











| Akkulaufzeit: | Max. ca. 8 h |
|---|
| Displaygröße: | 17 cm (7") |
|---|---|
| Touchscreen: | Ja |
| Interner Speicher: | 8 GB |
|---|
| Unterstützte WLAN-Standards: | 802.11b, 802.11g, 802.11n |
|---|
| Maße: | B120 mm x H11,40 mm x T190 mm |
|---|---|
| Gewicht: | 413 g |
| Anschlüsse: | 3,5 mm-Klinkenanschluss, USB 2.0 |
|---|
| Farbe: | Schwarz |
|---|

Sei der Erste, der dieses Produkt bewertet! Deine Erfahrung kann anderen Nutzern bei ihrer









„Der Kindle-Fire ist das erfolgreichste Produkt, das wir jemals gestartet haben – es ist das meistverkaufteste Gerät seit elf Wochen, wir haben Millionen davon an den Mann gebracht und produzieren weitere Millionen, um die Nachfrage zu befriedigen“, so Dave Limp, Vice President von Amazon Kindle. Das Tablet ist seit dem 14. November für 199 US-Dollar in den USA erhältlich und gilt als günstigste Alternative zu allen anderen Tablet-PCs. Ein hoher Absatz wurde dementsprechend erwartet. Angeblich sei die Nachfrage in den vergangenen Wochen nochmals gestiegen.
Noch vor einigen Tagen gab es erste Beschwerden bezüglich schlechter Hardwareleistung, eingeschränkter Steuerung und fehlender Privatsphäre-Einstellungen. Möglicherweise ist das auch der Grund für das offensive Vorgehen bezüglich der Offenlegung der Verkaufszahlen. Außerdem verspricht das Unternehmen ein neues over-the-air-Update in den nächsten zwei Wochen. Unter anderem sollen dadurch die Multitouch-Navigation und die allgemeine Performance verbessert werden.
„Fast zwei Jahre, nachdem Apple das iPad veröffentlicht hat, hat ein Konkurrent endlich eine Alternative entwickelt, die allem Anschein nach genug von dem Geheimrezept besitzt, das bisher Apple zum Erfolg geführt hatte“, so der IHS-Analyst Rhoda Alexander. Dem Internetriesen sei es offenbar gelungen, eine effektive Mischung aus einem attraktiven Preis, gutem Marketing, großem Angebot an Inhalten und einem geeigneten Geschäftsmodell zu entwickeln. Amazons Tablet-PC wird derzeit unter Herstellungskosten für 199 US-Dollar verkauft.
Durch den erfolgreichen Verkaufsstart des Kindle Fire hat IHS auch die Gesamtprognosen für den Tablet-Markt nach oben erhöht. Die Marktforscher gehen nun davon aus, dass im Jahr 2011 insgesamt rund 64,7 Millionen Tablet-PCs verkauft werden. Im August schätzten sie die Verkaufszahlen auf etwa 60 Millionen Geräte.
Amazon will jedoch wachsen. Einerseits möchte das Unternehmen seine Führungsposition im Onlinehandel mit günstigen Preisen behalten, andererseits wird versucht, sich auch als Anbieter von Filmen und Musik zu entwickeln. Und das kostet: Neben Werbung und dem Ausbau neuer Versandzentren, steckt Amazon sehr viel Geld in neue Produkte. Erst jüngst wurde der hauseigene Tablet-PC Kindle Fire vorgestellt. Aber der geringe Kaufpreis von 199 US-Dollar (UVP) dürfte zunächst keine Gewinne bringen. Im Gegenteil: Es wird davon ausgegangen, dass der Konzern draufzahlen muss. Alleine die Herstellungskosten für das Kindle Fire werden auf 210 US-Dollar geschätzt.
Die aggressive Investitionspolitik führt zwar zu Wachstum in weiteren Bereichen, doch die Gewinnmarge wird dadurch immer geringer. Von jedem eingenommenen Dollar blieb zuletzt nur ein halber Cent übrig. Alle Hoffnungen liegen nun auf einem Verkaufsboom der Tablet-PCs. Das Kindle Fire soll in den USA ab dem 15. November ausgeliefert werden. Die Geräte scheinen beim Endverbraucher anzukommen, denn das Unternehmen verzeichnet jetzt schon mehr Vorbestellungen als erwartet. „Und auf Basis der Vorbestellungen, die wir beim Kindle Fire sehen, stocken wir unsere Kapazitäten auf und bauen Millionen mehr als wir ohnehin geplant hatten", sagte Amazon CEO Jeff Benzon.


