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De Gruyter Urkunde und Experiment A1000491429
In der systematisch-theologischen Studie wird am Beispiel des Werkes von Johann Georg Hamann (1730-1788) die Frage der Verhältnisbestimmung von Theologie und Naturwissenschaft untersucht und systematisch entfaltet. Im Zuge einer Übersetzung von Grundstrukturen "objektiver" Weltbetrachtung in Kategorien eines sprachlich-hermeneutischen Wirklichkeitsverständnisses ermöglicht Hamann die Verbindung von Schöpfung als Kommunikationsgeschehen mit einer ihre "grammatischen" Strukturen erschließenden Naturerkenntnis.
Ellen Hamann und Rolf Riedel lösen einen Entführungsfall der sich zu einem spannenden Drama entwickelt. Die Orte der Handlung ziehen sich von der beschaulichen Lübecker Bucht über Dänemark bis zu den kanarischen Inseln hin, wo Ellen von ihren Erinnerungen eingeholt wird. Action unter und über Wasser und das Zusammentreffen zweier außergewöhnlicher Ermittler, nämlich Ellen Hamann und Rolf Riedel...
Horst Hamanns Bestseller "New York Vertical" ist national und international zum Fotoklassiker avanciert; niemand zuvor hat die vertikale Panorama-Photographie so konsequent eingesetzt wie Hamann bei diesem Projekt. In seinen Aufnahmen werden die Enge der Straßen und die schier endlos wirkenden Häuserschluchten unmittelbar spürbar und sie zeigen den "Big Apple" in einer völlig neuen Sicht.
Horst Hamanns Bestseller "New York Vertical" ist national und international zum Fotoklassiker avanciert; niemand zuvor hat die vertikale Panorama-Photographie so konsequent eingesetzt wie Hamann bei diesem Projekt. In seinen Aufnahmen werden die Enge der Straßen und die schier endlos wirkenden Häuserschluchten unmittelbar spürbar und sie zeigen den "Big Apple" in einer völlig neuen Sicht.
Meiner, F Kreuzzüge des Philologen. Beurtheilung der Kreuzzüge
Die zwölf Texte der »Kreuzzüge« (1762) umkreisen philosophisch, kritisch, satirisch, polemisch und schöngeistig die Themen Sprachpolitik, Zensur, Literatur, Philologie, Naturphilosophie und Psychologie. Im Zentrum steht die Ästhetik als zeitgenössische Metatheorie der Erkenntnis, für die Hamann sich u. a. in der »Aesthaetica in Nuce« um ein Korrektiv bemüht. Als Philologe erkundet Hamann Sprache materialiter, in antiker und moderner, heiliger und profaner Literatur und Philosophie. Er sammelt Anstößiges in den Tiefen von Religion und Kultur, um es gegen die Metaphysik des Schönen auszuspielen. Mit diversen Stil- und Gattungsimitationen bietet er Widerspenstiges dar, das gezielt negative Kritik provozierte. In den »Beurtheilungen der Kreuzzüge« (1763) kommentiert er dann die tatsächlich erschienenen Verrisse, stichelt gegen deren Maßstäbe, ihre Panik vor dem Uneindeutigen. Der erste Band der zweibändigen Ausgabe bietet eine historisch-kritische Neuedition der beiden Schriften Hamanns, mit den später von ihm ergänzten handschriftlichen Notizen, außerdem einiger Referenztexte von Hamanns Polemiken. Der zweite Band enthält eine ausführliche Einführung der Herausgeber sowie einen umfangreichen Stellenkommentar.
BoD - Books on Demand Kreuzzüge des Philologen A1033705117
Johann Georg Hamann: Kreuzzüge des Philologen Erstdruck: Königsberg [o. V.] 1762. Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2014. Textgrundlage ist die Ausgabe: Johann Georg Hamann: Kreuzzüge des Philologen, in: Sämtliche Werke, Band 2: Schriften über Philosophie / Philologie / Kritik. 1758-1763, Historisch-kritische Ausgabe von Josef Nadler, Wien: Herder, 1950. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Portrait von Johann Georg Hamann; Stich aus Lavaters Physiognomischen Fragmenten.. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
BoD - Books on Demand Kreuzzüge des Philologen A1033705104
Johann Georg Hamann: Kreuzzüge des Philologen Erstdruck: Königsberg [o. V.] 1762. Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2014. Textgrundlage ist die Ausgabe: Johann Georg Hamann: Kreuzzüge des Philologen, in: Sämtliche Werke, Band 2: Schriften über Philosophie / Philologie / Kritik. 1758-1763, Historisch-kritische Ausgabe von Josef Nadler, Wien: Herder, 1950. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Portrait von Johann Georg Hamann; Stich aus Lavaters Physiognomischen Fragmenten.. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
Meiner, F Kreuzzüge des Philologen. Beurtheilung der Kreuzzüge A1079932973
Die zwölf Texte der »Kreuzzüge« (1762) umkreisen philosophisch, kritisch, satirisch, polemisch und schöngeistig die Themen Sprachpolitik, Zensur, Literatur, Philologie, Naturphilosophie und Psychologie. Im Zentrum steht die Ästhetik als zeitgenössische Metatheorie der Erkenntnis, für die Hamann sich u. a. in der »Aesthaetica in Nuce« um ein Korrektiv bemüht. Als Philologe erkundet Hamann Sprache materialiter, in antiker und moderner, heiliger und profaner Literatur und Philosophie. Er sammelt Anstößiges in den Tiefen von Religion und Kultur, um es gegen die Metaphysik des Schönen auszuspielen. Mit diversen Stil- und Gattungsimitationen bietet er Widerspenstiges dar, das gezielt negative Kritik provozierte. In den »Beurtheilungen der Kreuzzüge« (1763) kommentiert er dann die tatsächlich erschienenen Verrisse, stichelt gegen deren Maßstäbe, ihre Panik vor dem Uneindeutigen. Der erste Band der zweibändigen Ausgabe bietet eine historisch-kritische Neuedition der beiden Schriften Hamanns, mit den später von ihm ergänzten handschriftlichen Notizen, außerdem einiger Referenztexte von Hamanns Polemiken. Der zweite Band enthält eine ausführliche Einführung der Herausgeber sowie einen umfangreichen Stellenkommentar.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Wider den Purismus der Vernunft A1030987207
Axel Weishoff analysiert zwei Grundlagentexte der Aufklärung: I. Kants 'Kritik der reinen Vernunft' (1781) und J. G. Hamanns 'Metakritik über den Purismus der Vernunft' (1784) und rekonstruiert damit erstmalig eine wichtige historische Debatte zur Sprachkritik. Er betrachtet den sprachkritischen Hauptaspekt Hamanns aus dem Blickwinkel der rhetorikgeschichtlichen Tradition und unterzieht die Annahme, daß die Geschichte der Rhetorik vermeintlich kontinuierlich verlaufen wäre, einer Revision.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Wider den Purismus der Vernunft
Axel Weishoff analysiert zwei Grundlagentexte der Aufklärung: I. Kants 'Kritik der reinen Vernunft' (1781) und J. G. Hamanns 'Metakritik über den Purismus der Vernunft' (1784) und rekonstruiert damit erstmalig eine wichtige historische Debatte zur Sprachkritik. Er betrachtet den sprachkritischen Hauptaspekt Hamanns aus dem Blickwinkel der rhetorikgeschichtlichen Tradition und unterzieht die Annahme, daß die Geschichte der Rhetorik vermeintlich kontinuierlich verlaufen wäre, einer Revision.
Edition Panorama New York Vertical. Vertical New Yorkers, 2 Bde., Sachbücher
Horst Hamann, 1958 geboren in Mannheim, fotografiert seit seinem elften Lebensjahr. Viele Jahre hat er in den USA verbracht. Er wird immer wieder als "Erfinder" der vertikalen Fotografie bezeichnet. Die New York Times nennt ihn ein "Genie der Komposition". Mit "New York Vertical" wurde er weltberühmt. Das Museum of the City of New York ehrte ihn als ersten deutschen Fotografen mit einer sechsmonatigen Einzelausstellung. Bürgermeister Rudolph Giuliani überreichte Hamann die Ehrenmedaille der Stadt New York. Hamann ist Autor von mehr als 25 Büchern. Er fotografierte unter anderem Bildbände für die Deutsche Bahn, die BASF und den Deutschen Fussballbund. Horst Hamann wurde mit dem Deutschen Fotobuchpreis 2015 ausgezeichnet. Volker Skierka, geboren 1952, ist Journalist und Publizist. Zunächst als Korrespondent für die Nachrichtenagentur Reuters in München, Bonn und Berlin tätig, arbeitete er ab 1979 als Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung in Berlin, Norddeutschland, Nordeuropa und Lateinamerika. Bis 1997 war er Chefredakteur des Kultur- und Reisemagazins Merian. 1981 wurde er mit dem Egon-Erwin-Kisch-Journalistenpreis ausgezeichnet.
"Der Schöpfer der Welt ein Schriftsteller!" Mit diesem Postulat Johann Georg Hamanns wird die göttliche Offenbarungsrede selbst zum Ursprung der Poesie. Verkörpert bei Hamann das Genie als Prophet ein Antwortendes Schöpfertum, wird der Mensch in Johann Gottfried Herders Schöpfungsästhetik zum vergöttlichten Mitschöpfer in Analogie zum göttlichen ,Urkünstler'. Bei Goethe gipfelt diese Entwicklung in einer Schöpferästhetik, in der das sich im Schaffensakt selbst zum gottgleichen Schöpfer deifizierende Genie zum Stifter einer eigenen ,Kunstreligion' wird, womit sich auch der ursprünglich religiöse Wahrheitsanspruch an das Individuum bindet. Die vorliegende Studie will zeigen, dass selbst der Schaffensakt des sich selbst vergöttlichenden Genies bei Goethe, dessen Autonomie am vehementesten behauptet wird, nicht als autonom bezeichnet werden kann. In der Usurpation göttlicher Schöpferkraft bezieht sich das Goethesche Genie auf den Schöpfergott und steht in der Tradition einer Vervollkommnung des Menschen, in der Hamann und Herder ihm vorausgehen und die sich hier der Vollkommenheit Gottes selbst annähert. Unter Berücksichtigung der theologischen und hermetischen Traditionen soll die Entwicklung des Geniegedankens aus einer Ästhetisierung der Theologie bei Hamann hin zu einer Theologisierung des Ästhetischen bei Goethe aufgezeigt werden.
Wie kaum einem anderen Autor haftet Johann Georg Hamann der Vorwurf des ›dunklen Stils‹ an. Dieser Vorwurf avancierte regelrecht zu einem Topos der Hamann-Lektüre und -Kritik, der bis heute unvermindert anhält und in Goethe und Hegel nur seine prominentesten Vertreter findet. Hamann hat sich immer wieder mit Fragen der Rhetorik und der ›richtigen‹ Schreibart beschäftigt. Zahlreich nimmt er in Schriften und Briefen explizit Bezug auf den Vorwurf der Dunkelheit, rechtfertigt seine besondere Schreibart und erläutert seine Vorstellungen zum Stilbegriff. Jedoch ist es vor allem die ›Mache‹ seiner Schriften selbst, die sich auf den Grenzen der klassischen Rhetorik oder jenseits davon bewegt und den Lesenden mit Texten konfrontiert, welche die sprachlichen Möglichkeiten individueller Darstellung und Textualität auszuschöpfen suchen. Rhetorische Mittel dienen Hamann dabei nicht als bloße Einkleidung der Gedanken, sondern sind untrennbarer Ausdruck der Eigentümlichkeit des Schreibenden und betonen die unauflösbare Spannung zwischen der Allgemeinheit der Sprache und dem individuellen Ausdrucksbedürfnis des Einzelnen. Johann Georg Hamann is notorious for his "obscure writing style". This characterisation somehow advanced both to a lasting topos of Hamann lecture and criticism of which Goethe and Hegel are the most prominent representatives. Hamann repeatedly concerned himself with rhetoric issues and "correct" writing styles. In various writings and letters, he explicitly commented on the reproach of obscurity, defended his particular writing style and explained his concept of style. However, it is the design of his writing which pushes the limits of classic rhetoric or even moves them far beyond, thus confronting the reader with writings that try to exhaust both the linguistic means of individual presentation and textuality. Rhetoric means here not only serve Hamann as a pure incorporation of his thoughts but are an inseparable expression of the individuality of the author and emphasize the indissoluble tension between the generality of language and the individual’s need for expression.