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De Gruyter Oldenbourg Die ganze Aesthetik in einer Nuß, oder neologisches Wörterbuch A1062858930
De Gruyter Oldenbourg Die ganze Aesthetik in einer Nuß, oder neologisches Wörterbuch A1062858930
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Walter de Gruyter Analogy in Word-formation, Fachbücher von Elisa Mattiello
Walter de Gruyter Analogy in Word-formation, Fachbücher von Elisa Mattiello
"Analogie in Word-formation" ist ein Fachbuch, das sich mit der Rolle der Analogie in der lexikalischen Morphologie der englischen Sprache beschäftigt. Es beleuchtet insbesondere die Bedeutung der Analogie in der Wortbildung und untersucht deren Einfluss auf die neologische Entwicklung im Englischen. Das Buch bietet sowohl qualitative Analysen als auch quantitative Ergebnisse, die neue Perspektiven auf die Mechanismen der Wortbildung eröffnen. Durch die Kombination von theoretischen und empirischen Ansätzen wird ein umfassendes Verständnis der Thematik vermittelt, das sowohl für Linguisten als auch für Studierende von Interesse ist. Die Autorin, Elisa Mattiello, bringt ihre Expertise in die Diskussion ein und trägt zur Vertiefung des Wissens über die komplexen Prozesse der Wortbildung bei.
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Mohr Siebeck Gottesfreundschaft A1079750805
Mohr Siebeck Gottesfreundschaft A1079750805
In sieben Studien unterzieht Markus Wriedt die Werke J. J. Spaldings sowie weiterer neologischer Theologen des 18. Jahrhunderts - darunter G. Leß, J. P. Miller, J. S. Semler, J. A. Nösselt, C. F. Bahrdt, J. J. Griesbach, W. A. Teller und J. G. Töllner - einer kommentierenden Relektüre. Die zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Schriften werden auf der Grundlage nun zugänglicher kritischer Editionen neu erschlossen. Dabei tritt hinter der sprachlichen Ästhetik des ausgehenden 18. Jahrhunderts die Präzision und argumentative Klarheit der neologischen Theologie hervor. Der Autor zeichnet den intensiven Formationsprozess konfessioneller Theologie in der Moderne nach und verbindet ihn mit systematischen Perspektiven auf gegenwärtige Debatten um Säkularisierung, Individualisierung und Fragmentierung. Der Begriff der „Gottesfreundschaft" bündelt das zentrale Motiv: Als alltagsnahes Deutungsmuster ersetzt er traditionelle Begriffe wie Gnade oder Christusförmigkeit und beschreibt das Gottesverhältnis in Analogie menschlicher Freundschaft. Glückseligkeit erscheint dabei als rational wie emotional prüfbares Kriterium religiöser Wahrheit. Der Autor zeigt, dass die Neologie keinen radikalen Traditionsbruch vollzieht, sondern eine behutsame Transformation lutherischer und vorkonfessioneller Überlieferungen leistet. Durch textnahe Analysen werden Eigenarten, Diskurspositionen und offene Forschungsfragen sichtbar und Perspektiven für eine weiterführende, auch interdisziplinäre Theologiegeschichtsschreibung eröffnet.
Erscheint am 30.9.2026
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Mohr Siebeck Gottesfreundschaft
Mohr Siebeck Gottesfreundschaft
In sieben Studien unterzieht Markus Wriedt die Werke J. J. Spaldings sowie weiterer neologischer Theologen des 18. Jahrhunderts - darunter G. Leß, J. P. Miller, J. S. Semler, J. A. Nösselt, C. F. Bahrdt, J. J. Griesbach, W. A. Teller und J. G. Töllner - einer kommentierenden Relektüre. Die zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Schriften werden auf der Grundlage nun zugänglicher kritischer Editionen neu erschlossen. Dabei tritt hinter der sprachlichen Ästhetik des ausgehenden 18. Jahrhunderts die Präzision und argumentative Klarheit der neologischen Theologie hervor. Der Autor zeichnet den intensiven Formationsprozess konfessioneller Theologie in der Moderne nach und verbindet ihn mit systematischen Perspektiven auf gegenwärtige Debatten um Säkularisierung, Individualisierung und Fragmentierung. Der Begriff der „Gottesfreundschaft" bündelt das zentrale Motiv: Als alltagsnahes Deutungsmuster ersetzt er traditionelle Begriffe wie Gnade oder Christusförmigkeit und beschreibt das Gottesverhältnis in Analogie menschlicher Freundschaft. Glückseligkeit erscheint dabei als rational wie emotional prüfbares Kriterium religiöser Wahrheit. Der Autor zeigt, dass die Neologie keinen radikalen Traditionsbruch vollzieht, sondern eine behutsame Transformation lutherischer und vorkonfessioneller Überlieferungen leistet. Durch textnahe Analysen werden Eigenarten, Diskurspositionen und offene Forschungsfragen sichtbar und Perspektiven für eine weiterführende, auch interdisziplinäre Theologiegeschichtsschreibung eröffnet.
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Mohr Siebeck Gottlieb Jakob Planck (1751-1833) A1030658303
Mohr Siebeck Gottlieb Jakob Planck (1751-1833) A1030658303
In der Aufklärungszeit vollzog sich in der Theologie ein Transformationsprozess, der in dieser Studie in seiner Tiefe weiter ausgelotet wird. In der perspektivischen Durchleuchtung des Lebens und Wirkens Gottlieb Jakob Plancks (1751-1833) macht Christoph T. Nooke kategoriale Grundfragen der Theologie um 1800 greifbar, die paradigmatisch für die zukunftsfähige Transformation der Aufklärungstheologie stehen. Dabei ist Plancks Wirken durch Toleranz und Vermittlung, aber durchaus auch von einer konservativen Komponente geprägt. Er kann neologisches Gedankengut mit supranaturalistischen Überzeugungen sowie orthodoxen Anliegen verbinden und durch neue methodische Zugriffe auf die Kirchengeschichte, die Theologische Enzyklopädie und die Komparative Symbolik der theologischen Diskussion neue Impulse und Formen verleihen.
2 - 3 Wochen
139,00
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Mohr Siebeck Gottlieb Jakob Planck (1751-1833)
Mohr Siebeck Gottlieb Jakob Planck (1751-1833)
In der Aufklärungszeit vollzog sich in der Theologie ein Transformationsprozess, der in dieser Studie in seiner Tiefe weiter ausgelotet wird. In der perspektivischen Durchleuchtung des Lebens und Wirkens Gottlieb Jakob Plancks (1751-1833) macht Christoph T. Nooke kategoriale Grundfragen der Theologie um 1800 greifbar, die paradigmatisch für die zukunftsfähige Transformation der Aufklärungstheologie stehen. Dabei ist Plancks Wirken durch Toleranz und Vermittlung, aber durchaus auch von einer konservativen Komponente geprägt. Er kann neologisches Gedankengut mit supranaturalistischen Überzeugungen sowie orthodoxen Anliegen verbinden und durch neue methodische Zugriffe auf die Kirchengeschichte, die Theologische Enzyklopädie und die Komparative Symbolik der theologischen Diskussion neue Impulse und Formen verleihen.
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ibidem Compendio temático de neologismos Alemán-Español, Fachbücher
ibidem Compendio temático de neologismos Alemán-Español, Fachbücher
Das Compendio temático de neologismos Alemán-Español ist ein Fachbuch, das sich mit dem Phänomen der Neologie in der deutschen Sprache auseinandersetzt. Es bietet eine umfassende Analyse und systematische Darstellung der Wortbildung, die in herkömmlichen Grammatikwerken oft vernachlässigt wird. Die Arbeit ist in zwei Hauptteile gegliedert: Der erste Teil widmet sich der theoretischen und praktischen Beschreibung der verschiedenen Aspekte der Wortbildung, während der zweite Teil eine Auswahl von neologischen Ausdrücken nach semantischen Kriterien präsentiert. Dieses Buch ist besonders wertvoll für Lernende der deutschen Sprache, da es nicht nur theoretische Grundlagen bietet, sondern auch praktische Anwendungsbeispiele, die das Verständnis und die Anwendung von Neologismen im Alltag fördern. Es ist ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die sich intensiver mit der deutschen Sprache und ihrer Entwicklung auseinandersetzen möchten.
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Frank & Timme Uncertainty in deliberate lexical interventions, Fachbücher von Mélanie Maradan
Frank & Timme Uncertainty in deliberate lexical interventions, Fachbücher von Mélanie Maradan
"Uncertainty in deliberate lexical interventions" von Mélanie Maradan bietet eine umfassende Analyse der Rolle von Sprachmanagern in der gezielten Beeinflussung des Wortschatzes innerhalb der Esperanto-Sprechgemeinschaft. Das Buch untersucht die unterschiedlichen Ansätze, die Sprachplaner, Terminologen und Neologen verfolgen, um die lexikalische Nutzung zu steuern, und beleuchtet die variierenden Erfolge dieser Interventionen. Maradan entwickelt eine innovative Methode zur Analyse von Textkorpora, die es ermöglicht, die Meinungen der Sprecher zu bestimmten lexikalischen Elementen zu erfassen. Diese Methode dient als wertvolles Werkzeug für Sprachmanager, um die Akzeptanz oder Ablehnung von lexikalischen Einheiten im Kontext zu verstehen und zu erforschen. Durch die Kombination von theoretischen Überlegungen und praktischen Anwendungen bietet das Buch sowohl für Linguisten als auch für Praktiker im Bereich der Sprachplanung wertvolle Einblicke.
Sofort lieferbar, 3-4 Werktage
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Mohr Siebeck Neologie in Jena
Mohr Siebeck Neologie in Jena
Ende des 18. Jahrhunderts erlebte die Universität in Jena eine Blütezeit, die in enger Verbindung zum nahegelegenen Weimar stand, dem Ort der sogenannten Weimarer Klassik. An dieser Aufbruchs- und Modernisierungsbewegung der Universität hatte die Theologische Fakultät Jenas durch die Etablierung der Aufklärungstheologie einen bedeutenden Anteil. Johanna Hilpert zeichnet diesen Wechsel von einer traditionell-lutherischen zu einer aufgeklärten Theologischen Fakultät nach. Exemplarisch untersucht sie diesen Prozess anhand des Theologen Johann Christoph Döderlein (1746-1792), der die Theologische Fakultät in Jena sowie die deutschsprachige Aufklärungstheologie mit seinem Wirken, seinen Schriften und seiner neologischen Theologie nachhaltig prägte, aber von der Forschung bislang zu wenig beachtet wurde. Insgesamt leistet diese Studie damit einen Beitrag zur Universitätsgeschichte Jenas sowie zur Theologie- und Gelehrtengeschichte des 18. Jahrhunderts.
Sofort lieferbar
114,00
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Mohr Siebeck Neologie in Jena A1058582244
Mohr Siebeck Neologie in Jena A1058582244
Ende des 18. Jahrhunderts erlebte die Universität in Jena eine Blütezeit, die in enger Verbindung zum nahegelegenen Weimar stand, dem Ort der sogenannten Weimarer Klassik. An dieser Aufbruchs- und Modernisierungsbewegung der Universität hatte die Theologische Fakultät Jenas durch die Etablierung der Aufklärungstheologie einen bedeutenden Anteil. Johanna Hilpert zeichnet diesen Wechsel von einer traditionell-lutherischen zu einer aufgeklärten Theologischen Fakultät nach. Exemplarisch untersucht sie diesen Prozess anhand des Theologen Johann Christoph Döderlein (1746-1792), der die Theologische Fakultät in Jena sowie die deutschsprachige Aufklärungstheologie mit seinem Wirken, seinen Schriften und seiner neologischen Theologie nachhaltig prägte, aber von der Forschung bislang zu wenig beachtet wurde. Insgesamt leistet diese Studie damit einen Beitrag zur Universitätsgeschichte Jenas sowie zur Theologie- und Gelehrtengeschichte des 18. Jahrhunderts.
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Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Außenseiter der Aufklärung A1071438542
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Außenseiter der Aufklärung A1071438542
Der Band enthält Beiträge eines internationalen Kolloquiums, das im Juni 1992 von Germanisten der Universität Halle veranstaltet wurde. Mit Blick auf das Gesamtphänomen der Aufklärung im 18. Jahrhundert werden «Außenseiter», verstanden als Randgestalten, modellhaft untersucht. Das methodologische Spektrum reicht von begriffs- und geistesgeschichtlichen Längsschnitten (Typologie und Sonderfall des Außenseitertums bei K.F. Bahrdt; J.F. Reichardt in den Weltanschauungskämpfen der Jahre 1785-1795) über biographische Würdigungen (Andreas Riems Weg vom Neologen zum Jakobiner) und Einzelfallstudien (Goeckingk zwischen bürgerlicher Moral und Staatsräson; Afsprung und Lavater) bis zu Werkanalysen der verschiedensten Art (v. Hippels «Über die Bürgerliche Verbesserung der Weiber»; F.Ch. Cottas «Straßburgisches politisches Journal»; C.I. Geigers Drama «Leonore von Welten»). Allen Aufsätzen ist eine streng philologische Fundierung gemeinsam.
3 - 5 Tagen
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Mohr Siebeck Grundsätze einer weisen und christlichen Erziehungskunst
Mohr Siebeck Grundsätze einer weisen und christlichen Erziehungskunst
Die "Grundsätze einer weisen und christlichen Erziehungskunst" von Johann Peter Miller (1725-1789) sind die erste systematische Darstellung einer Erziehungslehre im Zeitalter der Aufklärung. Sich ganz dogmatisch anthropologischen Überlegungen verdankend weisen sie jedoch durch den Rekurs auf Millers praktische Erfahrungen als Lehrer sowie die Prägnanz und Gegenwartsoffenheit seiner Einsichten bereits über den rein theologischen Kontext hinaus. So erlaubt diese kritische, kommentierte Edition nicht nur einen Einblick in die entstehende (Religions-)Pädagogik und ihren ganzheitlichen Ansatz, sondern macht zugleich das weite Panorama der aufklärerischen Auseinandersetzung mit Fragen von Erziehung und Bildung zugänglich, die Miller hier rezipiert, kontextualisiert sowie in Hinblick auf die eigene Positionierung profilierend und mit neologischem Impetus dem Zweck der allgemeinen Glückseligkeit dienstbar macht.
Sofort lieferbar
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Mohr Siebeck Grundsätze einer weisen und christlichen Erziehungskunst A1073244383
Mohr Siebeck Grundsätze einer weisen und christlichen Erziehungskunst A1073244383
Die "Grundsätze einer weisen und christlichen Erziehungskunst" von Johann Peter Miller (1725-1789) sind die erste systematische Darstellung einer Erziehungslehre im Zeitalter der Aufklärung. Sich ganz dogmatisch anthropologischen Überlegungen verdankend weisen sie jedoch durch den Rekurs auf Millers praktische Erfahrungen als Lehrer sowie die Prägnanz und Gegenwartsoffenheit seiner Einsichten bereits über den rein theologischen Kontext hinaus. So erlaubt diese kritische, kommentierte Edition nicht nur einen Einblick in die entstehende (Religions-)Pädagogik und ihren ganzheitlichen Ansatz, sondern macht zugleich das weite Panorama der aufklärerischen Auseinandersetzung mit Fragen von Erziehung und Bildung zugänglich, die Miller hier rezipiert, kontextualisiert sowie in Hinblick auf die eigene Positionierung profilierend und mit neologischem Impetus dem Zweck der allgemeinen Glückseligkeit dienstbar macht.
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Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Außenseiter der Aufklärung
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Der Band enthält Beiträge eines internationalen Kolloquiums, das im Juni 1992 von Germanisten der Universität Halle veranstaltet wurde. Mit Blick auf das Gesamtphänomen der Aufklärung im 18. Jahrhundert werden «Außenseiter», verstanden als Randgestalten, modellhaft untersucht. Das methodologische Spektrum reicht von begriffs- und geistesgeschichtlichen Längsschnitten (Typologie und Sonderfall des Außenseitertums bei K.F. Bahrdt; J.F. Reichardt in den Weltanschauungskämpfen der Jahre 1785-1795) über biographische Würdigungen (Andreas Riems Weg vom Neologen zum Jakobiner) und Einzelfallstudien (Goeckingk zwischen bürgerlicher Moral und Staatsräson; Afsprung und Lavater) bis zu Werkanalysen der verschiedensten Art (v. Hippels «Über die Bürgerliche Verbesserung der Weiber»; F.Ch. Cottas «Straßburgisches politisches Journal»; C.I. Geigers Drama «Leonore von Welten»). Allen Aufsätzen ist eine streng philologische Fundierung gemeinsam.
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Mohr Siebeck Kritische Ausgabe A1009008281
Mohr Siebeck Kritische Ausgabe A1009008281
Johann Joachim Spalding (1714-1804) war nicht allein der bedeutendste Religionstheologe, sondern auch der wirkmächtigste Kanzelredner seiner Epoche. Der erste Band seiner "Predigten" (11765,21768,31775) dokumentiert die neologische Verbindung von Herzens- und Verstandesfrömmigkeit auf exemplarische Weise und macht heute noch verständlich, weshalb viele namhafte Zeitgenossen, darunter Goethe, Herder und Kant ("Spalding ist allen vorzuziehen"), die biblisch-reformatorische Aktualität und sprachliche Klarheit des Predigers Spalding so außerordentlich schätzten. Die vorliegende kritische Edition läßt die unterschiedliche Textgestalt der drei autorisierten Auflagen mühelos nachvollziehen und stellt mit ihren historischen Erläuterungen sowie mit ausführlichen Bibelstellen-, Namens-, Orts- und Sachregistern wertvolle Erschließungshilfen bereit. Der einleitende Essay des Bandherausgebers unterzieht die lebenslange Predigtarbeit des Aufklärungstheologen einer konzentrierten, kritischen Würdigung.
2 - 3 Wochen
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Mohr Siebeck Kritische Ausgabe
Mohr Siebeck Kritische Ausgabe
Der vorliegende, kritisch edierte Band präsentiert eine Facette des Kanzelredners Johann Joachim Spalding (1714-1804), die bislang selten im Fokus der wissenschaftlichen Betrachtung stand. Er enthält Trauerpredigten, Erbauungsschriften und weitere Predigten bey außerordentlichen Fällen, unter denen sich auch Spaldings Barthische Abschiedspredigt sowie seine Berliner Antrittspredigt finden. Somit wird ein intimer Einblick in das vielfältige Predigtwerk des Berliner Neologen ermöglicht. Der Zeitraum der hier dargebotenen Predigten umfaßt mehr als ein Jahrzehnt des pfarramtlichen Wirkens Spaldings (1764-1775), und jede Kanzelrede für sich wirft ein bezeichnendes Schlaglicht auf die theologischen, historischen und mentalitätsgeschichtlichen Fragestellungen, die Spalding und seine Hörer bewegt haben. Die ausführlichen Personen-, Bibelstellen- und Sachregister ermöglichen dem Leser ein schnelles Auffinden zentraler Schlagwörter und Wendungen und zeigen den sprachlichen Reichtum Spaldings.
Sofort lieferbar
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Mohr Siebeck Kritische Ausgabe
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Johann Joachim Spalding (1714-1804) war nicht allein der bedeutendste Religionstheologe, sondern auch der wirkmächtigste Kanzelredner seiner Epoche. Der erste Band seiner "Predigten" (11765,21768,31775) dokumentiert die neologische Verbindung von Herzens- und Verstandesfrömmigkeit auf exemplarische Weise und macht heute noch verständlich, weshalb viele namhafte Zeitgenossen, darunter Goethe, Herder und Kant ("Spalding ist allen vorzuziehen"), die biblisch-reformatorische Aktualität und sprachliche Klarheit des Predigers Spalding so außerordentlich schätzten. Die vorliegende kritische Edition läßt die unterschiedliche Textgestalt der drei autorisierten Auflagen mühelos nachvollziehen und stellt mit ihren historischen Erläuterungen sowie mit ausführlichen Bibelstellen-, Namens-, Orts- und Sachregistern wertvolle Erschließungshilfen bereit. Der einleitende Essay des Bandherausgebers unterzieht die lebenslange Predigtarbeit des Aufklärungstheologen einer konzentrierten, kritischen Würdigung.
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Mohr Siebeck Kritische Ausgabe A1018931858
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Der vorliegende, kritisch edierte Band präsentiert eine Facette des Kanzelredners Johann Joachim Spalding (1714-1804), die bislang selten im Fokus der wissenschaftlichen Betrachtung stand. Er enthält Trauerpredigten, Erbauungsschriften und weitere Predigten bey außerordentlichen Fällen, unter denen sich auch Spaldings Barthische Abschiedspredigt sowie seine Berliner Antrittspredigt finden. Somit wird ein intimer Einblick in das vielfältige Predigtwerk des Berliner Neologen ermöglicht. Der Zeitraum der hier dargebotenen Predigten umfaßt mehr als ein Jahrzehnt des pfarramtlichen Wirkens Spaldings (1764-1775), und jede Kanzelrede für sich wirft ein bezeichnendes Schlaglicht auf die theologischen, historischen und mentalitätsgeschichtlichen Fragestellungen, die Spalding und seine Hörer bewegt haben. Die ausführlichen Personen-, Bibelstellen- und Sachregister ermöglichen dem Leser ein schnelles Auffinden zentraler Schlagwörter und Wendungen und zeigen den sprachlichen Reichtum Spaldings.
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BoD – Books on Demand Die Israelitische Synode des Jahres 1871
BoD – Books on Demand Die Israelitische Synode des Jahres 1871
Mitte Juli 1871 tagte im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses die zweite Israelitische Synode. Die Versammelten waren bestrebt, die zwei Jahre zuvor in Leipzig auf den Weg gebrachten, und um deutsch-französischen Krieg verschobenen, Reformen der jüdischen Religionspraxis weiter voranzutreiben. Die sog. Neologen stießen dabei nicht auf begeisterte Zustimmung, sondern auch auf bissigen Spott und rigorose Ablehnung. Auch die Zahl der Teilnehmer war gegenüber Leipzig zurückgegangen, obwohl sich die Synode unter Leitung von Prof. Moritz Lazarus und Abraham Geiger, einem weiteren Teilnehmerkreis geöffnet hatte, der nun neben (auch bereits pensionierten) Lehrern, auch Laien und viele Journalisten zuließ. Letztere schenkten der Tagung eine große Aufmerksamkeit, die von New York bis Budapest reichte und landesweit ausführliche Tagesberichte in zahlreichen Blättern zur Folge hatten. Als Zuschauer nahmen auch eine Reihe katholischer Geistlicher teil, unter ihnen auch Joseph Franz Allioli, Verfasser von judenfeindlichen Schriften. Am Ende der Woche war die Zahl der Teilnehmer halbiert, die Stimmung trotz einigem Zweckoptimismus getrübt. Der Rabbiner der gastgebenden jüdischen Gemeinde wurde entlassen und wurde wie alle Teilnehmer in landesweiten Anzeigen öffentlichen gebannt. Der 1871 in Augsburg manifestierte Bruch zwischen neologischen und orthodoxen Juden besteht seitdem, bis heute, und wird mal mehr, mal weniger deutlich. Liberale und Fromme warfen sich auch schon gegenseitig vor, für den Antisemitismus, wie für den Holocaust, die Shoah (mit)verantwortlich zu sein. Auch heute stehen sich die jüdische Orthodoxie in Israel und die Reformgemeinden in den USA zunehmend fremd gegenüber, als Nachbarn ebenso wie als politische Akteure der Nahostpolitik. Damals wie heute ist es ein Kulturkampf. Das vorliegende Buch beschreibt die historischen Umstände und Entwicklungen ebenso wie die lokalen Schauplätze. Die Gastgeber und fast alle Teilnehmer der Synode konnten ermittelt werden und werden in kurzen Biographien vorgestellt. Schließlich gibt es viel Originalton in Redeauszügen und einen Überblick über die ungemein vielfältige Berichterstattung, die uns im Zeitalter meist vereinheitlichter Pressemitteilungen von Mediengruppen, neugierig werden lassen kann. Für die Augsburger Juden beschreibt die Synode eine kurze Phase weltweiter Aufmerksamkeit, die längst vergessen, durchaus Aufmerksamkeit und Beachtung verdient.
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BoD – Books on Demand Die Israelitische Synode des Jahres 1871 A1062602256
BoD – Books on Demand Die Israelitische Synode des Jahres 1871 A1062602256
Mitte Juli 1871 tagte im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses die zweite Israelitische Synode. Die Versammelten waren bestrebt, die zwei Jahre zuvor in Leipzig auf den Weg gebrachten, und um deutsch-französischen Krieg verschobenen, Reformen der jüdischen Religionspraxis weiter voranzutreiben. Die sog. Neologen stießen dabei nicht auf begeisterte Zustimmung, sondern auch auf bissigen Spott und rigorose Ablehnung. Auch die Zahl der Teilnehmer war gegenüber Leipzig zurückgegangen, obwohl sich die Synode unter Leitung von Prof. Moritz Lazarus und Abraham Geiger, einem weiteren Teilnehmerkreis geöffnet hatte, der nun neben (auch bereits pensionierten) Lehrern, auch Laien und viele Journalisten zuließ. Letztere schenkten der Tagung eine große Aufmerksamkeit, die von New York bis Budapest reichte und landesweit ausführliche Tagesberichte in zahlreichen Blättern zur Folge hatten. Als Zuschauer nahmen auch eine Reihe katholischer Geistlicher teil, unter ihnen auch Joseph Franz Allioli, Verfasser von judenfeindlichen Schriften. Am Ende der Woche war die Zahl der Teilnehmer halbiert, die Stimmung trotz einigem Zweckoptimismus getrübt. Der Rabbiner der gastgebenden jüdischen Gemeinde wurde entlassen und wurde wie alle Teilnehmer in landesweiten Anzeigen öffentlichen gebannt. Der 1871 in Augsburg manifestierte Bruch zwischen neologischen und orthodoxen Juden besteht seitdem, bis heute, und wird mal mehr, mal weniger deutlich. Liberale und Fromme warfen sich auch schon gegenseitig vor, für den Antisemitismus, wie für den Holocaust, die Shoah (mit)verantwortlich zu sein. Auch heute stehen sich die jüdische Orthodoxie in Israel und die Reformgemeinden in den USA zunehmend fremd gegenüber, als Nachbarn ebenso wie als politische Akteure der Nahostpolitik. Damals wie heute ist es ein Kulturkampf. Das vorliegende Buch beschreibt die historischen Umstände und Entwicklungen ebenso wie die lokalen Schauplätze. Die Gastgeber und fast alle Teilnehmer der Synode konnten ermittelt werden und werden in kurzen Biographien vorgestellt. Schließlich gibt es viel Originalton in Redeauszügen und einen Überblick über die ungemein vielfältige Berichterstattung, die uns im Zeitalter meist vereinheitlichter Pressemitteilungen von Mediengruppen, neugierig werden lassen kann. Für die Augsburger Juden beschreibt die Synode eine kurze Phase weltweiter Aufmerksamkeit, die längst vergessen, durchaus Aufmerksamkeit und Beachtung verdient.
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