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Königshausen u. Neumann Philosophie und Zeitgeist im Nationalsozialismus
Vorwort – I. Zeitgeschichtliche Resonanzen: C. Knobloch: Über die öffentliche Wahrnehmung der akademischen Philosophie vor und nach 1933 - Herangehensweisen an die Geschichte der Geisteswissenschaften im NS – O. Agard: Die Resonanz der deutschen zeitgenössischen Philosophie in den französischen philosophischen Fachzeitschriften zwischen 1933 und 1945 – I. Korotin: Deutsche Philosophen aus der Sicht des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS - Schwerpunkt Österreich – H. Sünker: Kritische Theorie und Analyse des Nationalsozialismus. Notate zu Herbert Marcuse, Der Kampf gegen den Liberalismus in der totalitären Staatsauffassung – II. Kulturkritische Perspektiven: G. Bollenbeck: Kulturkritik: ein unterschätzter Reflexionsmodus der Moderne – T. Orozco: Kulturkritik jenseits des Politischen? Probleme der Carl Schmitt-Interpretation – T. Mertens: Carl Schmitt and Nazism. Some legal aspects – H. Laffont: Zur Rezeption Bachofens im Nationalsozialismus – K. Kuhnekath: Internationalisierung der Philosophie und politisches Engagement aus der Erfahrung der Emigration: Der Fall Raymond Klibansky – G. Merlio: Karl Jaspers. Von der inneren zur äußeren Emigration – III. Philosophie im NS: S. Doyé: Deutsche Philosophie und Zeitgeist – G. Leaman: Philosophy and Political Power: Methodological Reflections on German - Philosophy and National Socialism – C. Krijnen: Kantianismus auf Irrwegen? Zum Problem der Konkretisierung des Guten in Bruno Bauchs Ethik – M. Heinz: Politisierung der Philosophie. Heideggers Vorlesung „Welt; Endlichkeit, Einsamkeit“ (WS 1929/30) – T. Kisiel: The Essential Flaw in Heidegger’s „Private National Socialism“ – B. Obst: Heideggers seynsgeschichtlicher Antikommunismus – W. Bialas: Moralische Dimensionen des Verbrechens: Der Holocaust und die Täter
De Gruyter 1673–1676. Arithmetische Kreisquadratur
Von den etwa 50 Texten des Bandes waren nur fünf bisher ganz oder teilweise im Druck zugänglich, insgesamt etwa ein Drittel des Bandumfangs. Den größten Anteil daran hat die 1993 erstmals von E. Knobloch vollständig kritisch edierte Handschrift der Abhandlung zur arithmetischen Kreisquadratur vom Sommer 1676. Leibniz hat bereits kurz nach seiner Entdeckung der Kreisreihe eine Darstellung des Ergebnisses für eine Publikation verfasst. Nach mehreren Umarbeitungen in den folgenden Jahren schrieb er ab dem Frühjahr 1676 an einer Abhandlung, die er laufend thematisch erweiterte, wie die erhaltenen Entwürfe zeigen. Aus einer kurzen Darstellung seiner Transmutationsmethode und der daraus abgeleiteten Kreisquadratur durch die später nach ihm benannte unendliche Reihe entwickelte sich schließlich eine streng bewiesene Grundlegung der Kurvenquadratur mittels infinitesimaler Größen, in der die Quadratur der Kegelschnittkurven, der höheren Parabeln und Hyperbeln sowie der Logarithmuskurve behandelt werden. Neben der Leibniz-Reihe und der zugehörigen Hyperbelreihe enthält die Abhandlung auch die meisten Resultate von Leibniz in der Reihenlehre sowie einige spezielle Ergebnisse. Es handelt sich dabei um den umfangreichsten zusammenhängenden mathematischen Text, den Leibniz jemals verfasste. Bei seiner Abreise aus Paris im Oktober 1676 nahm Leibniz wohl die überlieferte Endfassung mit, ein für den Druck vorgesehenes Manuskript ließ er bei seinem Freund Soudry in Paris zurück. Das Manuskript ging im Herbst 1679 beim Transport nach Hannover verloren. Neben den Entwürfen und Studien für die Abhandlung samt Einleitung finden sich in dem Band auch Exzerpte aus Schriften von Chr. Huygens, J. Gregory und P. Mengoli, gemeinsam mit E. W. v. Tschirnhaus bzw. J. Ozanam angefertigte Gesprächsnotizen sowie Berechnungen von G. Mohr und von Tschirnhaus für Leibniz.
Lit Verlag Der Zukunft ein Gedächtnis - 75 Jahre christlich-jüdischer D A1069231626
Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München wurde am 9. Juli 1948 gegründet, um Antisemitismus und Rassismus durch Begegnung zu überwinden und voneinander zu lernen. 1951 fand in München und anderen süddeutschen Städten die erste "Woche der Brüderlichkeit" statt, die bis heute den Markenkern der GCJZ bildet. Der Band enthält ausgewählte Festvorträge von prominenten Stimmen aus Politik und Kultur, Kirchen und Judentum zur Woche der Brüderlichkeit seit 1951 in München (u. a. von Heinrich Bedford-Strohm, Schalom Ben-Chorin, Konrad O. Bernheimer, Henry G. Brandt, Hermann Dietzfelbinger, Julius Döpfner, Paul Eisenberg, Georg Friedrich Friedmann, Joachim Gauck, Baruch Graubard, Katrin Göring-Eckart, Hans Isaak Grünwald, Hildegard Hamm-Brücher, Wolfgang Huber, Walter Jens, Walter Kasper, Charlotte Knobloch, Hans Maier, Reinhard Marx, Heinrich Mussinghoff, Hans-Joachim Schoeps, Julius H. Schoeps, Kurt Schubert, Paul Spiegel, Friedrich Wetter, Mirjam Zadoff). Die Chronik von Andreas Renz zeichnet die Geschichte des christlich-jüdischen Dialogs in München nach und porträtiert die wichtigsten Akteure. Beiträge von Michel Bollag, Ursula Rudnick und Christian Rutishauer SJ skizzieren schließlich den aktuellen Stand des jüdisch-christlichen Dialogs aus jüdischer, evangelischer und katholischer Perspektive. Dr. Andreas Renz M.A., kath. Theologe und Religionswissenschaftler, leitet den Fachbereich Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München, Lehrbeauftragter an der Kath.-Theol. Fakultät der LMU München und an der Kath. Stiftungshochschule München, Autor und Herausgeber von zahlreichen Büchern zum interreligiösen Dialog, seit 2018 kath. Vorstand der GCJZ-München.
GRIN Stolpersteine in der Erinnerungskultur. Zeitgemäße Erinnerungsorte auf Augenhöhe?
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Während Befürworter:innen die Stolpersteine als Höhepunkt einer gelungenen Erinnerungskultur loben, kritisieren Gegner:innen wie Charlotte Knobloch vor allem die Lage der Stolpersteine: ¿Auf dem Boden sind die Opfer wieder schutzlos ¿ wie einst¿. Doch steckt hinter dieser Kritik mehr als eine Debatte um Metaphern? Wie sind Stolpersteine als Erinnerungsorte zu bewerten? Entsprechen sie 25 Jahre nach ihrer Konzeption den aktuellen erinnerungskulturellen Ansprüchen? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, müssen zuerst weitere Fragen gestellt werden: Was ist überhaupt das Gedächtnis, das zum Erinnern befähigt? Was ist das kollektive Gedächtnis nach Maurice Halbwachs? Wie entwickelten Jan und Aleida Assmann sein Konzept weiter? Was meinte Pierre Nora mit seinem Begriff ¿Erinnerungsort¿? Nach dieser theoretischen Einführung in das Gedächtnis und seine Orte soll sich der praktischen Seite des Gedächtnisses, die sich in einer Erinnerungspraxis bzw. Erinnerungskultur niederschlägt, zugewandt werden. Was ist eine Erinnerungskultur? Wie entwickelte sich die deutsche Erinnerungskultur? Welchen Platz hatten und haben die NS-Opfer in der deutschen Erinnerungskultur? Im fünften Kapitel soll gefragt werden, welcher Idee die Stolpersteine folgen und welche Auswirkungen sie auf die deutsche Erinnerungskultur haben. Dann soll sich vor allem negativen Kritiken über die Stolpersteine zugewandt werden. Hierbei ist hervorzuheben, dass die Anzahl Unterstützer:innen des Stolperstein-Projekts um einiges höher ist als die der Gegner:innen. Schließlich sind alle Voraussetzungen erfüllt, um in einem Fazit eine eigene Bewertung der Stolpersteine als Erinnerungsorte vor dem Hintergrund all dieser Themen zu versuchen. Diese Arbeit soll keinen Beitrag zur Erforschung der nationalsozialistischen Verbrechen leisten. Sie untersucht ausschließlich die Rezeption dieses Ereignisses in der Gedächtnisforschung sowie im Gedächtnisdiskurs seit 1945 bis heute. Dabei soll vor allem auf den Erinnerungsort als Strategie zum Umgang mit den Erinnerungen zu nationalsozialistischen Verbrechen eingegangen werden.
GRIN Stolpersteine in der Erinnerungskultur. Zeitgemäße Erinnerungsorte auf Augenhöhe? A1070061211
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Während Befürworter:innen die Stolpersteine als Höhepunkt einer gelungenen Erinnerungskultur loben, kritisieren Gegner:innen wie Charlotte Knobloch vor allem die Lage der Stolpersteine: ¿Auf dem Boden sind die Opfer wieder schutzlos ¿ wie einst¿. Doch steckt hinter dieser Kritik mehr als eine Debatte um Metaphern? Wie sind Stolpersteine als Erinnerungsorte zu bewerten? Entsprechen sie 25 Jahre nach ihrer Konzeption den aktuellen erinnerungskulturellen Ansprüchen? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, müssen zuerst weitere Fragen gestellt werden: Was ist überhaupt das Gedächtnis, das zum Erinnern befähigt? Was ist das kollektive Gedächtnis nach Maurice Halbwachs? Wie entwickelten Jan und Aleida Assmann sein Konzept weiter? Was meinte Pierre Nora mit seinem Begriff ¿Erinnerungsort¿? Nach dieser theoretischen Einführung in das Gedächtnis und seine Orte soll sich der praktischen Seite des Gedächtnisses, die sich in einer Erinnerungspraxis bzw. Erinnerungskultur niederschlägt, zugewandt werden. Was ist eine Erinnerungskultur? Wie entwickelte sich die deutsche Erinnerungskultur? Welchen Platz hatten und haben die NS-Opfer in der deutschen Erinnerungskultur? Im fünften Kapitel soll gefragt werden, welcher Idee die Stolpersteine folgen und welche Auswirkungen sie auf die deutsche Erinnerungskultur haben. Dann soll sich vor allem negativen Kritiken über die Stolpersteine zugewandt werden. Hierbei ist hervorzuheben, dass die Anzahl Unterstützer:innen des Stolperstein-Projekts um einiges höher ist als die der Gegner:innen. Schließlich sind alle Voraussetzungen erfüllt, um in einem Fazit eine eigene Bewertung der Stolpersteine als Erinnerungsorte vor dem Hintergrund all dieser Themen zu versuchen. Diese Arbeit soll keinen Beitrag zur Erforschung der nationalsozialistischen Verbrechen leisten. Sie untersucht ausschließlich die Rezeption dieses Ereignisses in der Gedächtnisforschung sowie im Gedächtnisdiskurs seit 1945 bis heute. Dabei soll vor allem auf den Erinnerungsort als Strategie zum Umgang mit den Erinnerungen zu nationalsozialistischen Verbrechen eingegangen werden.
GRIN Stolpersteine in der Erinnerungskultur. Zeitgemäße Erinnerungsorte auf Augenhöhe? A1070048592
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Während Befürworter:innen die Stolpersteine als Höhepunkt einer gelungenen Erinnerungskultur loben, kritisieren Gegner:innen wie Charlotte Knobloch vor allem die Lage der Stolpersteine: "Auf dem Boden sind die Opfer wieder schutzlos - wie einst". Doch steckt hinter dieser Kritik mehr als eine Debatte um Metaphern? Wie sind Stolpersteine als Erinnerungsorte zu bewerten? Entsprechen sie 25 Jahre nach ihrer Konzeption den aktuellen erinnerungskulturellen Ansprüchen? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, müssen zuerst weitere Fragen gestellt werden: Was ist überhaupt das Gedächtnis, das zum Erinnern befähigt? Was ist das kollektive Gedächtnis nach Maurice Halbwachs? Wie entwickelten Jan und Aleida Assmann sein Konzept weiter? Was meinte Pierre Nora mit seinem Begriff "Erinnerungsort"? Nach dieser theoretischen Einführung in das Gedächtnis und seine Orte soll sich der praktischen Seite des Gedächtnisses, die sich in einer Erinnerungspraxis bzw. Erinnerungskultur niederschlägt, zugewandt werden. Was ist eine Erinnerungskultur? Wie entwickelte sich die deutsche Erinnerungskultur? Welchen Platz hatten und haben die NS-Opfer in der deutschen Erinnerungskultur? Im fünften Kapitel soll gefragt werden, welcher Idee die Stolpersteine folgen und welche Auswirkungen sie auf die deutsche Erinnerungskultur haben. Dann soll sich vor allem negativen Kritiken über die Stolpersteine zugewandt werden. Hierbei ist hervorzuheben, dass die Anzahl Unterstützer:innen des Stolperstein-Projekts um einiges höher ist als die der Gegner:innen. Schließlich sind alle Voraussetzungen erfüllt, um in einem Fazit eine eigene Bewertung der Stolpersteine als Erinnerungsorte vor dem Hintergrund all dieser Themen zu versuchen. Diese Arbeit soll keinen Beitrag zur Erforschung der nationalsozialistischen Verbrechen leisten. Sie untersucht ausschließlich die Rezeption dieses Ereignisses in der Gedächtnisforschung sowie im Gedächtnisdiskurs seit 1945 bis heute. Dabei soll vor allem auf den Erinnerungsort als Strategie zum Umgang mit den Erinnerungen zu nationalsozialistischen Verbrechen eingegangen werden.
Sätze, die ein Leben für immer verändert haben. Und die Geschichten dahinter. »Ein ukrainisches Sprichwort lautet: ›Die Rakete, die dich tötet, wirst du nie hören.‹ Ich habe die Rakete nicht gehört. Ich habe nur die Musik gehört. Dann das Geräusch der einstürzenden Decke, Fliesen, Staub, Metall, von Beton. Das Nächste, was ich höre, sind die Schreie von Menschen.« WOJCIECH GRZĘDZIŃSKI; KRIEGSFOTOGRAF »›Dass ich immer nur wegwill von euch, macht mein Leben so schnell.‹ Das beschreibt meine ganze Biografie. Man musste da raus – und ist dadurch beschleunigt worden. Ich bin durch diesen Satz wirklich extrem ins Rennen gekommen, jahrelang habe ich viel zu viel gemacht, bis heute. Bis hin zu einem Beinahe-Burn-out.« SCHORSCH KAMERUN, SÄNGER DER PUNKBAND DIE GOLDENEN ZITRONEN, THEATERREGISSEUR UND AUTOR »Ich habe mich gefragt, als ich von dieser Buchidee hörte, ob das oft vorkommt. Dass ein einziger Satz so einflussreich ist, wie es bei mir der Fall war: ›Versuche; dein Leben zu machen.‹ Wie fängt man so etwas an?« MARGOT FRIEDLÄNDER, ÜBERLEBENDE DES HOLOCAUST Manchmal braucht es nur einen Satz – und das Leben nimmt eine Wendung. Die Geschichten, die sich hinter diesen 24 Lebenssätzen verbergen, sind schön und traurig, stimmen mal hoffnungsvoll, mal wütend. Und: Sie alle sind einzigartig. Die letzte Nachricht einer Mutter, der Kriegsoffizier im sibirischen Winter, der Polizist, der den Reichstag verteidigte. Unvergessliche Sätze, über Jahre aufgezeichnet. »Was der Duden heimlich verschweigt, belegt dieses Buch: Hinter einem wahrhaft großen Satz steht kein Punkt, sondern ein Doppelpunkt.« TILMAN RAMMSTEDT »Ich wünschte, ich hätte dieses Buch geschrieben.« RONJA VON RÖNNE »Amonte Schröder-Jürss hat Sätze und Geschichten zusammengetragen, die man nicht mehr vergisst. Kann man etwas Besseres über ein Buch sagen?« SIMON URBAN »Hemingway wäre stolz.« MARLENE KNOBLOCH
Goldmann „Sie stehen nicht auf der Liste“ A1070059083
Sätze, die ein Leben für immer verändert haben. Und die Geschichten dahinter. »Ein ukrainisches Sprichwort lautet: ›Die Rakete, die dich tötet, wirst du nie hören.‹ Ich habe die Rakete nicht gehört. Ich habe nur die Musik gehört. Dann das Geräusch der einstürzenden Decke, Fliesen, Staub, Metall, von Beton. Das Nächste, was ich höre, sind die Schreie von Menschen.« WOJCIECH GRZĘDZIŃSKI; KRIEGSFOTOGRAF »›Dass ich immer nur wegwill von euch, macht mein Leben so schnell.‹ Das beschreibt meine ganze Biografie. Man musste da raus – und ist dadurch beschleunigt worden. Ich bin durch diesen Satz wirklich extrem ins Rennen gekommen, jahrelang habe ich viel zu viel gemacht, bis heute. Bis hin zu einem Beinahe-Burn-out.« SCHORSCH KAMERUN, SÄNGER DER PUNKBAND DIE GOLDENEN ZITRONEN, THEATERREGISSEUR UND AUTOR »Ich habe mich gefragt, als ich von dieser Buchidee hörte, ob das oft vorkommt. Dass ein einziger Satz so einflussreich ist, wie es bei mir der Fall war: ›Versuche; dein Leben zu machen.‹ Wie fängt man so etwas an?« MARGOT FRIEDLÄNDER, ÜBERLEBENDE DES HOLOCAUST Manchmal braucht es nur einen Satz – und das Leben nimmt eine Wendung. Die Geschichten, die sich hinter diesen 24 Lebenssätzen verbergen, sind schön und traurig, stimmen mal hoffnungsvoll, mal wütend. Und: Sie alle sind einzigartig. Die letzte Nachricht einer Mutter, der Kriegsoffizier im sibirischen Winter, der Polizist, der den Reichstag verteidigte. Unvergessliche Sätze, über Jahre aufgezeichnet. »Was der Duden heimlich verschweigt, belegt dieses Buch: Hinter einem wahrhaft großen Satz steht kein Punkt, sondern ein Doppelpunkt.« TILMAN RAMMSTEDT »Ich wünschte, ich hätte dieses Buch geschrieben.« RONJA VON RÖNNE »Amonte Schröder-Jürss hat Sätze und Geschichten zusammengetragen, die man nicht mehr vergisst. Kann man etwas Besseres über ein Buch sagen?« SIMON URBAN »Hemingway wäre stolz.« MARLENE KNOBLOCH
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Gesundheit - Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung, Note: 1,0, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für Sportwissenschaften und Sportpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Immer höher, immer schneller, immer weiter. Dies scheint nicht nur das Motto der Olympischen Spiele zu sein, sondern auch des Breitensports im 21. Jahrhundert. Die Wurzeln dieser Entwicklung liegen in der Laufbewegung der 70er Jahre. Was zunächst in den USA begann und sich durch ein erhöhtes Vorkommen von Laufklubs und Fitnessstudios auszeichnete, schwappte wie eine Welle auch kurz danach über Europa. Sport als Kult wurde postuliert und hält bis heute an (vgl. Schack, 2000, S. 124; Alfermann & Stoll, 2010, S. 341; Knobloch, Allmer & Schack, 2000, S. 189). Während zunächst der Marathonlauf als eine herausragende Leistung gefeiert wurde, werden heute weltweit zahlreiche Sportveranstaltungen angeboten, an denen die sogenannten ¿'Ultra'-Junkies¿ teilnehmen können. ¿'Ultra', das heißt: Dem Körper werden stundenlang im Grenzbereich Höchstleistungen abverlangt, mutwillig begeben sich die Sportler in Gefahr und treiben Dinge, über die Nicht-'Ultras' nur die Köpfe schütteln können¿ (Vetten, 2011, S. 61). So gibt es, um nur einen kleinen Ausschnitt der extremen Disziplinen zu nennen, den Spartathlon, bei dem es 246 Kilometer durch Griechenland zu laufen gilt oder das Schlaflos-in-Köln-Event, bei dem 48 Stunden durch den Stadtpark gelaufen wird. Wer hier die meisten Kilometer hinter sich lässt, gewinnt. Als bekannteste Extremsportveranstaltung gilt jedoch immer noch der Iron-Man, bei dem auch Prominente wie Joey Kelly 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Fahrrad fahren und 42,2 Kilometer laufen. Selbst diese extremen Distanzen scheinen heute nicht mehr zu genügen und werden zum Beispiel um das Zwanzigfache beim Double Deca Ultratriathlon getoppt (ebd., S. 60-61). Doch was bewegt Sportlerinnen und Sportler solche unmenschlichen Distanzen zu überwinden?
GRIN Risiken und Möglichkeiten privater Verhaltenskodizes
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 2,0, Universität Bremen, Veranstaltung: Internationale Arbeitsstandards in Zeiten der Globalisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit den neunziger Jahren verfügen mehr und mehr Unternehmen über private Verhaltenskodizes, sogenannte Codes of Conduct. Dies sind freiwillige Selbstverpflichtungen, welche Aussagen darüber machen, was der Maßstab für ¿gutes¿ und sozial verantwortliches Verhalten ist. Es geht um die private Regulierung von Arbeits ¿und Sozialstandards vor allem großer, multinationaler Unternehmen, die international produzieren und produzieren lassen und somit den strikteren Gesetzgebungen der entwickelteren Länder nicht unterliegen. Nach Schätzungen werden 10% der weltweit gehandelten Güter unter Verletzung von Grundrechten produziert, wobei die Anzahl der betroffenen Arbeiter einen noch weit größereren Anteil ausmachen dürfte (Scherrer 2001, S 37). In den USA haben die meisten der 500 wichtigsten Unternehmen eigene Verhaltenskodizes, in England 60% der 500 wichtigsten Unternehmen (Senghaas-Knobloch 2003, S.21). Weitere Instrumente zur Durchsetzung von Sozialstandards sind Soziallabel und Sozialklauseln. Diese sind hier jedoch nicht das Thema. Bei Sozialklauseln handelt es sich um Handelssanktionen, die als sogenanntes internationales ¿hard law¿ (weil an Sanktionen geknüpft) etwa der WTO eingesetzt werden sollen, wenn es zu Verletzungen von Standards kommt. Zur Zeit erscheint eine Einigung auf diesem Gebiet jedoch unwahrscheinlich. Soziallabel sollen dem Konsumenten Informationen über die Herstellungsbedingungen von Produkten oder bei Unternehmen geben. Sie basieren wie die Verhaltenskodizes auf Freiwilligkeit. Relevanz als Orientierungsrahmen privater Verhaltenskodizes hat das sogenannte internationale Soft Law und hier besonders die Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO), auf die eingegangen werden soll. Anschließend wird auf die Gründe eingegangen, wegen welchen Unternehmen Verhaltenskodizes einführen. Die Quellen und Inhalte der Kodizes werden im folgenden Abschnitt behandelt. Im Schwerpunkt geht es anschließend um eine Analyse der Kodizes selbst. Entscheidende Fragen sind dabei die Inhalte und Quellen der Kodizes, vor allem jedoch der Prozess der Überwachung der Einhaltung der Kodizes. Im Anschluss werden die kritischen Punkte der Kodizes zusammengetragen. [...]
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Gesundheit - Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung, Note: 1,0, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für Sportwissenschaften und Sportpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Immer höher, immer schneller, immer weiter. Dies scheint nicht nur das Motto der Olympischen Spiele zu sein, sondern auch des Breitensports im 21. Jahrhundert. Die Wurzeln dieser Entwicklung liegen in der Laufbewegung der 70er Jahre. Was zunächst in den USA begann und sich durch ein erhöhtes Vorkommen von Laufklubs und Fitnessstudios auszeichnete, schwappte wie eine Welle auch kurz danach über Europa. Sport als Kult wurde postuliert und hält bis heute an (vgl. Schack, 2000, S. 124; Alfermann & Stoll, 2010, S. 341; Knobloch, Allmer & Schack, 2000, S. 189). Während zunächst der Marathonlauf als eine herausragende Leistung gefeiert wurde, werden heute weltweit zahlreiche Sportveranstaltungen angeboten, an denen die sogenannten ¿'Ultra'-Junkies¿ teilnehmen können. ¿'Ultra', das heißt: Dem Körper werden stundenlang im Grenzbereich Höchstleistungen abverlangt, mutwillig begeben sich die Sportler in Gefahr und treiben Dinge, über die Nicht-'Ultras' nur die Köpfe schütteln können¿ (Vetten, 2011, S. 61). So gibt es, um nur einen kleinen Ausschnitt der extremen Disziplinen zu nennen, den Spartathlon, bei dem es 246 Kilometer durch Griechenland zu laufen gilt oder das Schlaflos-in-Köln-Event, bei dem 48 Stunden durch den Stadtpark gelaufen wird. Wer hier die meisten Kilometer hinter sich lässt, gewinnt. Als bekannteste Extremsportveranstaltung gilt jedoch immer noch der Iron-Man, bei dem auch Prominente wie Joey Kelly 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Fahrrad fahren und 42,2 Kilometer laufen. Selbst diese extremen Distanzen scheinen heute nicht mehr zu genügen und werden zum Beispiel um das Zwanzigfache beim Double Deca Ultratriathlon getoppt (ebd., S. 60-61). Doch was bewegt Sportlerinnen und Sportler solche unmenschlichen Distanzen zu überwinden?
GRIN Risiken und Möglichkeiten privater Verhaltenskodizes A1005055989
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 2,0, Universität Bremen, Veranstaltung: Internationale Arbeitsstandards in Zeiten der Globalisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit den neunziger Jahren verfügen mehr und mehr Unternehmen über private Verhaltenskodizes, sogenannte Codes of Conduct. Dies sind freiwillige Selbstverpflichtungen, welche Aussagen darüber machen, was der Maßstab für ¿gutes¿ und sozial verantwortliches Verhalten ist. Es geht um die private Regulierung von Arbeits ¿und Sozialstandards vor allem großer, multinationaler Unternehmen, die international produzieren und produzieren lassen und somit den strikteren Gesetzgebungen der entwickelteren Länder nicht unterliegen. Nach Schätzungen werden 10% der weltweit gehandelten Güter unter Verletzung von Grundrechten produziert, wobei die Anzahl der betroffenen Arbeiter einen noch weit größereren Anteil ausmachen dürfte (Scherrer 2001, S 37). In den USA haben die meisten der 500 wichtigsten Unternehmen eigene Verhaltenskodizes, in England 60% der 500 wichtigsten Unternehmen (Senghaas-Knobloch 2003, S.21). Weitere Instrumente zur Durchsetzung von Sozialstandards sind Soziallabel und Sozialklauseln. Diese sind hier jedoch nicht das Thema. Bei Sozialklauseln handelt es sich um Handelssanktionen, die als sogenanntes internationales ¿hard law¿ (weil an Sanktionen geknüpft) etwa der WTO eingesetzt werden sollen, wenn es zu Verletzungen von Standards kommt. Zur Zeit erscheint eine Einigung auf diesem Gebiet jedoch unwahrscheinlich. Soziallabel sollen dem Konsumenten Informationen über die Herstellungsbedingungen von Produkten oder bei Unternehmen geben. Sie basieren wie die Verhaltenskodizes auf Freiwilligkeit. Relevanz als Orientierungsrahmen privater Verhaltenskodizes hat das sogenannte internationale Soft Law und hier besonders die Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO), auf die eingegangen werden soll. Anschließend wird auf die Gründe eingegangen, wegen welchen Unternehmen Verhaltenskodizes einführen. Die Quellen und Inhalte der Kodizes werden im folgenden Abschnitt behandelt. Im Schwerpunkt geht es anschließend um eine Analyse der Kodizes selbst. Entscheidende Fragen sind dabei die Inhalte und Quellen der Kodizes, vor allem jedoch der Prozess der Überwachung der Einhaltung der Kodizes. Im Anschluss werden die kritischen Punkte der Kodizes zusammengetragen. [...]
GRIN Wortartsysteme und ihre Klassifizierung. Drei Grammatiken aus dem 19. bis 21. Jahrhundert im Vergleich A1041811341
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit sollen drei verschiedene Grammatiken aus unterschiedlichen Jahrhunderten hinsichtlich ihrer Klassifikation der Wortarten beziehungsweise ihrer Wortartensysteme gegenübergestellt werden. Die Kriterienzuordnung orientiert sich an einem Artikel ¿Kriterien für die Definition von Wortarten¿ von Knobloch und Schaeder. Anhand der ¿Neuhochdeutschen Grammatik¿ von Friedrich Blatz von 1895 als Stellvertreter des neunzehnten Jahrhunderts, der Duden ¿Grammatik der deutschen Gegenwartssprache¿ von 1959 als Vertreter des zwanzigsten Jahrhunderts und der Duden ¿Die Grammatik¿ von 2006 als Vertreter des einundzwanzigsten Jahrhunderts wird ein Vergleich angestellt, der die Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausstellt und einzelne Probleme der Wortartenklassifizierung hervorbringt. Zunächst wird die Grammatik von Friedrich Blatz beschrieben und kommentiert. Im zweiten Schritt sollen dann die Blatz Grammatik und die Duden Grammatik von 1959 miteinander verglichen werden. Als letztes schließlich wird die Entwicklung von dem in der Blatz Grammatik beschriebenen Wortartsystem zur Sichtweise der deutschen Einheitsgrammatik von 2006 gezeigt. In einem Schluss können schließlich nochmals die wichtigsten Unterscheidungen nachgelesen werden und es wird ein allgemeines Fazit des Vergleichs der drei Grammatiken untereinander gezogen. So wie in vielen anderen Sprachen, wie zum Beispiel im Französischen, Englischen oder Spanischen, wird auch im Deutschen schon seit Jahrhunderten von Linguisten und ihren ¿forschenden Vorgängern¿, beispielsweise Platon, Aristoteles und vielen mehr, versucht, ein angemessenes Wortartsystem zu finden. Dieses Wortartsystem soll die Sprache entweder schulgrammatisch beschreiben, sie für das Erlernen der deutschen Sprache als Fremdsprache gliedern, Grundlage einer linguistischen Theorie bilden, oder einen von vielen weiteren Zwecken erfüllen. Jedoch sind in den als universell anerkannten Grammatiken einer Generation auch die unterschiedlichen Wortartsysteme genauso unterschiedlich wie die aufgelisteten Zwecke einer Wortartklassifizierung. Jedes Jahrhundert unterscheidet sich in mindestens einem Punkt seiner Universalgrammatik des Deutschen von seinem Vorgänger. Dieser Umstand zeigt, dass Sprache nicht festgelegt ist sondern in sich beweglich. Es findet eine Entwicklung statt, die sich durch ständige Reflektion bestehender Theorien auszeichnet und sich auch darin begründet.
Nomos Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Parteien- und Stiftungsfinanzierung, Schuldenbremse, Datenerhebung durch Sicherheitsbehörden oder Klimaverpflichtungen: Die Bedeutung des Grundgesetzes bestimmt die aktuellen Debatten, die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts prägt die Auslegung. Der Handkommentar zum GG steht wie kein anderer für eine aktuelle, an der Verfassungspraxis ausgerichtete prägnante Erläuterung des Grundgesetzes. Er ist für Studierende, Anwalt- und Richterschaft sowie die Verwaltung, aber auch für politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger die verlässliche Informationsquelle. Topaktuell Die 14. Auflage berücksichtigt alle neuen BVerfG-Entscheidungen: Konkretisierung der Schuldenbremse (Klima- und Transformationsfonds) EU Freihandelsabkommen CETA Zulässigkeit einer Masern-Impfnachweispflicht Ausschluss der NPD aus der staatlichen Parteienfinanzierung Anforderungen an die Neubestimmung der Obergrenze der staatlichen Parteienfinanzierung Anforderungen an die gesetzliche Regelung der Finanzierung parteinaher Stiftungen Wahl von AFD-Fraktionsmitgliedern zu stellvertretenden Bundestagspräsidenten Hinweis auf Nachteilsausgleich auf Abiturzeugnissen Rechtswirksamkeit von ausländischen Kinderehen Vergütung von Gefangenenarbeit Wahlprüfung zur Bundestagswahl 2022 Berücksichtigt ist bereits die geplante Verfassungsreform zur Stärkung der Resilienz des Bundesverfassungsgerichts sowie das Urteil vom 30. Juli 2024 zur Verfassungswidrigkeit der 5%-Hürde. Der Herausgeber Der von Seifert/Hömig begründete und als Hömig/Wolff weitergeführte Kommentar wird ab der 14. Auflage herausgegeben von Prof. Dr. Winfried Kluth, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Autorinnen und Autoren garantieren eine an der Verfassungspraxis und wissenschaftlichen Standards ausgerichtete Erläuterung und prägen das Alleinstellungsmerkmal des Handkommentars: Dr. Dr. Michael Antoni, Staatssekretär a.D., früher Sächsisches Staatsministerium des Innern | Ulf Domgörgen, Vorsitzender Richter am Bundesverwaltungsgericht a.D. | Dr. Marion Hombach, Regierungsdirektorin, Bundesministerium der Finanzen | Prof. Dr. Winfried Kluth, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Richter des Landesverfassungsgerichts a.D. | Hans-Heinrich von Knobloch, Ministerialdirektor a.D., früher Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat | Prof. Dr. Horst Risse, Staatssekretär a. D., Humboldt-Universität zu Berlin, früher Direktor beim Deutschen Bundestag | Dr. Frederic Stephan, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg | Dr. Michael Wisser, Ministerialdirigent a.D., früher Sekretariat des Bundesrates | Karsten Witt, Ministerialrat in der Verwaltung des Deutschen Bundestages
GRIN Nutzung von Medienangeboten zur Stimmungsregulierung. Rezeption der Studie "Love lamentation in popsongs: Music for unhappy lovers?"
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management, Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Fokus steht die Studie ¿Love-lamentation in popsongs: Music for unhappy lovers?¿ von Silvia Knobloch, Kerstin Weisbach und Dolf Zillmann aus dem Jahr 2004. Anhand dieser Studie wird diskutiert, inwieweit Medienangebote, insbesondere Lovesongs, Einfluss auf die Stimmung der Rezipienten nehmen und aus welcher Motivation heraus Selektionsentscheidungen getroffen werden. Im ersten Kapitel wird näher auf den theoretischen Hintergrund der Rezeptionsforschung eingegangen. Im nächsten Kapitel soll dann der genaue Gegenstand der Mood-Management-Theorie definiert werden. Anschließend werden die Ergebnisse, sowohl der amerikanischen ¿Love-lamentation¿-Studie als auch der deutschen Vergleichsstudie aufgezeigt und einer kritischen Analyse unterzogen. Vor dem Hintergrund der ¿Love-lamentation¿-Studie wird in einem abschließenden Fazit die Anwendungstauglichkeit der Mood-Management-Theorie reflektiert. Wenn beachtet wird, dass unser Handeln in den meisten Fällen von unserer Stimmung abhängig ist, stellt sich die Frage, inwieweit die Medienangebote zur Stimmungsregulierung beitragen. In welchem Maß beeinflusst die Medienwirkung den Entscheidungsprozess bei der Wahl des Mediums und/oder des Programms? Musik spielt bei audiovisuellen Medien eine beträchtliche Rolle. Letztendlich entfalten beispielsweise mitreißende Szenen in Filmen erst durch ihre Musik ihre eigentliche Wirkung. Ist es nicht so, dass der Zuschauer bei einem Horror-Szenario oft stumm schaltet, damit die Anspannung nicht so groß ist? Ist es nicht so, dass wir nur aufgrund der Musik schon erahnen können, ob in der nächsten Szene etwas Aufregendes, Lustiges, Unheimliches oder Schönes passieren wird? Dass die Musik eine Wirkung auf den Rezipienten hat, steht außer Frage. Doch inwieweit nimmt hier der Rezipient, wie oftmals angenommen, eine passive Rolle ein? Wenn es zum Beispiel ums Musikhören geht, hat der Rezipient einen Einfluss darauf, welche Musik er hört. Wieso können wir uns beispielsweise einige Lieder immer wieder anhören? Es geht also nicht mehr darum, was die Medien mit uns machen, sondern darum, was wir mit den Medien machen. Denn auch dieser Teil gehört zur Medienwirkungsforschung und lässt sich der Mediennutzung zuordnen.
SIE SUCHTEN SICH SELBST UND FANDEN IHRE FAMILIEN IM KRIEG Wie hat das Kriegsschicksal der Eltern und Großeltern das eigene Leben beeinflusst? Welche Kräfte der Familienvergangenheit bestimmen bis in die Gegenwart die eigene Biografie? Heute ist unbestritten: Es gibt ein transgenerationales Erbe – Lasten längst vergessen geglaubter Ereignisse, die noch immer das Leben der Kinder- und Enkelgeneration verdunkeln. Namhafte Vertreter der Generation Kriegsenkel zeigen, welche Antworten sie auf die Herausforderungen ihrer Biografie und Familiengeschichte gefunden haben: Es sind Kinder und Enkel von NS-Tätern, Flüchtlingen und Vertriebenen, Frontsoldaten der deutschen Wehrmacht und Überlebenden des Bombenkrieges. Ihre Schilderungen ermutigen uns, über unser Schicksal und das unserer Familien neu nachzudenken. So wird eine Vision von Versöhnung und Heilung lebendig, die in die Zukunft weist. Viele Menschen in Deutschland ahnten einen Großteil ihres Lebens nicht, welche Auswirkungen ein lang zurückliegender Krieg und die Verstrickungen der eigenen Familie auf die persönliche Biografie haben. Doch der Schlüssel zum Verständnis des eigenen Lebens liegt nicht selten im Schicksal der Vorfahren. Welche Aufgaben und Herausforderungen gilt es zu bewältigen? Welche Lasten auch im Interesse einer gemeinsamen europäischen Geschichte und Verantwortung abzutragen? Von ihrer sehr persönlichen Entdeckungsreise erzählen die Autorinnen und Autoren. Ihre Erfahrungen helfen uns bei der Suche nach dem eigenen gelingenden Lebensweg. 'Irreführung in Familien ist weit verbreitet – sie kann die seelische Gesundheit nachwachsender Generationen beeinträchtigen. Die stärkste Motivation von Kriegsenkeln, Familiengeheimnissen auf den Grund zu gehen, ist die, das ungute Erbe mit seinen Nebeln und Irrlichtern nicht auch noch an die eigenen Kinder weiterzugeben. Darum räumen sie auf. Darum stellen sie Eltern und Verwandten unbequeme Fragen. Die emotionale Aufarbeitung hat begonnen, und wo sollte diese stattfinden, wenn nicht in den Familien.' Sabine Bode MIT BEITRÄGEN VON BETTINA ALBERTI KATHLEEN BATTKE & THOMAS BEBIOLKA ANGELA BAUMGART SABINE BEHRENS ANDREAS BOHNENSTENGEL MERLE HILBK GABRIELE LORENZ-ROGLER INGRID MEYER-LEGRAND KATHARINA OHANA GABRIELE MARIEL PAULS-REIZE ULRIKE POHL ANTJE POHL RASMUS RAHN ROSWITHA SCHIEB ANNEDORE SCHIFFER DANIELA SCHIFFER MICHAEL SCHNEIDER TILL SCHOLTZ-KNOBLOCH ALEXANDRA SENFFT CHRISTA SPANNBAUER JOACHIM SÜSS ANNE-EV USTORF
SIE SUCHTEN SICH SELBST UND FANDEN IHRE FAMILIEN IM KRIEG Wie hat das Kriegsschicksal der Eltern und Großeltern das eigene Leben beeinflusst? Welche Kräfte der Familienvergangenheit bestimmen bis in die Gegenwart die eigene Biografie? Heute ist unbestritten: Es gibt ein transgenerationales Erbe – Lasten längst vergessen geglaubter Ereignisse, die noch immer das Leben der Kinder- und Enkelgeneration verdunkeln. Namhafte Vertreter der Generation Kriegsenkel zeigen, welche Antworten sie auf die Herausforderungen ihrer Biografie und Familiengeschichte gefunden haben: Es sind Kinder und Enkel von NS-Tätern, Flüchtlingen und Vertriebenen, Frontsoldaten der deutschen Wehrmacht und Überlebenden des Bombenkrieges. Ihre Schilderungen ermutigen uns, über unser Schicksal und das unserer Familien neu nachzudenken. So wird eine Vision von Versöhnung und Heilung lebendig, die in die Zukunft weist. Viele Menschen in Deutschland ahnten einen Großteil ihres Lebens nicht, welche Auswirkungen ein lang zurückliegender Krieg und die Verstrickungen der eigenen Familie auf die persönliche Biografie haben. Doch der Schlüssel zum Verständnis des eigenen Lebens liegt nicht selten im Schicksal der Vorfahren. Welche Aufgaben und Herausforderungen gilt es zu bewältigen? Welche Lasten auch im Interesse einer gemeinsamen europäischen Geschichte und Verantwortung abzutragen? Von ihrer sehr persönlichen Entdeckungsreise erzählen die Autorinnen und Autoren. Ihre Erfahrungen helfen uns bei der Suche nach dem eigenen gelingenden Lebensweg. 'Irreführung in Familien ist weit verbreitet – sie kann die seelische Gesundheit nachwachsender Generationen beeinträchtigen. Die stärkste Motivation von Kriegsenkeln, Familiengeheimnissen auf den Grund zu gehen, ist die, das ungute Erbe mit seinen Nebeln und Irrlichtern nicht auch noch an die eigenen Kinder weiterzugeben. Darum räumen sie auf. Darum stellen sie Eltern und Verwandten unbequeme Fragen. Die emotionale Aufarbeitung hat begonnen, und wo sollte diese stattfinden, wenn nicht in den Familien.' Sabine Bode MIT BEITRÄGEN VON BETTINA ALBERTI KATHLEEN BATTKE & THOMAS BEBIOLKA ANGELA BAUMGART SABINE BEHRENS ANDREAS BOHNENSTENGEL MERLE HILBK GABRIELE LORENZ-ROGLER INGRID MEYER-LEGRAND KATHARINA OHANA GABRIELE MARIEL PAULS-REIZE ULRIKE POHL ANTJE POHL RASMUS RAHN ROSWITHA SCHIEB ANNEDORE SCHIFFER DANIELA SCHIFFER MICHAEL SCHNEIDER TILL SCHOLTZ-KNOBLOCH ALEXANDRA SENFFT CHRISTA SPANNBAUER JOACHIM SÜSS ANNE-EV USTORF
GRIN Nutzung von Medienangeboten zur Stimmungsregulierung. Rezeption der Studie "Love lamentation in popsongs: Music for unhappy lovers?" A1045490279
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management, Note: 1,7, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Fokus steht die Studie ¿Love-lamentation in popsongs: Music for unhappy lovers?¿ von Silvia Knobloch, Kerstin Weisbach und Dolf Zillmann aus dem Jahr 2004. Anhand dieser Studie wird diskutiert, inwieweit Medienangebote, insbesondere Lovesongs, Einfluss auf die Stimmung der Rezipienten nehmen und aus welcher Motivation heraus Selektionsentscheidungen getroffen werden. Im ersten Kapitel wird näher auf den theoretischen Hintergrund der Rezeptionsforschung eingegangen. Im nächsten Kapitel soll dann der genaue Gegenstand der Mood-Management-Theorie definiert werden. Anschließend werden die Ergebnisse, sowohl der amerikanischen ¿Love-lamentation¿-Studie als auch der deutschen Vergleichsstudie aufgezeigt und einer kritischen Analyse unterzogen. Vor dem Hintergrund der ¿Love-lamentation¿-Studie wird in einem abschließenden Fazit die Anwendungstauglichkeit der Mood-Management-Theorie reflektiert. Wenn beachtet wird, dass unser Handeln in den meisten Fällen von unserer Stimmung abhängig ist, stellt sich die Frage, inwieweit die Medienangebote zur Stimmungsregulierung beitragen. In welchem Maß beeinflusst die Medienwirkung den Entscheidungsprozess bei der Wahl des Mediums und/oder des Programms? Musik spielt bei audiovisuellen Medien eine beträchtliche Rolle. Letztendlich entfalten beispielsweise mitreißende Szenen in Filmen erst durch ihre Musik ihre eigentliche Wirkung. Ist es nicht so, dass der Zuschauer bei einem Horror-Szenario oft stumm schaltet, damit die Anspannung nicht so groß ist? Ist es nicht so, dass wir nur aufgrund der Musik schon erahnen können, ob in der nächsten Szene etwas Aufregendes, Lustiges, Unheimliches oder Schönes passieren wird? Dass die Musik eine Wirkung auf den Rezipienten hat, steht außer Frage. Doch inwieweit nimmt hier der Rezipient, wie oftmals angenommen, eine passive Rolle ein? Wenn es zum Beispiel ums Musikhören geht, hat der Rezipient einen Einfluss darauf, welche Musik er hört. Wieso können wir uns beispielsweise einige Lieder immer wieder anhören? Es geht also nicht mehr darum, was die Medien mit uns machen, sondern darum, was wir mit den Medien machen. Denn auch dieser Teil gehört zur Medienwirkungsforschung und lässt sich der Mediennutzung zuordnen.
Nomos Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland A1071712886
Parteien- und Stiftungsfinanzierung, Schuldenbremse, Datenerhebung durch Sicherheitsbehörden oder Klimaverpflichtungen: Die Bedeutung des Grundgesetzes bestimmt die aktuellen Debatten, die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts prägt die Auslegung. Der Handkommentar zum GG steht wie kein anderer für eine aktuelle, an der Verfassungspraxis ausgerichtete prägnante Erläuterung des Grundgesetzes. Er ist für Studierende, Anwalt- und Richterschaft sowie die Verwaltung, aber auch für politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger die verlässliche Informationsquelle. Topaktuell Die 14. Auflage berücksichtigt alle neuen BVerfG-Entscheidungen: Konkretisierung der Schuldenbremse (Klima- und Transformationsfonds) EU Freihandelsabkommen CETA Zulässigkeit einer Masern-Impfnachweispflicht Ausschluss der NPD aus der staatlichen Parteienfinanzierung Anforderungen an die Neubestimmung der Obergrenze der staatlichen Parteienfinanzierung Anforderungen an die gesetzliche Regelung der Finanzierung parteinaher Stiftungen Wahl von AFD-Fraktionsmitgliedern zu stellvertretenden Bundestagspräsidenten Hinweis auf Nachteilsausgleich auf Abiturzeugnissen Rechtswirksamkeit von ausländischen Kinderehen Vergütung von Gefangenenarbeit Wahlprüfung zur Bundestagswahl 2022 Berücksichtigt ist bereits die geplante Verfassungsreform zur Stärkung der Resilienz des Bundesverfassungsgerichts sowie das Urteil vom 30. Juli 2024 zur Verfassungswidrigkeit der 5%-Hürde. Der Herausgeber Der von Seifert/Hömig begründete und als Hömig/Wolff weitergeführte Kommentar wird ab der 14. Auflage herausgegeben von Prof. Dr. Winfried Kluth, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Autorinnen und Autoren garantieren eine an der Verfassungspraxis und wissenschaftlichen Standards ausgerichtete Erläuterung und prägen das Alleinstellungsmerkmal des Handkommentars: Dr. Dr. Michael Antoni, Staatssekretär a.D., früher Sächsisches Staatsministerium des Innern Ulf Domgörgen, Vorsitzender Richter am Bundesverwaltungsgericht a.D. Dr. Marion Hombach, Regierungsdirektorin, Bundesministerium der Finanzen Prof. Dr. Winfried Kluth, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Richter des Landesverfassungsgerichts a.D. Hans-Heinrich von Knobloch, Ministerialdirektor a.D., früher Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Prof. Dr. Horst Risse, Staatssekretär a. D., Humboldt-Universität zu Berlin, früher Direktor beim Deutschen Bundestag Dr. Frederic Stephan, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Dr. Michael Wisser, Ministerialdirigent a.D., früher Sekretariat des Bundesrates Karsten Witt, Ministerialrat in der Verwaltung des Deutschen Bundestages
Creative Media Partners, LLC Orangenblüten A1066408241
Nineteenth Century Collections Online: European Literature, 1790-1840: The Corvey Collection includes the full-text of more than 9,500 English, French and German titles. The collection is sourced from the remarkable library of Victor Amadeus, whose Castle Corvey collection was one of the most spectacular discoveries of the late 1970s. The Corvey Collection comprises one of the most important collections of Romantic era writing in existence anywhere -- including fiction, short prose, dramatic works, poetry, and more -- with a focus on especially difficult-to-find works by lesser-known, historically neglected writers. The Corvey library was built during the last half of the 19th century by Victor and his wife Elise, both bibliophiles with varied interests. The collection thus contains everything from novels and short stories to belles lettres and more populist works, and includes many exceedingly rare works not available in any other collection from the period. These invaluable, sometimes previously unknown works are of particular interest to scholars and researchers. European Literature, 1790-1840: The Corvey Collection includes: * Novels and Gothic Novels * Short Stories * Belles-Lettres * Short Prose Forms * Dramatic Works * Poetry * Anthologies * And more Selected with the guidance of an international team of expert advisors, these primary sources are invaluable for a wide range of academic disciplines and areas of study, providing never before possible research opportunities for one of the most studied historical periods. Additional Metadata Primary Id: B0698700 PSM Id: NCCOF0063-C00000-B0698700 DVI Collection Id: NCCOC0062 Bibliographic Id: NCCO008419 Reel: 5731 MCODE: 4UVC Original Publisher: Carl Knobloch Original Publication Year: 1822 Original Publication Place: Leipzig Subjects German fiction -- 19th century