Testurteil: "8.5 / 10"
Test: Einzeltest: IL-2 Sturmovik: Birds of Prey
Zitat: Pro: + Herrlich realistische Physik-Engine, tolles Schadenssystem, dank Arcade-Mode auch für Einsteiger geeignet, schöne Grafikeffekte und angenehm hohe Weitsicht, neben der eigentlichen Kampagne gibt es zusätzlich noch viel mehr Einzelmissionen, der nie leere Himmel, die interessante Enzyklopädie, der gelungene Online-Part für bis zu 16 Spieler
Contra: Die Geschützsounds könnten mehr „Bums“ haben, die Funksprüche der Feinde wiederholen sich recht schnell, der „Hangar“ bietet nur wenige Infos
Auch wenn mir die Konkurrenz in diesem Genre wirklich leid tut, muss man doch ganz deutlich sagen, was die 1C Company hier auf die Beine gestellt hat lässt alle anderen Flugsimulationen und solche die es sein wollen auf der Konsole so richtig alt aussehen. IL-2 Sturmovik: Birds of Prey ist dank der drei Schwierigkeitsgrade und des herrlich ausgewogenen Gameplays für jeden Spieler geeignet und bietet uns Luftkämpfe wie kein zweites Spiel auf Konsolen. Die herrliche Physik-Engine sorgt dafür, dass man sich gerne die klassischen Flugmanöver, wie den Immelmann , den gezogenen Looping oder die Fassrolle, aneignet, da man mit einfachem im Kreis fliegen keinen Blumentopf gewinnt, erst Recht nicht online. PC-Spieler wissen das natürlich schon lange, doch mit diesem Titel kommen nun auch die Konsoleros in den Genuss. Denn es macht unglaublichen Spaß den Titel zu spielen, auch wenn die beiden Modi „Realistisch“ und „Simulation“ durchaus etwas Einarbeitungszeit benötigen. Doch wenn man dann im Dogfight das Flugzeug absichtlich uns Trudeln bringt und so fähig ist es wieder abzufangen und gleichzeitig dem Gegner eine Salve entgegenschickt, dann weiß man einfach weshalb man nass geschwitzte Hände hat. Ich traue mich sogar so weit aus dem Fenster zu lehnen, IL-2 Sturmovik: Birds of Prey als die augenblicklich beste Flugsimulation für PS3 und Xbox 360 zu bezeichnen. Wer auch nur das geringste Faible für dieses Genre hegt sollte sich den Titel keinesfalls entgehen lassen, er ist jeden Euro des Kaufpreises wert.