Test: Einzeltest: Aerocool QX-2000 und CyborgX
Zitat: Kommen wir zum Fazit unseres Test. Beim QX-2000 gefällt uns das Konzept des Doppeldecker-Gehäuses eigentlich ganz gut. Mal was anderes und auch optisch gehört es sicherlich nicht zu den langweiligsten Gehäusen. Der Einbau ist allerdings recht umständlich. Ebenso hätten wir uns einen eSATA Anschluss gewünscht, der eigentlich mittlerweile Standard sein sollte. Was die nackten Zahlen betrifft, schwimmt es im Idle Betrieb unauffällig im Mittelfeld mit, was angesichts der Enge im kleinen Gehäuse nicht übel ist. Unter Last schiebt sich der Cube von Aerocool an die Spitze der Charts - leider im negativen Sinne. Auch wenn unser Phenom ein Hitzkopf ist, das können andere Hersteller besser. Neben der höchsten bislang gemessenen Temperatur war auch der sehr hohe Schalldruck von fast 60 db(A) extrem störend. Konzentriertes Arbeiten ist dabei auf jeden Fall nicht möglich. Wer also mit einem QX-2000 liebäugelt, der sollte auf jeden Fall eine stromsparende CPU einsetzen und auch über weitere Lüfter, am besten Silent, nachdenken. Das CyborgX hingegen war sowohl im Idle als auch unter Last unauffällig. Hier stimmten die Temperaturen, ohne positiv oder negativ in eine Richtung aus der Reihe zu tanzen. Die Schalldruckmessungen waren ebenfalls im grünen Bereich. Der Einbau geht wesentlich schneller vonstatten als beim QX-2000 und für ein sauberes Verlegen der Kabel ist ausreichend Platz zwischen Mainboardträger und Seitenteil vorhanden. Hier fanden wir im Gegensatz zum QX-2000 auch einen eSATA Anschluss vor. Der schwarze Innenraum liegt voll im Trend, über das Äußere lässt sich hingegen streiten. Die Optik ist sicherlich Geschmackssache, die Haptik wirkt leider recht billig. Zu dem Preis bieten andere Hersteller einfach mehr.