guter Rasenmäher, schwache Flächenleistung
Vorteile:
- kein lästiges Abgas
- schnelles Arbeiten, da Schnittbreite über 50 cm
- Hinterradantrieb via eigener E-Motor - also keinen Keilriemen welcher abspringt wie bei unserem alten Benziner
- weniger Wartungsarbeiten, da E-Motor mit Direktantrieb
- solide Verarbeitungsqualität verspricht lange Lebensdauer
- Schnitthöhe max. 100 mm, wir mähen manchmal ca.15 cm hohes Gras ab (wenn man faul ist :)
Nachteile:
- 4 Akkus erforderlich = teuer, diese können aber bei anderen Geräten von Makita verwendet werden
- Ladegerät mit Doppelsteckplatz zum gleichzeitigen Aufladen von je 2 Akkus erforderlich
- in Summe ca. 1.000 € Anschaffungskosten
- mit einem Satz Akkus (2 Stück je Steckplatz) können wir ca. 200 m² mähen, bei hohem Gras
Fazit;
wir behalten ihn, trotz ständigem Aufladen kann man mit einem Satz mähen + Pause einlegen bis dann der zweite Satz geladen ist - da großes Grundstück, wir hatten mit unserem Benziner laufend Reparaturen und glauben, das dieser Mäher länger hält, da er einen hochwertigen Eindruck vermittelt und man beim Mähen saubere Luft atmet
Habe lange überlegt, ob so ein teurer Rasenmäher Sinn macht. Kann aber nach dem ersten Mähen sagen, absolut. Leicht zu bedienen, super Verarbeitung und gutes Mähergebnis. Nur zu empfehlen.
Empfehlenswerter Akku-Mäher für mittelgroße Grundstücke
Ich habe den DLM532Z bei Amazon bestellt. Er wurde schnell geliefert. Ich habe dazu bei einem anderen Anbieter ein Original Makita Super Power Source Kit mit 4 Akkus (18 V, 6 Ah) bestellt. Der Gesamtpreis (Mäher + Akkus + Doppel-Ladegerät) lag bei etwas weniger als 1000 Euro. Das etwa preisgleiche Makita Set DLM532PT4 mit dem Mäher und 4 Akkus zu 5 Ah ist wegen der geringeren Mähdauer nicht zu empfehlen. Die 6 AH-Akkus sind schon sinnvoll.
Mit 4 neuen, einmal geladenen 6 AH-Akkus schafft der Mäher ziemlich genau unsere Rasenfläche. Das sind etwa 600 m2. Dabei habe ich den Radantrieb etwa zu 70 Prozent der Mähdauer genutzt. Der Rasen war nicht sehr hoch, weil ich ihn zum Großteil erst vor einer Woche mit dem alten Benzinmäher gemäht habe. Dass die Angabe von 2300 m2 reine Fantasie ist, wusste ich dank der vor dem Kauf gelesenen Bewertungen schon vorher. Ich bin davon ausgegangen, dass es für meine Rasenfläche dann aber wohl reichen muss. Und das ist auch so. Von den beiden Akkus des zweiten Akku-Paares hatte ein Akku noch 2 Balken, der zweite 1 Balken. Ich hätte vielleicht noch 5 bis 10 Minuten oder 100 m2 weitermähen können. Um die 700 m2, vielleicht 800 m2 schafft er also mit den 4 6Ah-Akkus. Wer ein größeres Grundstück hat, könnte nach dem Leerfahren des ersten Akku-Paares dieses herausnehmen und schon mal wieder laden, so dass man dann auch eine 1000 m2 große Rasenfläche damit ohne große Unterbrechung mähen können mag. Übrigens gibt der Hersteller auf dem Karton 850 m2 bei Nutzung von 6Ah-Akkus an! Das mag man bei moderater Nutzung des Radantriebes erreichen.
Ansonsten ist das Mähen mit dem Mäher sehr angenehm, macht geradezu Spaß. Das Mähbild ist schön. Es bleibt nichts stehen. Man kommt auch weit genug an Ränder und Kanten. Den Durchzug eines Benzinmähers hat er nicht ganz. Ob das bei höherem Gras ein Problem ist, werde ich noch sehen. Zumindest macht er mehr Power, wenn er beim Mähen einen höheren Widerstand bekommt. Das ist manchmal etwas wunderlich. Dann er dreht er plötzlich auf, nur um danach wieder ruhiger zu werden, bei eigentlich gleich hohem Gras. Aber in einem erträglichen Rahmen. Empfinde ich nicht als störend.
Dass die Sache mit der Füllstandsanzeige des Fangkorbes (ein blaues Fähnchen) nun so eine geniale Erfindung sein soll, wie in manchen Testberichten beschrieben, finde ich nicht. Es ist sinnvoll, den Korb schon auszuleeren, bevor er ganz voll ist, weil der Mäher bei etwa Dreiviertel-Füllung schon Schwierigkeiten hat, weiteres Gras in den Korb zu befördern und dieses dann das Mähwerk blockiert. Dann geht er einfach aus. Wenn man es weiß, kein Problem. Der Korb ist groß genug. Er war übrigens bei mir genau 2 Mal zu Dreivierteln voll. Und dann war mein Grundstück gemäht und der zweite Akku-Satz war fast leer. Nur um nochmal zu zeigen, dass ich dem Mäher jetzt keine Höchstleistungen abverlangt habe.
Insgesamt kann ich den Mäher empfehlen. Wer, wie wir, eine Rasenfläche einer Größe von bis zu 700 m2, vielleicht bei etwas moderaterem Einsatz des Radantriebes bis zu 1000 m2 zu mähen hat, kommt damit super klar.
Einen Stern Abzug gibt es, weil man keinen halben Stern abziehen kann und weil das für Makita typische türkisblaue Kunststoffgehäuse an 2 Stellen nicht richtig durchgefärbt ist. Da sind 2 weißliche Flecken im Kunststoff. Das ist ein Gartengerät und deshalb nehme ich das so hin. Das spricht aber nicht für eine gute Qualitätskontrolle. Eigentlich gehört ein Kunststoffteil mit Farbfehler aussortiert und nicht verbaut. Die Fantasie-Angaben zur Reichweite des Mähers (2.300 m2) sind auch ein Grund für einen Abzug. Wer sich den Mäher wirklich für diese Fläche kauft, wird nicht zufrieden sein. Für uns passt es.
Ich frage mich warum ich so lange einen Benziner hatte. Geiler Mäher!
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