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Waxmann Silke Schmid, Fachbücher von Lina Oravec, Valerie Krupp, Michael Göllner, Johann Honnens, Silke Schmid
Der 44. Jahresband des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung enthält Beiträge höchst unterschiedlicher inhaltlicher und methodischer Ausrichtung, die sich jedoch in übergeordnete thematische Cluster einordnen lassen: machtkritische Perspektiven, Unterrichtsforschung und Musikvermittlung, Teilhabeforschung und Forschung zu digitalen Musikpraktiken sowie Perspektiven auf die künstlerische Ausbildung angehender Musiker und Musiklehrer. Dabei gewinnen praxeologische Perspektiven und damit verbunden zum Beispiel wissenssoziologische Diskursanalysen und die dokumentarische Methode als Forschungszugänge an Bedeutung. Der vorliegende Band präsentiert auffallend deutlich die sich verändernden Sichtweisen auf musikpädagogisches Handeln und auf Bildung insgesamt in Zeiten gesellschaftlicher Disruption. Dies zeigt sich nicht nur durch eine Ausweitung der beforschten Gegenstände und die Verbreiterung der inhaltlichen und methodischen Perspektiven, sondern auch in zunehmend selbstkritischen Analysen der dem Fach Musik eigenen pädagogischen und wissenschaftlichen Praktiken und Strukturen.
Karl-May Traumwelten II - Bilder zum Werk Karl Mays, Sachbücher von Bernhard Schmid, Stefan Schmatz, Lothar Schmid, Wolfgang Hermesmeier
Illustratoren und ihre Arbeiten 1913 bis 1930. Der von Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz herausgegebene zweite Band der "Traumwelten" knüpft chronologisch direkt an den ersten Teil an. Umfasste Band I jene Künstler, welche die Werke Karl Mays zu dessen Lebzeiten illustriert haben, stellt der Folgeband nun diejenigen Zeichner vor, die im Zeitraum von 1913 bis 1930 erstmals hervortraten. Hierbei liegt ein deutlicher Schwerpunkt auf den Arbeiten der kongenialen Illustratoren Carl Lindeberg und Zdenek Burian, doch gibt es auch im zweiten Band der "Traumwelten" wieder so manche Rarität und viele gemeinhin unbekannte Künstler zu entdecken. Die Konzeption des ersten Bandes fortsetzend, wird neben kurzen Biografien das Schaffen der einzelnen Maler und Zeichner im Hinblick auf May bibliografisch erfasst und kommentiert. Wieder wird eine Auswahl der besten und schönsten Arbeiten präsentiert.
Karl-May Briefwechsel mit Joseph Kürschner, Belletristik von Bernhard Schmid, Lothar Schmid, Wolfgang Hainsch, Hans-Dieter Steinmetz, Karl May, Hartmut Vollmer
Karl Mays Beziehung zu dem Lexikographen, Herausgeber, Redakteur und Verleger Joseph Kürschner (1853 - 1902) war für die literarische Karriere des sächsischen Erzählers von grosser Bedeutung. Der Band dokumentiert und kommentiert erstmals umfassend und auf dem aktuellen Stand der Forschung den Briefwechsel zwischen May und Kürschner. Mit einbezogen wurden Briefe von und an den Stuttgarter Verleger Wilhelm Spemann (1844 - 1910), in dessen Knabenzeitschrift "Der Gute Kamerad" ab 1887 Karl Mays grosse Jugenderzählungen wie "Der Schatz im Silbersee" oder "Der Ölprinz" erschienen. Die von Spemann mitbegründete Union Deutsche Verlagsgesellschaft brachte später auch die ersten Buchausgaben dieser Werke heraus. Joseph Kürschner war von 1880 bis 1889 Spemanns wichtigster Mitarbeiter.
Karl-May Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld 2, Belletristik von Karl May, Dieter Sudhoff, Bernhard Schmid, Lothar Schmid, Hans-Dieter Steinmetz
Mit Band 92 liegt der Briefwechsel von Karl May mit dem zu seinen Lebzeiten wichtigsten Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld komplett vor. Band I umfasst den Zeitraum von 1891 bis 1906, Band II von 1907 bis zu Mays Tod 1912. Der Karl-May-Verlag wurde 1913 von Dr. Euchar Albrecht Schmid, der Karl May noch persönlich kannte, Mays Witwe Klara und F. E. Fehsenfeld gegründet. Heute wird der Verlag in dritter Generation von seinem Enkel Bernhard Schmid geführt. Ende 2008 wird die berühmte grün-goldene Reihe der gesammelten Werke Karl Mays insgesamt 90 Bände umfassen (Band 1 bis 88 sowie 91 und 92), dazu zahlreiche Sonderbände. Der Titel ist auch als E-Book erhältlich.
Das beliebte Kartenspiel mit traditionellen Spielkarten. Ein echter Klassiker unter den Familien- und Gesellschaftsspielen. Traditionelle Spielkarten für den Kartenspiel-Klassiker. Ein Stichspiel für 4 Spieler Das Französische Bild, welches in seiner Anmutung und Klarheit seit vielen Generationen so beliebt ist, macht dieses Spiel zum Klassiker unter den Familien- und Gesellschaftsspielen Geeignet für das beleibete Spiel Doppelkopf Perfekt für jeden Spieleabend mit der Familie oder Freunden und auch ein tolles Geschenk zu Anlässen wie Weihnachten, Geburtstag oder Ostern
Sozialkritik im Genre- und Historienbild Zum 100. Todestag des großen Tiroler Malers Mathias Schmid (1835–1923) bildete mit Franz von Defregger und Alois Gabl das sogenannte „Tiroler Kleeblatt“ an der Münchner Schule des Karl Theodor Piloty. Auch aufgrund seiner sozial- und kirchenkritischen Sittenbilder erreichte er zu Lebezeiten nicht die Popularität seiner zwei Freunde, aber aus heutiger Sicht macht ihn das zum interessantesten Historienmaler der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Tirol. Die Autorinnen der vorliegenden kunstwissenschaftlichen Analyse beleuchten das facettenreiche malerische Werk des aus See im Paznaun gebürtigen Künstlers und erklären seine Motive und Kompositionen unter bildtheoretischen Aspekten. Des Künstlers Biographie wird anhand neuer Quellenfunde im Kontext seiner ungewöhnlichen Mobilität dargelegt. Für das Buchprojekt öffneten Museen und Liebhaber exklusiv ihre Sammlungen, so dass mit diesem Bildband viele Werke von Mathias Schmid erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und neu eingeordnet werden können. Tipps: Einer der führenden Vertreter der Münchner Schule der Historienmalerei Mit bisher unveröffentlichten Bildern des großen Tiroler Genre- und Historienmalers
Wer kann schon von sich behaupten, Karl Schmid zu kennen? Wer ist dieser Karl Schmid, der zu den rätselhaftesten und zurückgezogensten Persönlichkeiten der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts gehört, und den wir mit dieser Du-Ausgabe wiederentdecken wollen? Er lebte von 1914–1998 in Zürich. Seine Jugend war geprägt von Armut und Entbehrungen, dennoch schuf er mit Können und eisernem Willen ein bedeutendes Werk. Nicht zuletzt dank Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten, wie Oskar Kokoschka, Ernst Ludwig Kirchner und Hans Arp. Mit Hans Arp pflegte er eine langjährige Freundschaft wie auch Zusammenarbeit. Als wissenschaftlicher Zeichner hatte sich Karl Schmid bereits früh einen Namen gemacht. Der namhafte Chirurg Paul Clairmont erkannte sein Talent und stellte ihn für anatomische Illustrationen im Kantonsspital Zürich ein. Die Präzision seiner wissenschaftlichen Darstellungen mit hoher ästhetischer Qualität war damals unübertreffbar. Bauhaus-Gründer Walter Gropius wurde auf Karl Schmid aufmerksam. Er erkannte dessen Fähigkeit, Schönheit und Funktionalität zu vereinen. Für Schmid war diese Begegnung ein Wendepunkt. Dank Gropius und Johannes Itten wurde er Lehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich. Karl Schmid wollte sich nie am Kunstbetrieb beteiligen. Er lehnte es aus ideologischen Gründen stets ab, sich auf Kunsthändler und Galerien zu verlassen, und zog es vor, direkte Beziehungen zu Sammlern zu pflegen, die er persönlich kannte. Aus diesem Grund wurden seine Werke nur selten ausgestellt oder nur im Rahmen von Veranstaltungen öffentlicher Institutionen. Obwohl er keiner bestimmten Kunstrichtung angehörte, hatte Karl Schmid die Möglichkeit, sich mit bedeutenden Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur auszutauschen. Er war Maler, Gestalter, Bildhauer, Holzschneider und wissenschaftlicher Zeichner. Er spannte den Bogen von der Kunst zur Wissenschaft, vom Kunsthandwerk zur Abstraktion. Während 30 Jahren widmete er sich der Kunst am Bau und schuf in der ganzen Schweiz, insbesondere im Kanton Zürich, zahlreiche Wandmalereien und Reliefs aus Holz, Eisen und Beton. Ab den 1960er-Jahren konzentrierte sich seine künstlerische Tätigkeit zunehmend auf die Integration von Kunst in Schulen, Krankenhäusern und Pflegeheimen. Zu seinen bekanntesten Werken zählt die Schule Rämibühl in Zürich. Eine seiner wichtigsten Qualitäten war die perfekte Beherrschung verschiedenster Techniken und Materialien, die er sich mit Geduld und Disziplin durch tägliches Schaffen aneignete, das er als eine persönliche Form der Meditation betrachtete. Als langjähriger Lehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich wollte er dieses umfangreiche Wissen an seine Schüler weitergeben. Dank der umfangreichen Arbeit der ihm gewidmeten Stiftung, den Beiträgen von Wissenschaftlern und Kuratoren sowie den wertvollen Zeugnissen von Menschen, die ihn persönlich kannten, wird Karl Schmid endlich wiederentdeckt. Mit dieser Ausgabe von Du haben wir die Gelegenheit, diesen bemerkenswerten Schweizer Künstler zum ersten Mal umfassend vorzustellen.