iPad-Verkauf bleibt knapp hinter Erwartungen zurück
06.04.2010
Der Verkaufsstart wird von Experten als gut eingestuft, wenn auch die höchsten Erwartungen nicht erreicht wurden. So hat Apple am ersten Verkaufstag in den USA 300.000 iPads abgesetzt und lag damit knapp unter den Erwartungen der Wall Street. Im Durchschnitt hatten die Analysten mit 400.000 bis 500.000 verkauften Apple-Tabletts gerechnet. Dennoch zeigte sich Steve Jobs zufrieden: " iPad-Nutzer haben innerhalb weniger Stunden nach dem Auspacken im Durchschnitt mehr als drei Apps heruntergeladen und knapp ein Buch gekauft." Apple berichtete, dass über 1 Million Apps und etwa 250.000 E-Books heruntergeladen wurden. Dies deutet zumindest darauf hin, dass die Funktionen des iPads von den Kunden gut angenommen werden und dürfte auch die gebeutelten Verlage freuen.
Der eigenen Angaben zufolge von Apple selbst entwickelte Prozessor "A4", der das iPad antreibt, ist nun enttarnt worden. Die Spezialisten von iFixit haben die CPU in ihre Einzelteile zerlegt. Dabei stellte sich heraus: Es handelt sich tatsächlich um einen Single-Core von ARM, auf den eine DDR2-Speicher-Einheit von Samsung aufgesetzt wurde.
Unterdessen machten Meldungen von überhitzten iPads in den USA die Runde. Mehrere Kunden berichteten, dass nach dem Betrieb in der Sonne, folgende Meldung auf dem Display erschien: "iPad needs to cool down before you can use it". Nach einigen Minuten im Kühlschrank hätte sich das Problem jedoch wieder erledigt, berichtete ein Blogger.