Test: Einzeltest: Elgato Eve Degree: Kleiner Temperatur- und Feuchtigkeitssensor mit HomeKit im Test
Zitat: Viel gibt es zum Eve Degree eigentlich nicht zu sagen. Er tut genau das, was er soll. Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden aufgezeichnet, per Display dargestellt und können per Bluetooth auf ein HomeKit kompatibles Gerät übertragen werden. Dort kann dann entweder die in iOS integrierte HomeKit-Steuerung verwendet werden oder aber man vertraut auf die Integration von Elgato in der eigenen App.
Bisher lässt sich sagen: iOS 10 ist hinsichtlich der HomeKit-Unterstützung noch etwas rückständig und träge, mit iOS 11 soll sich dies aber ändern. Die Auswertung der Daten kann in der App von Elgato zudem detaillierter erfolgen.
Die Datenübertragung ist aufgrund der Bluetooth-Verbindung natürlich hinsichtlich der Reichweite limitiert. Ein AppleTV der neuesten Generation kann als Datenbridge dienen und macht die HomeKit-Daten zudem über das Internet verfügbar. Die Kopplung der Hardware erfolgt über einen einfachen Assistenten mit Codescanner über die Kamera des Smartphones. Mehr muss der Nutzer hier eigentlich auch nicht machen.
Wer bereits einiges an HomeKit-Hardware verwendet, bisher aber noch einen Indoor- und Outdoor-Sensor vermisst hat, dürfte über den Eve Degree recht glücklich sein. Große Kritikpunkte gibt es bis auf den Preis nicht. Wer sich in das HomeKit-Ökosystem bewegt, kennt die Fallstricke, nimmt aber auch die Annehmlichkeiten gerne an.
Der Elgato Eve Degree kostet derzeit etwa 70 Euro. Dies ist für einen einfachen Temperatur- und Feuchtigkeitssensor sehr viel Geld. Die HomeKit-Hardware hat noch immer den Makel des oft hohen Aufpreises. Ob sich dies in den nächsten Monaten ändern wird, wird sich noch zeigen müssen.