug sich hauptsächlich in einigen seiner Bilder nieder. Was Pichler zum Schreiben bewegte, war aber nicht diese grundromantische Schönheit, sondern vielmehr die Unzulänglichkeit als Mensch, schlecht oder falsch ausgerüstet zu sein, voll Ärger, Müdigkeit und Trotz, beladen mit Hoffnungen, Sehnsüchten und Unzulänglichkeiten in dieser großen Kulisse - und gerade da war es nicht schwer, in die Rolle des komisch-tragischen Helden zu verfallen, sich mancher Absurdität des Spiels bewusst zu werden, den urzeitlichen Jäger- und Fischer-Instinkt auf das Gardemaß geselliger Vereinsmeierei und kapitalistischen Gewinnstrebens reduziert zu sehen. Das schafft bisweilen auch Unwohlsein und stellt Fragen, denen man nicht aus dem Weg gehen sollte. Die späteren Gedichte, mit Abstand geschrieben, zeugen vermehrt davon. Insgesamt soll das Büchlein aber vor allem Spaß bereiten, da der Autor glaubt, dass viele Fischer, diese Spannung zwischen urmenschlichem Jagdtrieb und Naturerlebnis einerseits und der in Outfit und Technik zivilisatorischen Arroganz andererseits sehr wohl spüren, ohne groß darüber zu reden. Vielleicht kann diese Sammlung ein wenig zur "unergründlichen Leichtigkeit" des "Fischerseins" beitragen.
Der Titel nimmt es vorweg: dieses Hörbuch nimmt Sie mit auf eine Reise der Entspannung. Beginnend mit Goethes berühmten Gedicht "Gingko Biloba" bietet es eine abwechslungsreiche Mischung von Gedichten, kurzen Parabeln, Fabeln und - natürlich viel Musik. Abschalten, sich den Worten hingeben, nachdenken - und die Musik genießen: Dafür gibt es das "Wellness-Hörbuch: Traumhaft Entspannen mit Poesie und Musik"! Inhalt: Gingko Biloba (J.W. von Goethe) Peer Gynt Suite: Morgenstimmung (Edvard Grieg) An die Dame, die sich ziert (Andrew Marvel) Ein Jüngling liebt ein Mädchen (Heinrich Heine) Es lacht in dem steigenden Jahr Dir (Stefan George) Herbsttag (Rainer Maria Rilke) Der Panther (Rainer Maria Rilke) Karneval der Tiere: Der Schwan (Camille Saint-Saëns) Sonnenuntergang (Heinrich Heine) Das Hemd des Glücklichen (Leo Tolstoi) Der Mensch und sein Ebenbild (Jean de la Fontaine) Thais Meditation (Jules Massenet) Das glückliche Leben (Seneca) Sie haben Dir viel erzählt (Heinrich Heine) Die Tränenfee (Märchen aus dem Elsass) Suite Bergamasque: Clair de Lune (Claude Debussy) Der Löwe und die Mücke (Jean de la Fontaine) Die Katze (Charles Baudelaire) Ein Weib (Heinrich Heine) Der Karneval der Tiere: Das Aquarium (Camille Saint-Saëns) Der Besitzer des Bogens (Gotthold Ephraim Lessing) Sonett (William Shakespeare) Der große Augenblick (Manfred Kyber) Wenn ich in Deine Augen seh (Heinrich Heine) Klarinettenkonzert A-Dur, 2.Satz (Wolfgang Amadeus Mozart)
Über die Spuren eines Lebens und die Frage, wer wir wirklich sind Am 4. Oktober 1957 erreichen die ersten Satelliten die Erdumlaufbahn. Kurz darauf erblickt in Westberlin Sputnik das Licht der Welt. Er wächst auf zwischen den Geschichten von Sala, der geliebten Mutter, die der Wirklichkeit ihre eigenen Bilder entgegenhält, und den Büchern des Vaters Otto. Schon früh wird ihm die Welt zur Bühne, alle scheinen eine Rolle zu spielen, und wie sonst sollte man das Leben begreifen? Als Jugendlicher dann die Flucht nach Paris: in die Welt der Literatur und zu Annie, die ihn Begehren, Liebe und Eifersucht lehrt. Und die Rückkehr nach Deutschland: mitten hinein in die vom Aufbruch geprägte Theaterwelt der 70er Jahre. Eine wilde Zeit des Experimentierens bricht an, bis Sputnik wie so viele vom Mauerfall 1989 überrollt wird. Und zu ahnen beginnt, wer er ist, oder zumindest, wer er sein könnte. In seinem dritten Roman begibt sich Christian Berkel erneut auf die Spuren seines Lebens, doch noch mehr als ein Blick zurück ist diese Geschichte eine Reise aus ihr hinaus in eine erschreckend veränderte Gegenwart, in der wir ohne das Vergangene nie verstehen werden, wer wir sind.
Nesbøs neues Werk: Ein Horrortrip jenseits der Krimi-Grenzen Als in einer Kleinstadt ein Jugendlicher verschwindet, steht der Schuldige schnell fest: Hat Richard seinen Freund Tom im Wald von einer Brücke in den reißenden Fluss gestoßen? Richard wehrt sich gegen die Anschuldigungen, doch er verstrickt sich dabei in Lügen. Niemand glaubt ihm. Dabei ist Toms Abwesenheit so ungeheuerlich, dass Richard selbst kaum noch zu atmen wagt. Seine Suche nach dem Freund führt ihn auf die dunkle Seite von Ballantyne. Dort steht das Nachthaus. Was geschah in jener Nacht? »Das Nachthaus« ist ein Roman über Einsamkeit und Freundschaft, Untergang und Hoffnung. Jo Nesbø erweitert gekonnt sein Repertoire um mystische Horror-Elemente und entführt die Leser in eine aufregende Geschichte über ein dunkles Haus in einem noch dunkleren Wald, über das was man sieht und das was man nicht sieht. Spannungsexperte David Nathan bringt genau diesen Thrill mit seiner Lesung meisterhaft zum Ausdruck. »Ein unheimliches Vergnügen, das keine Albträume verursacht – oder doch?« KIRKUS REVIEWS
Eine Geschichte von Liebe und Mut in unruhigen Zeiten 1919: Körperlich und psychisch schwer versehrt kehrt der junge Bauer Albert Lintermann in sein Heimatdorf Wollseifen zurück. Eine Handgranate hat ihm das halbe Gesicht weggerissen, und seine Frau Berta und der fünfjährige Sohn Karl begegnen ihm zunächst mit Abscheu und Kälte. Doch es gelingt ihm, seinen Platz in der Familie und der Dorfgemeinschaft wiederzufinden und auch Berta kann sich ihm wieder annähern. Sie bekommen weitere Kinder, Hof und Dorf florieren – bis Inflation und schließlich die Braunhemden in die karge ländliche Idylle einfallen und die Gemeinschaft unwiederbringlich auseinandergerissen wird. Die berührende Geschichte wird von Julian Mehne und Walter Kreye mit viel Einfühlungsvermögen gelesen.
Das Erfolgsbuch über gelungene Kommunikation – endlich als ungekürztes Hörbuch Klarheit wird in Zeiten der Informationsflut und der zahlreichen technischen Möglichkeiten zunehmend wichtig. Wir kommunizieren immer häufiger, schneller und auf unterschiedlichen Kanälen. Wir leben unseren Alltag in den sozialen Medien öffentlich, gleichzeitig leiden die Klarheit und Substanz unserer Botschaften, was zu Missverständnissen und Streit führt. Um den vielfältigen Rollen im Alltag als Führungskraft, Mitarbeiter, Kollege, Kunde, Partner, Mutter oder Vater gerecht werden zu können, müssen wir lernen, Dinge zu priorisieren und Bedürfnisse präzise zu formulieren. René Borbonus zeigt neue Methoden, mit denen man den wirklich wichtigen Botschaften Gehör verschafft. Anhand einfacher Grundregeln erklärt er, wie Klarheit für Sie zum Erfolgsfaktor wird – beruflich wie privat.
Der neue große Roman des Bestsellerautors von »Auerhaus« und »Serpentinen« Resteuropa, Ende des Jahrhunderts. Bürgerkriege und Naturkatastrophen haben die Welt verwüstet. Eine dicke Schicht Beton hebt den Rumpfkontinent über den steigenden Meeresspiegel. In den Auffanglagern Neuschwanstein und Neulübeck versammeln sich dänische, ghanaische oder niederländische Geflüchtete. Einer von ihnen ist Jan. Mit nichts am Leib tritt er in die Dienste von A. wie Anna. Für sie war es höchste Zeit, sich einen Trauergastarbeiter zuzulegen. Tränen bringen Prestige, und nur wer über einen fähigen Vorweiner verfügt, um den wird am Ende überzeugend geweint. Zu echter Trauer ist ohnehin niemand mehr in der Lage. Auch nicht B. wie Berta, Annas Tochter. Berta ist die Erzählerin und das lidlose Auge unserer Geschichte. Und wie sie erzählt: furios, komisch und ohne Mitleid. Bov Bjergs neuer Roman ist ein kühner Wurf: barock wie ein Menuett, gegenwärtig wie ein Liveticker, fernsichtig wie eine Vorhersage. Und mit absolutem Gehör für Sprache und ihre Möglichkeiten komponiert. »Der Vorweiner« ist ein preiswürdiges Erzählkunstwerk über eine Welt, die in Staunen versetzt – eindringlich gelesen von Nina Kunzendorf.
Die Berliner Fabrikantentochter Isabelle hat gegen den Willen ihrer Eltern den attraktiven Leon Feininger geheiratet. Sie geht mit ihm in die Champagne, wo er ein Weingut geerbt hat. Isabelle ist verzaubert von der einzigartigen Landschaft. Als Leon tödlich verunglückt, steht sie jedoch vor dem Nichts. Dank der tatkräftigen Unterstützung zweier außergewöhnlicher Männer und der Arbeit in den Weinbergen findet Isabelle ihren Lebensmut wieder. Sie schwört sich, für den Jahrhundertwechsel 1900 den besten Champagner zu kreieren und als Veuve Feininger Geschichte zu schreiben.
Ein Chamäleon ist eine Kurzgeschichte des russischen Schriftstellers Anton Tschechow, die am 8. September 1884 in der Wochenzeitschrift Oskolki erschien. Zu Lebzeiten des Autors wurde der Text ins Bulgarische, Ungarische, Deutsche, Polnische, Serbokroatische, Finnische und Tschechische übertragen. Ein junger weißer Windhund mit spitzer Schnauze hat dem Goldschmied Chrjukin auf dem Marktplatz in den Finger gebissen. Dem vorbeikommenden Polizeiaufseher Otschumelow missfällt die Menschenansammlung. Er will Ordnung schaffen und schimpft, dieser Schurke, der einen Hund frei herumlaufen lässt, soll streng bestraft werden. Jemand aus der Menge vermutet, der Hund gehöre dem General Shigalow.
Treppensturz auf schwäbische Art: Stäffele, das sind die romantischen, von Büschen, Bäumen und Balustraden gesäumten Treppenwege in Stuttgart, die aus dem Stadtzentrum in die höher gelegenen Vororte führen. Ausgerechnet an der Sünderstaffel liegt die Leiche der jungen Jessica Heimpold. Wer trachtete ihr, der Tochter eines erfolgreichen Kaufmanns, nach dem Leben? Kommissarin Katrin Neundorf stößt im Freundeskreis der jungen Frau auf übel beleumundete Gestalten und sieht sich zudem mit äußerst dubiosen Geschäftspartnern des Vaters der Toten konfrontiert. Schon bald zeigen sich seltsame Verbindungen zu anderen Gewalttaten in Esslingen und Schwäbisch Gmünd ... 'Wanninger schreibt treffend und spannend, seine Romane haben das Zeug zu Bestsellern.'
Dann steht man da und ist nur Deutschland. Fred ist eine erfahrene und ehrgeizige deutsche Konsulin. Eine Frau, die eigentlich nichts aus der Ruhe bringt, überall und nirgends zu Hause. Dann jedoch, in Montevideo, scheitert sie erstmals in ihrer Karriere. Sie wird versetzt ins politisch aufgeheizte Istanbul, ihrer bisher größten Herausforderung. Zwischen Justizpalast und Sommerresidenz, Geheimdienst und deutsch-türkischer Zusammenarbeit, zwischen Affäre und Einsamkeit stößt sie an die Grenzen von Freundschaft, Rechtsstaatlichkeit und europäischer Idee. In ihrem fulminanten, so komischen wie bitteren Roman erzählt Lucy Fricke von einer Diplomatin, die den Glauben an die Diplomatie verliert – und das, was in ihrem Beruf das Wichtigste ist: die Geduld. Bettina Hoppe liest herrlich trocken – ein außergewöhnliches Hörerlebnis.
1984 (Neunzehnhundertvierundachtzig), geschrieben von 1946 bis 1948 und erschienen im Juni 1949, ist ein dystopischer Roman von George Orwell, in dem ein totalitärer Überwachungsstaat im Jahr 1984 dargestellt wird. Hauptperson der Handlung ist Winston Smith, ein einfaches Mitglied der diktatorisch herrschenden, fiktiven Staatspartei Sozialistische Partei Englands, auf die sich die herrschende politische Ideologie Engsoz stützt. Der allgegenwärtigen Überwachung zum Trotz will Smith seine Privatsphäre sichern und etwas über die real geschehene Vergangenheit erfahren, die von der Partei durch umfangreiche Geschichtsfälschung verheimlicht wird. Dadurch gerät er mit dem System in Konflikt, das ihn gefangen nimmt, foltert und einer Gehirnwäsche unterzieht.
Eine sensationelle Entdeckung: John Dos Passos' packender Reisebericht erstmals auf Deutsch! Von Konstantinopel aus unternimmt der 25-jährige John Dos Passos 1921 eine Reise durch den Orient. Er sieht die Zerstörungen des Türkisch-Griechischen Kriegs. Er verbringt drei Wochen in Bagdad und beobachtet die Neuordnung des Irak durch die Briten, schreibt über die Ermordung der Armenier, über islamischen Fundamentalismus. Er lässt sich einen Bart wachsen und überredet die Chefin des britischen Nachrichtendienstes, ihn bei einer Expedition durch die syrische Wüste zu unterstützen. Sein Bericht ist eine Mischung aus Abenteuerroman und der hellsichtigen Analyse eines dramatischen Umbruchs, der bis heute fortwirkt.