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Suhrkamp Srebrenica. Ein Prozess, Sachbücher von Julija Bogoeva, Caroline Fetscher
Im Juli 1995 wurden 7500 muslimische Jungen und Männer aus der UN-Schutzzone Srebrenica verschleppt und in einer systematisch durchgeführten Aktion umgebracht. Sechs Jahre später geht vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag die Verhandlung über den grössten Massenmord in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg zu Ende. Ein General der bosnischen Serben, Radislav Krstic, wird wegen Völkermords zu 46 Jahren Haft verurteilt - das erste Urteil dieser Tragweite seit den Nürnberger Prozessen. Das Gericht gilt wie das Ruanda-Tribunal als Vorläufer eines Weltstrafgerichtshofes. Die Vernehmungsprotokolle von Überlebenden und Angehörigen der Opfer, von Tätern, Tatzeugen und Gutachtern, die der Band versammelt, fügen sich zu einem Bild dessen, was in Srebrenica geschah. Sie gehören zu den erschütterndsten Dokumenten unserer Gegenwart. Wer sich von der Arbeit des Tribunals einen eigenen Eindruck verschaffen will, wird auf dieses Buch nicht verzichten können. Julija Bogoeva, Juristin, Mitbegründerin der unabhängigen Belgrader Nachrichtenagentur Beta, berichtet seit 1996 vom Tribunal. Caroline Fetscher, Publizistin, arbeitet seit 1999 als Reporterin in Ex-Jugoslawien und am Tribunal.
Ein Roman aus dem REACHER-Universum, mit freundlicher Genehmigung von LEE CHILD In WAY OUT, dem zehnten Band der erfolgreichen Romanreihe von Lee Child, machte die ehemalige FBI-Agentin Lauren Pauling das erste Mal Bekanntschaft mit Jack Reacher. In UNAUSLÖSCHLICH erhält Pauling, die mittlerweile als Privatermittlerin arbeitet, einen mysteriösen Brief. Darauf befinden sich Jack Reachers Name und eine Telefonnummer … Unter der Nummer meldet sich eine Frau, deren Ehemann verschwunden ist. Seltsamerweise stammt der Umschlag aber nicht von ihr, und von einem Jack Reacher hat sie noch nie etwas gehört. Neugierig geworden beginnt Lauren Pauling den Fall zu untersuchen, doch als die Frau ins Visier der gleichen Männer gerät, die auch ihren Mann entführt zu haben scheinen, wendet sich Pauling hilfesuchend an Michael Tallon, einen ehemaligen Soldaten einer Spezialeinheit. Schnell wird den beiden klar, dass es hier um mehr als nur einen Vermisstenfall geht und sie alles in ihrer Macht Stehende tun müssen, um einen Massenmord zu stoppen …
Der spektakulärste Kriminalfall Deutschlands - psychologisch raffiniert und extrem fesselnd Im Hannover der 1920er-Jahre verschwinden Jungs, einer nach dem anderen, spurlos. Steckt ein bestialischer Massenmörder dahinter? Für Robert Lahnstein, Ermittler im Fall Haarmann, wird aus den Gerüchten bald schreckliche Gewissheit: Das Deutschland der Zwischenkriegszeit, selbst von allen guten Geistern verlassen, hat es mit einem Psychopathen zu tun. Lahnstein, der alles dafür gäbe, dass der Albtraum aufhört, weiß bald nicht mehr, was ihm mehr zu schaffen macht: das Schicksal der Vermissten; das Katz-und-Maus-Spiel mit dem mutmaßlichen Täter; die dubiosen Machenschaften seiner Kollegen bei der Polizei; oder eine Gesellschaft, die nicht mehr daran glaubt, dass die junge Weimarer Republik sie vor dem Verbrechen schützen kann. Dirk Kurbjuweit inszeniert den spektakulärsten Serienmord der deutschen Kriminalgeschichte psychologisch raffiniert und extrem fesselnd. Eindringlich ergründet er die dunkle Seite der wilden 1920er-Jahre, zeigt ein Zeitalter der traumatisierten Seelen, der politischen Verrohung, der massenhaften Prostitution. So wird aus dem pathologischen Einzelfall ein historisches Lehrstück über menschliche Abgründe.
NSM Records Snake Eater Teil 1 & 2 [2 DVDs] A1043354076
Teil 1 Eine Schar wahnsinniger Freaks überfällt eine ahnungslose Urlaubsfamilie. Sie töten die Eltern und entführen die junge Jennifer, die Schwester… Jack Hellys. Jack, genannt Soldier, war einst ein Mitglied der gefürchteten "Snake Eater", der Schlangenfresser. Sie waren das am besten ausgebildete Marinecorps der US-Army, tödliche Kampfmaschinen. Diese Männer zum Feind zu haben, gleicht einem Todesurteil. Und einer dieser Elitekämpfer macht sich auf den Weg. Gefährlich wie ein Bluthund und blind vor Rache folgt er den Entführern seiner Schwester in die unendlichen Wälder... Teil 2 Mit Rattengift gestreckte Drogen verursachen den Tod einiger Jugendlicher, für die sich Jack Kelly, genannt "Soldier", verantwortlich fühlte. Snake Eater, die ultimative Killermaschine, erwacht wieder in ihm. Er schwört blutige Rache. Bis an die Zähne bewaffnet, stürmt er die gepanzerte Villa des Drogenkönigs Franco. Vorher jedoch hat er noch sein schwerstes Duell auszufechten. An einen Rollstuhl gefesselt kämpft er gegen einen bärenstarken Massenmörder. Schauplatz: das Dach eines Hochhauses. Wird der "Soldier" es schaffen den brutalen Killer zu besiegen?
In seinen Romanen „Die kleine Insel“ und „Das Viertel der Clowns“ hat Lim Chul Woo mit einiger Distanz aus der Zeit seiner Kindheit und Jugend erzählt; in dem 2019 erschienenen Roman „Ein Flüstern aus der Mauer“ werden wir hineingezogen in die Gegenwart. Der pensionierte Lehrer Han lebt, wie der Autor, auf der größten Insel Südkoreas. Im Nachwort schreibt Lim Chul Woo, dass der Roman ganz und gar auf den Spaziergängen mit seinem Hund entstanden sei. Es könnte ein Idyll sein, wie Thomas Mann seine Erzählung „Herr und Hund“ untertitelt hat, das Haus am Ende des Dorfes mit dem großen Mandarinenhain; ein geruhsames Leben mit langen Hundespaziergängen. Doch mehr und mehr wird der Protagonist von den Schatten der Vergangenheit eingeholt. Ein halbes Jahrhundert wurde über den „täterlosen Massenmord“; der 1948 im Anschluss an den Jeju-Aufstand unzählige Opfer unter der Zivilbevölkerung der Insel gekostet hat, geschwiegen. Der Autor hat das Buch den Kinderseelen gewidmet, die, nach ihrem kurzen Leben auf der Insel, in jenem Winter ihr Leben verloren haben.
SAGA Egmont Taelun, Folge 7: Zitterpartie (Ungekürzt) A1053434887
Die TAELUN - Tartget Elimination Union - ist eine mächtige Verbindung, die mit nahezu unbegrenzten finanziellen Mitteln ausgestattet ist. Sie operiert aus dem Verborgenen und ist dabei durchweg skrupellos und konsequent im Umgang mit Kriegsverbrechern und Massenmördern. Niemand, der für TAELUN tätig ist, kennt die wahre Identität der Auftraggeber. Roger Grey, ein ehemaliger CIA-Agent, ist einer jener Männer, die von TAELUN rekrutiert wurden. Seine Aufträge führen ihn in verschiedenste Länder, wo er die Profiteure grausamer Genozide und anderer Kriegsverbrechen eliminieren soll. Seine Missionen gleichen albtraumhaften Trips in die Seelen menschlicher Abgründe. Grey wird von seinem Auftraggeber Richtung Down Under geschickt, abermals in tödlicher Mission. Was ihm dabei gar nicht gefällt: Er soll mit einem Fremden an seiner Seite kooperieren ... Desmond G. Sullivan ist vor allem bekannt für seine Fliegergeschichten, eine Sammlung fiktiver Erzählungen über eins der dunkelsten Kapitel der Weltgeschichte: Der Luftkrieg während des Zweiten Weltkriegs. TAELUN ist eine weitere Serie, in der Sullivan ungeschönt und ohne Verherrlichung die Folgen militärischer und verhängnisvoller Kriegseinsätze in unterschiedlichen Ländern schildert und versucht den Hintermännern auf die Spur zu kommen.
New Academia Publishing Völkermord zur Primetime A1053433961
Die Ausstrahlung der US-Miniserie Holocaust. Die Geschichte der Familie Weiss versetzte Ende der 1970er-Jahre das Fernsehpublikum der USA, Westeuropas und Israels in Aufregung. Die Sendereihe war umstritten und ihre Rezeption ist bis heute ambivalent – auch in Osteuropa, wo sie in der Regel erst nach dem Fall des kommunistischen Systems ausgestrahlt wurde. Wie die Serie in verschiedenen Ländern aufgenommen wurde und welche Reaktionen sie auslöste, sagt viel über den damaligen Umgang mit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik beziehungsweise über die Erinnerung, das Vergessen und die Verdrängung der Ermordung der europäischen Juden. Inzwischen gilt Holocaust als Fernsehereignis, das durch die populäre Darstellung des Schicksals einer deutsch-jüdischen Familie in den Jahren 1933–1945 einen erinnerungskulturellen Epochenumbruch bewirkt hat. Andere Darstellungen und Aufarbeitungen, die das Fernsehen in Ost- und Westeuropa ausgestrahlt hat, sind darüber in Vergessenheit geraten. Diesen Sendungen gehen die Beiträge dieses Bandes nach. In Aufsätzen über zehn Länder beschäftigen sich die 22 Autorinnen und Autoren anhand ausgewählter Beispiele mit den historisch-gesellschaftlichen Zusammenhängen dieser Fernsehsendungen und ergründen deren Umgang mit dem Massenmord.
Wallstein Verlag »Euthanasie«-Verbrechen im besetzten Europa A1060807724
Neueste Forschung zur europäischen Dimension der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Verbrechen. Den nationalsozialistischen »Euthanasie«-Verbrechen fielen etwa 300.000 Männer, Frauen und Kinder zum Opfer: nicht nur in Deutschland, sondern auch in den eroberten Ländern Europas. Wer waren die jeweils Verantwortlichen für den Massenmord? Welche Rolle spielte die Mangelwirtschaft im Krieg für die Lebensbedingungen der Opfer und schließlich für ihre Ermordung? Die Autorinnen und Autoren arbeiten Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Mordpolitik in Ost- und Westeuropa, in den annektierten und besetzten Gebieten heraus. Aus dem Inhalt: - Gerrit Hohendorf: Mitten in Deutschland. Die Vernichtung »lebensunwerten Lebens« im Deutschen Reich - Michal V. Šimůnek; Milan Novák: Die NS-»Euthanasie«-Verbrechen in Böhmen und Mähren 1939-1945. Synergien und Differenzen - Robert Parzer: »Euthanasie« im besetzten Polen. Täterschaft und Opferstatus als fließende Zuschreibungen - Dmytro Tytarenko: »Euthanasie« in der Ukraine während der deutschen Okkupation. Opfergruppen, Akteure und Umstände der Vernichtung - Paul J. Weindling: Zur Dimension der »Euthanasie«-Verbrechen im deutsch besetzten Europa. Ein Überblick in Zahlen und ein Plädoyer für das Ende der Anonymisierung der Opfer.
Kensington Bone White, Belletristik von Ronald Malfi
Eine Landschaft aus gefrorener Dunkelheit, durchzogen von düsteren, grauen Tagen. Das Gefühl ist wie ein Summen in den Zähnen. Das Schaben von Knochen auf Knochen. Paul Gallo sah den Bericht in den Nachrichten: ein Massenmörder, der die Polizei zu den Gräbern seiner Opfer in das abgelegene Dread's Hand, Alaska, führt. Es ist nicht einmal eine Stadt, eher wie die schlechte Erinnerung an eine Stadt. Dasselbe Stück Wildnis, in dem sein Zwillingsbruder vor einem Jahr verschwunden ist. Während die Leichen exhumiert werden, reist Paul nach Alaska, um einen Abschluss zu finden und seine Trauer zu beenden. Doch das Rätsel beginnt gerade erst. Was Paul findet, sind abergläubische Einheimische, die von einem Teufel sprechen, der Seelen stiehlt, und eine Reihe von Holzkreuzen, um das, was im Wald ist, davon abzuhalten, herauszukommen. Er findet keinen Abschluss, weil niemand genau erklären kann, was mit Danny passiert ist. Und je mehr er nach Antworten sucht, desto mehr wird er Teil des Rätsels. Lob für Little Girls: "Bester Horrorroman des Jahres." -Hunter Shea "Viel mehr als eine Geisterhausgeschichte." -Cemetery Dance "Nimmt bekannte Tropen und verwandelt sie komplett." -IHeartReading.
Wallstein Verlag »Euthanasie«-Verbrechen im besetzten Europa
Neueste Forschung zur europäischen Dimension der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Verbrechen. Den nationalsozialistischen »Euthanasie«-Verbrechen fielen etwa 300.000 Männer, Frauen und Kinder zum Opfer: nicht nur in Deutschland, sondern auch in den eroberten Ländern Europas. Wer waren die jeweils Verantwortlichen für den Massenmord? Welche Rolle spielte die Mangelwirtschaft im Krieg für die Lebensbedingungen der Opfer und schließlich für ihre Ermordung? Die Autorinnen und Autoren arbeiten Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Mordpolitik in Ost- und Westeuropa, in den annektierten und besetzten Gebieten heraus. Aus dem Inhalt: - Gerrit Hohendorf: Mitten in Deutschland. Die Vernichtung »lebensunwerten Lebens« im Deutschen Reich - Michal V. Šimůnek; Milan Novák: Die NS-»Euthanasie«-Verbrechen in Böhmen und Mähren 1939-1945. Synergien und Differenzen - Robert Parzer: »Euthanasie« im besetzten Polen. Täterschaft und Opferstatus als fließende Zuschreibungen - Dmytro Tytarenko: »Euthanasie« in der Ukraine während der deutschen Okkupation. Opfergruppen, Akteure und Umstände der Vernichtung - Paul J. Weindling: Zur Dimension der »Euthanasie«-Verbrechen im deutsch besetzten Europa. Ein Überblick in Zahlen und ein Plädoyer für das Ende der Anonymisierung der Opfer.
New Academia Publishing Als der Holocaust noch keinen Namen hatte / Before the Holocaust had its Name
In der Historiografie ging man lange davon aus, dass es bald nach 1945 zu einer unausgesprochenen Übereinkunft gekommen war, den Judenmord zu beschweigen. Erst jüngst wird dies infrage gestellt. Die bis in die frühen 1950er-Jahre hinein angestellten Bemühungen, die postnazistischen Gesellschaften über die Verbrechen des NS-Regimes aufzuklären und sie mit diesen zu konfrontieren, werden wiederentdeckt. Die Vortragenden der Simon Wiesenthal Conference 2012 fragten nach den konkreten Maßnahmen, das begangene Unrecht nach dem Krieg als solches anzuerkennen: Welche Versuche gab es, den Massenmord zu thematisieren, zu dokumentieren, der Opfer der NS-Vernichtungspolitik zu gedenken, Verantwortlichkeiten zu klären und die „Schuldfrage“ zu stellen? Welche politischen Interessen verbanden sich mit den Bemühungen, die Vergangenheit aufzuarbeiten, wie(so) scheiterten sie, und ab wann sind erste Tabuisierungstendenzen feststellbar? Béla Rásky ist Direktor des VWI. Regina Fritz ist Projektmitarbeiterin bei der Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945 (VEJ)“. Eva Kovács ist wissenschaftliche Programmleiterin des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI).
Wallstein »Euthanasie«-Verbrechen im besetzten Europa, Fachbücher von Jan Erik Schulte, Sybille Steinbacher, Jörg Osterloh
Neueste Forschung zur europäischen Dimension der nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen. Den nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen fielen etwa 300.000 Männer, Frauen und Kinder zum Opfer: nicht nur in Deutschland, sondern auch in den eroberten Ländern Europas. Wer waren die jeweils Verantwortlichen für den Massenmord? Welche Rolle spielte die Mangelwirtschaft im Krieg für die Lebensbedingungen der Opfer und schliesslich für ihre Ermordung? Die Autorinnen und Autoren arbeiten Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Mordpolitik in Ost- und Westeuropa, in den annektierten und besetzten Gebieten heraus. Aus dem Inhalt: - Gerrit Hohendorf: Mitten in Deutschland. Die Vernichtung lebensunwerten Lebens im Deutschen Reich - Michal V. Šimůnek, Milan Novák: Die NS-Euthanasie-Verbrechen in Böhmen und Mähren 1939-1945. Synergien und Differenzen - Robert Parzer: Euthanasie im besetzten Polen. Täterschaft und Opferstatus als fliessende Zuschreibungen - Dmytro Tytarenko: Euthanasie in der Ukraine während der deutschen Okkupation. Opfergruppen, Akteure und Umstände der Vernichtung - Paul J. Weindling: Zur Dimension der Euthanasie-Verbrechen im deutsch besetzten Europa. Ein Überblick in Zahlen und ein Plädoyer für das Ende der Anonymisierung der Opfer.
Der erste Frühlingstag in Alaska. Der Schnee beginnt zu schmelzen, die Vögel zwitschern. Kate Shugak erwacht noch vor dem Morgengrauen, geht mit Wolfshündin Mutt raus, bringt ihre Blockhütte auf Vordermann. Gleichzeitig steigt, nur wenige Kilometer entfernt, auch Roger McAniff aus dem Bett, putzt sich die Zähne, rasiert sich, reinigt und lädt sein brandneues Winchester-Gewehr. Während Shugak Feuerholz hackt und Mutt mit einem Wolf flirtet, zieht McAniff im Blutrausch durch das abgelegene Örtchen Niniltna im Hinterland. Der junge Mann passt haargenau in das Profil eines Massenmörders: weiß, Armeevergangenheit, unterdurchschnittliche Körpergröße, von der Frau verlassen. Doch als die Ermittler Bilanz des Amoklaufs ziehen, müssen sie mit Schrecken feststellen, dass nicht alle Opfer dieses verhängnisvollen Tages mit derselben Waffe ermordet wurden. Die Staatsanwaltschaft von Anchorage wendet sich erneut an ihre ehemalige Ermittlerin Kate Shugak. Kann die Privatdetektivin den zweiten Täter fassen, bevor seine Spuren im Schnee Alaskas erkalten?
Der spektakulärste Kriminalfall Deutschlands - psychologisch raffiniert und extrem fesselnd Im Hannover der 1920er-Jahre verschwinden Jungs, einer nach dem anderen, spurlos. Steckt ein bestialischer Massenmörder dahinter? Für Robert Lahnstein, Ermittler im Fall Haarmann, wird aus den Gerüchten bald schreckliche Gewissheit: Das Deutschland der Zwischenkriegszeit, selbst von allen guten Geistern verlassen, hat es mit einem Psychopathen zu tun. Lahnstein, der alles dafür gäbe, dass der Albtraum aufhört, weiß bald nicht mehr, was ihm mehr zu schaffen macht: das Schicksal der Vermissten; das Katz-und-Maus-Spiel mit dem mutmaßlichen Täter; die dubiosen Machenschaften seiner Kollegen bei der Polizei; oder eine Gesellschaft, die nicht mehr daran glaubt, dass die junge Weimarer Republik sie vor dem Verbrechen schützen kann. Dirk Kurbjuweit inszeniert den spektakulärsten Serienmord der deutschen Kriminalgeschichte psychologisch raffiniert und extrem fesselnd. Eindringlich ergründet er die dunkle Seite der wilden 1920er-Jahre, zeigt ein Zeitalter der traumatisierten Seelen, der politischen Verrohung, der massenhaften Prostitution. So wird aus dem pathologischen Einzelfall ein historisches Lehrstück über menschliche Abgründe.
Die Aktion T4 ist die Generalprobe für den Holocaust. Mehr als 70.000 behinderte Menschen werden zwischen 1940 und 1941 in den Gaskammern eigens dafür errichteter „Heil- und Pflegeanstalten“ umgebracht. Der erste, systematische Massenmord im Dritten Reich. Johann Harbeck kommt 1920 auf die Welt. Taub. Er wird von seinem Vater für sein Taubsein missachtet und misshandelt; seine Mutter schaut tatenlos zu. Johanns einziger Halt ist seine sieben Jahre ältere Schwester Katharina. Doch Katharina ist zu klein, um ihren Vater daran zu hindern, Johann 1927 in ein Heim für geistig und körperlich behinderte Menschen abzuschieben. Als Johann im Zuge der Aktion T4 in die Zwischenanstalt Zwiefalten und schließlich in die Tötungsanstalt Grafeneck deportiert wird, begibt sich seine 26jährige Schwester auf die Suche nach ihrem jüngeren Bruder. Ein Wettlauf gegen den Tod. „T4“ ist ein dunkler, bewusst zurückgenommener und schlaglichtartig erzählter Roman über eine der dunkelsten Zeiten der Menschheitsgeschichte; die Geschichte zweier Kinder vom Lande, die in die Maschinerie eines Regimes geraten, das nicht nur den Glauben an Gott und Gerechtigkeit zerstört hat, sondern den Glauben an den Menschen.
Frölich und Kaufmann Von Bayreuth nach Auschwitz. 15080062
Sie führen Krieg, foltern, morden - und sind kunstbeflissen: die Männer des Nationalsozialismus. Bayreuth ist seit 1900 ein beliebter Treffpunkt völkisch denkender Kreise. Anno Mungen, Lehrstuhlinhaber für Theaterwissenschaften an der Uni Bayreuth, zeigt, wie Kultur, Krieg und Massenmord in den letzten Jahren des Regimes zusammenwirken. Adolf Hitler war nicht nur ein großer Opernfreund, sondern hat auch wesentliche Strategien aus dem Werk Richard Wagners für seine eigene Agenda bezogen. Noch bis in die letzten Kriegstage werden Teile des Musikbetriebs aufrechterhalten, um die behauptete kulturelle Überlegenheit gegenüber anderen Völkern und den Juden zu dokumentieren. Bis heute behaupten große Teile der Wagner-Gemeinde, dass man sich im national-sozialistischen Bayreuth nur für wertfreie Kultur interessiert und sich der politischen Vereinnahmung entzogen habe. Kunst wurde als kriegswichtig eingestuft und Kultur erhielt die Funktion der Selbstvergewisserung in eine Identität von ,arischer‘ Überlegenheit, die zugleich vom Völkermord an den Juden sowie dem verheerenden Krieg ablenkte.
Harrassowitz Der Raub jüdischen Eigentums in Jugoslawien 1941-1945 A1077141951
Sanela Schmid und Christian Schölzel haben in einem mehrjährigen Forschungsprojekt an der Humboldt-Universität, Berlin den Raub jüdischen Eigentums während des Zweiten Weltkriegs im von Deutschen besetzten Serbien und im „Unabhängigen Staat Kroatien“ (heute Kroatien sowie Bosnien-Herzegowina) untersucht. Durch umfangreiche Archivstudien in Deutschland, Serbien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina konnten sie zahlreiche bislang unbekannte Quellenbestände der Forschung zugänglich machen. Daraus hervorgegangen ist mit Der Raub jüdischen Eigentums in Jugoslawien 1941‒1945 ein wichtiger Beitrag zu einer neuen Grundlagenforschung über den Holocaust im oft vergessenen Südosteuropa. Die vergleichende Studie fragt danach, wie sich Raub in multiethnisch und multikonfessionell geprägten Räumen vollzieht. Die Beantwortung dieser Frage führt durch ein zunächst undurchdringlich erscheinendes transnationales Geflecht von Akteuren und Nutznießern. Der Raub reicht dabei von der Taschenplünderung, dem Kunstraub oder der Beschlagnahme von Immobilien bis zur Übernahme von ganzen Kapitalgesellschaften. Die Betroffenen dieser Raubvorgänge sind nicht nur Juden: Raub und Massenmord werden auch auf andere Opfergruppen übertragen.
Wenn Du ihm gefällst, bist Du so gut wie tot ... Der Serienkiller "The Family Man" hat mehr als dreißig Familien getötet und wartet im Todestrakt auf seine Hinrichtung. Als die junge FBI-Agentin Tess Winnett den Auftrag bekommt, sich den Fall noch einmal genau anzuschauen, bemerkt sie einige Ungereimtheiten: Drei der Morde fallen aus dem Raster des Killers - gibt es einen Nachahmungstäter, der jahrelang unentdeckt blieb? Tess will diesem Verdacht auf den Grund gehen und kontaktiert Laura Watson, die einzige Überlebende des Massenmörders. Als ihre gesamte Familie abgeschlachtet wurde, war sie gerade einmal fünf Jahre alt. Was geschah in der Mordnacht wirklich? Je mehr Laura sich ihren Erinnerungen stellt, desto näher kommt sie dem wahren Täter ... Ein spannender Thriller über einen grausamen Psychopathen und eine traumatisierte junge Frau - jetzt als eBook bei beTHRILLED. "Man kann einfach nicht aufhören zu lesen." Kirkus Reviews
"ERSCHÜTTERND, POETISCH UND SCHÖN." NORA KRUG Emmie Arbel überlebte als kleines Mädchen die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. David Schaffer entkam dem Genozid in Transnistrien, weil er sich nicht an die Regeln hielt. Die Brüder Nico und Rolf Kamp versteckten sich in den Niederlanden dreizehn Mal vor ihren Mördern. Zusammen mit den Überlebenden haben drei international bekannte Zeichner:innen deren Geschichten in Graphic Novels erzählt, die unvergesslich vor Augen führen, was der Holocaust für Kinder bedeutete und nicht nur für sie. Nur wenige Zeitzeugen des Holocaust leben noch. Die meisten von ihnen haben Verfolgung und Massenmord als Kinder traumatisch erlebt. Dieses Buch will die Erinnerung an den Holocaust in der Zusammenarbeit von Überlebenden und Zeichner:innen auf ungewöhnliche Weise bewahren und weitergeben, gerade auch an eine junge Leserschaft, indem es eingespielte Sehgewohnheiten und Bilder vom Holocaust aufbricht. Ausgewiesene Zeithistoriker:innen erklären in knappen, instruktiven Nachworten den Kontext der Geschichten, die aber auch ohne solche Erläuterungen unmittelbar und auf ergreifende Weise ein unfassbares Geschehen lebendig werden lassen.
Der erste Frühlingstag in Alaska. Der Schnee beginnt zu schmelzen, die Vögel zwitschern. Kate Shugak erwacht noch vor dem Morgengrauen, geht mit Wolfshündin Mutt raus, bringt ihre Blockhütte auf Vordermann. Gleichzeitig steigt, nur wenige Kilometer entfernt, auch Roger McAniff aus dem Bett, putzt sich die Zähne, rasiert sich, reinigt und lädt sein brandneues Winchester-Gewehr. Während Shugak Feuerholz hackt und Mutt mit einem Wolf flirtet, zieht McAniff im Blutrausch durch das abgelegene Örtchen Niniltna im Hinterland. Der junge Mann passt haargenau in das Profil eines Massenmörders: weiß, Armeevergangenheit, unterdurchschnittliche Körpergröße, von der Frau verlassen. Doch als die Ermittler Bilanz des Amoklaufs ziehen, müssen sie mit Schrecken feststellen, dass nicht alle Opfer dieses verhängnisvollen Tages mit derselben Waffe ermordet wurden. Die Staatsanwaltschaft von Anchorage wendet sich erneut an ihre ehemalige Ermittlerin Kate Shugak. Kann die Privatdetektivin den zweiten Täter fassen, bevor seine Spuren im Schnee Alaskas erkalten?