Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-834_Kindskoepfe" Kinderporträts sind ein selbstverständlicher Teil unserer modernen Bildkultur. Wer heute Kinder hat, versucht ihre Entwicklung in Bildern – meistens Fotos – ausführlich festzuhalten. Das war jedoch nicht immer so. Innerhalb der traditionsreichen Bildgattung des Porträts entwickelten sich die Kinderdarstellungen zuerst verhältnismäßig zögerlich. Sie dienten vor allem Familien höchsten Ranges, die in ihrem Nachwuchs den Fortbestand der eigenen Dynastie präsentierten. Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte die Kindheit eine fundamentale Neubewertung als eigenständige, gegenüber dem Erwachsenendasein abgegrenzte Lebensphase. Verbunden waren damit wesentliche Neuerungen auch in der Auffassung des Kinderporträts. Die in diesem opulent illustrierten Buch zusammengestellte Auswahl von herausragenden Kinderbildnissen vom Barock bis zur Romantik, von Anthonis van Dyck bis Philipp Otto Runge, entführt uns in eine Zeit, als die Ideen der Aufklärung nicht nur das Bild der Kindheit, sondern auch die Gattung des Kinderporträts maßgeblich veränderten.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-709_Augenlust" Niederländische Stillleben sind Meisterwerke der Malerei. Im 17. Jahrhundert entstanden, faszinieren sie mit funkelnden Gläsern und feinstem Porzellan, mit exotischen Früchten, Blumen und Schmetterlingen, aber auch mit alltäglichen Gütern wie Käse und Hering. Das Auge kann lustvoll in diesen Inszenierungen umherschweifen und zahllosen Details nachspüren. Im Zentrum des Buches stehen 14 ausgewählte Gemälde, deren Geschichten von reich bebilderten Essays in die niederländische Lebenswelt des 17. Jahrhunderts eingeordnet werden. Dabei zeigt sich, dass die Stillleben nicht nur die Schönheit der Dinge und den Luxus feiern, sondern auch die Schattenseiten des vermeintlich »Goldenen Zeitalters« widerspiegeln.
Jedes Gebäude hat seine Identität. Hinter jedem Gebäude stehen Personen, die sich um den Substanzerhalt und das Erscheinungsbild kümmern. Die reizvolle Beziehung zwischen Person und Gebäude – Subjekt und Objekt – wird in den Fotografien sowie Texten in diesem Band herausgearbeitet. Zahlreiche engagierte Menschen setzen sich für die Pflege und Tradierung einzelner Kulturdenkmale ein, ob als Eigentum oder im Rahmen einer Paten- oder Vereinsmitgliedschaft. Die Publikation trifft Aussagen über die Wohn- und Baukultur, die Bewahrung, Veränderung und Fortschreibung der Kulturdenkmale sowie die sozialen Zusammenhänge. Sie rundet das Bild der prosperierenden Grossstadt Dresden mit ihrer herausragenden Baukultur ab. Die mit der Sozialfotografie vertraute Fotografin Christine Starke dokumentiert seit den 1980er Jahren das urbane Leben. Der Kunsthistoriker Ulrich Hübner ist Denkmalpfleger und betreibt die Galerie »kunstgehæuse« in der Dresdner Neustadt.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-852_Abhaengig-dt" Seitdem Menschen zusammenleben, sind sie von unterschiedlichen Faktoren abhängig – sei es von Natur- und Umweltbedingungen, sei es voneinander. Anhand von drei Themenfeldern – Grundnahrungsmittel, Textilien und Genussmittel – wird das vielfältige Spektrum menschlicher Abhängigkeitsverhältnisse (Sklaverei, Gefangenschaft, Leibeigenschaft, …) im Zusammenhang mit Ressourcen beleuchtet und dabei eine kulturübergreifende und diachrone Perspektive gewählt. Ausgehend von Bildern und anderen materiellen Objekten beschäftigen sich die in diesem Buch vertretenen Fallbeispiele mit einem großen geografischen Raum, der neben Europa auch Teile Afrikas und Asiens sowie die Amerikas abdeckt. Der hier betrachtete Zeitraum erstreckt sich über mehrere Jahrtausende von der Sesshaftwerdung der Menschen über die Entstehung früher staatlicher Gesellschaften bis hin zu dem fundamentalen Wandel im Zuge der industriellen Revolution – und endet letztlich in der Gegenwart mit der drohenden globalen Nahrungsmittelknappheit sowie der sozialen Situation von Textilarbeiter*innen fernab der westlichen Welt.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-613_Nordlichter" Die 389 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken von fast 120 Künstlern, die der Berliner Sammler Christoph Müller in nur vier Jahren zusammentrug und 2016 dem Land Mecklenburg-Vorpommern zur Präsentation im Pommerschen Landesmuseum schenkte, erlauben einen weiten Blick vom Goldenen Zeitalter der dänischen Malerei bis hin zur Jahrhundertwende. Illustre Namen wie Abildgaard, der Lehrer Caspar David Friedrichs und Philipp Otto Runges an der Kopenhagener Akademie, Eckersberg und Skovgaard sind vertreten, aber auch in Deutschland bislang weniger bekannte Maler wie la Cour oder Thorenfeld. Erstmals werden nun alle Werke der mit Abstand größten Sammlung dänischer Malerei in einem deutschen Museum in Abbildungen und Texten anschaulich präsentiert.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-857_Zukunft" Im Mai 2024 fand die sechste Dresdner Denkmalfachtagung unter dem Titel »Zukunft?! Der Beitrag der Denkmalpflege zur Bauwende« statt. Denkmalpfleger, Architekten, Bauingenieure, Stadtplaner, Handwerker und Fachteilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet trafen sich zum interdisziplinären Austausch. Unter dem Blickwinkel von Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit und Ökologie wird gegenwärtig vielfach eine »Bauwende« proklamiert. Der zentrale Begriff in Vorträgen, Diskussionen und Exkursionen war der Bestand. Während der Tagung wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie vorhandene Instrumente genutzt werden, um in Pflege- und Erhaltungsplänen von Orten oder Ortsteilen Bestand und Denkmale gemeinsam weiterzuentwickeln. In zahlreichen Praxisbeispielen wurde die energetische Ertüchtigung von Denkmalen ebenso thematisiert wie Klimaanpassungen in historischen Parks und Gärten, Nachhaltigkeit, graue Energie und Wissensspeicher, zirkuläres Bauen, traditionelles Handwerk und Digitalisierung, Abriss und zukunftsfähige Umnutzungen.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-762_Polyklet" Von den bedeutendsten abendländischen Bildhauern wüsste man so gut wie nichts, wäre von ihren Werken nicht in antiken Texten die Rede und wären ihre Werke nicht in hellenistischer Zeit sowie römischer Kaiserzeit kopiert worden. Da die Kopien eines griechischen Originals in der Regel nicht nur im Format und in den Grundzügen weitestgehend übereinstimmen, sondern auch in den Einzelheiten, etwa im Bereich des Haupthaars, besteht heute die Möglichkeit, sich vom Aussehen etlicher verlorener Meisterwerke eine recht genaue Vorstellung zu verschaffen. Unter den Skulpturen, die auf verlorene Bronzestatuen aus der Zeit der Hochklassik zurückgehen, ragt eine bestimmte Gruppe heraus: Es sind Statuen(-teile) sowie Hermen, deren Bildhauer Abgüsse von Bronzestatuen Polyklets in Marmor, Grauwacke und Bronze übertragen haben. Ausgehend vom Dresdner Bestand widmet sich das Buch der Frage, welche Werke das bildhauerische Schaffen Polyklets umfasst hat und wie diese zu rekonstruieren und zu deuten sind.
130 Jahre ist es her, dass Wilhelm Conrad Röntgen in seinem Würzburger Labor die X-Strahlen erstmals bewusst als bislang unbekanntes Phänomen wahrnimmt. Nur wenige Wochen danach verbreitet sich diese bahnbrechende Entdeckung wie ein Lauffeuer und inspiriert nicht nur Wissenschaftler:innen, sondern auch bildende Künstler:innen, Musiker:innen, Filmemacher:innen und Karikaturist:innen. Der Katalog entfaltet in 18 Kapiteln ein höchst welthaltiges Panorama der Moderne und Gegenwart: Marie Curie trifft auf Claude Cahun, Frida Kahlo, Isa Genzken und Iris van Herpen; John Heartfield auf Edvard Munch, Mies van der Rohe, Thomas Mann und William Wegman. X-RAY macht das Unsichtbare sichtbar und Kunst und Wissenschaft zum Erlebnis. Neben Essays von Daniel Bauer, Ralf Beil, Beatriz Colomina, Ernst-Peter Fischer, Stefan Gronert, Shahram Khosravi, Matthis Krischel, Peter Predehl und Thomas Zaunschirm sowie weiteren Autor:innen versammelt die Publikation Einführungstexte und Werkkommentare sowie literarische, wissenschaftliche und politische Quellentexte von 1895 bis heute, u.a. von Amy Bartlett, C.H.T. Crosthwaite, Marie Curie, Maxim Dondyuk, Thomas Mann, Christa Reinig, Wilhelm Conrad Röntgen, Sumayya Vally, Jiri Wolker und Virginia Woolf.
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