Seniorenhandys im Test: Nur einmal "gut"
25.03.2010
Die Stiftung Warentest hatin der April-Ausgabe ihres Magazins "test" Handys getestet, die durch ihre einfache Bedienung für ältere und körperlich beeinträchtigte Menschen optimiert sein sollen.
Die Ausstattung dieser speziellen Handys ist sehr simpel gehalten: Die getesteten Modelle beschränken sich auf die Funktionen des mobilen Telefonierens. Auf eine Kamera wird beispielsweise verzichtet. Bis auf eines können sie aber alle SMS empfangen und versenden. Fünf der getesteten Seniorenhandys sind mit einem Farbdisplay ausgestattet, die anderen Modelle haben nur ein einfarbiges Display. Alle Testgeräte stellen im Vergleich zu herkömmlichen Handymodellen die Symbole und Ziffern deutlich größer dar. Auch der Rest der Ausstattung ist übersichtlich gestaltet, um eine einfache Handhabung zu gewährleisten. In punkto Design unterscheiden sich diese Seniorenhandys kaum noch von anderen Handymodellen. Zwölf der 15 getesteten Handys verfügen auch über eine Notruftaste. Diese Funktion bekam Bewertungen von „sehr gut“ bis „mangelhaft“. Im letzten Test vor zwei Jahren wurden noch Größe und Gewicht der Seniorenmodelle, sowie ihre geringe Akkulaufzeit bemängelt. Dies haben die Hersteller laut Stiftung Warentest aber mittlerweile verbessert.
Trotzdem konnte nur eines dieser Geräte, das Doro Phone Easy 410 GSM, für sein Display und seine einfache Menüführung das Testurteil „gut“ erzielen. SMS können mit dem Modell auf einfache Weise geschrieben werden. Dadurch war es das beste Mobiltelefon im Test. Es eignet sich für Menschen mit Seh-, Hör- oder Motorikschwäche. Die anderen Modelle für Senioren erhielten die Qualitätsurteile „befriedigend“ oder „ausreichend".
Der komplette Test kann außer in der Printausgabe auch kostenpflichtig auf der Homepage der Stiftung Warentest nachgelesen werden.