HiFi-Kompaktanlagen im Test: Neun von 14 „gut“ bewertet
27.05.2010
Wer eine „gute“ HiFi-Kompaktanlage haben will, hat gute Chancen, auch für wenig Geld eine zu bekommen. Die Mini- und Makroanlagen werden immer besser, einen „guten“ Klang gibt es schon für kleines Geld. Die Stiftung Warentest hat insgesamt 14 Anlagen getestet, gleich neun davon überzeugten mit der Note „Gut“. Geprüft wurden unter anderem die Tonqualität, der Radioempfang, die Handhabung sowie die technische Ausstattung. Die Preisspanne der Geräte reichte dabei von 126 bis 365 Euro.
Testsieger sind die Anlagen Panasonic SC-PMX4EG und die Sony CMT-HX70BTR beide bewegen sich preislich im oberen Mittelfeld. Während die Panasonic als einzige vom Radio und von externen Quellen auf einen USB-Stick aufnehmen kann, besticht die Sony-Anlage aufgrund ihrer voluminösen Boxen mit dem besten Klang. Lediglich „ausreichend“ war der Ton trotz großer Boxen bei der LG FA164. Schlusslicht im Test mit der Gesamtnote 3,3: Die JVC UX-LP5. Sie besteht nur aus einem dünnen Plastikgehäuse, ihre Gebrauchsanleitung ist ein dürftiges Faltblatt.
Bereits im Vorjahrestest überraschte jede zweite Kompaktanlage mit guten Leistungen. Anders als noch vor einem Jahr besaß diesmal keine der Anlagen einen DVD-Spieler, sondern lediglich Radio und CD-Player. Zehn der 14 Anlagen hatten zudem eine Dockingstation für i-Pod-Musikspieler. Tipp für Schnäppchenjäger: Der Klang der günstigsten Anlage im Test, der Grundig UMS 5800 DEC, ist fast so gut wie der der Testsieger. Allerdings ist die Fernbedienung recht unübersichtlich und es gibt keine iPod-Dockingstation. Der ausführliche Test ist in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.