Testurteil: "Bronze-Award"
Test: Einzeltest: Akasa Venom Voodoo
Zitat: Pro: + ordentlicher Lieferumfang mit zwei PWM-Lüftern
+ Lüfter werden entkoppelt montiert
+ leichte Montage
Contra: - Lüfter sind im 12-Volt-Betrieb laut
- "nur" durchschnittliche Kühlleistung
Mit dem Venom Voodoo wollte Akasa einen nicht nur optisch "besseren" Kühler als Nachfolger des Venom vorstellen, auch leistungstechnisch sollte es einen Schritt voran gehen, dies ist leider nicht gelungen. Bei der Verpackung steigerte sich Akasa und so kommt der Venom Voodoo sicher beim Käufer an und auch der zweite Lüfter im Lieferumfang ist positiv anzusehen. Bei der Verarbeitung verzichtete man nun auf den Aufkleber auf der obersten Lamelle und spendierte dem Venom Voodoo eine Kunststoffabdeckung. Bei der Verarbeitung wurde sich ebenfalls große Mühe gegeben, zwar verzichtete man auf eine schützende Nickelschicht, gut verarbeitet ist der kühler dennoch. Bei der Montage änderte sich nichts und so geht diese weiterhin leicht von der Hand, auch wenn Rändelschrauben mit Federn uns besser gefallen würden. Bei der Kühlleistung kann sich der Venom Voodoo vom Venom allerdings nur im Vergleich mit den Original-Lüftern absetzen, was bei doppelter Bestückung aber auch nicht verwunderlich ist. Mit gleichen Lüftern ausgestattet liegt mal der eine und mal der andere Kühler vorn, dies ist abhängig von der Drehzahl der Lüfter. Preislich sortiert sich der Venom Voodoo bei 45 Euro ein, was rund zehn Euro über dem Preis des Venom liegt. Auch wenn die Kühlleistung identisch ist, lohnt sich der Griff dann eher zum Venom Voodoo, wenn die Lüfter gefallen. Dieser bietet nicht nur einen Lüfter mehr sondern auch ein besseres optisches Erscheinungsbild.