









| Akkulaufzeit: | Max. ca. 10 h |
|---|
| Displaygröße: | (9,70") |
|---|---|
| Auflösung: | 1.024 Pixel x 768 Pixel |
| LED-Hintergrundbeleuchtung: | Ja |
| Festplatte: | Flash-Disk |
|---|---|
| Interner Speicher: | 64 GB |
| Unterstützte WLAN-Standards: | 802.11a, 802.11b, 802.11g, 802.11n |
|---|---|
| Bluetooth Version: | 2.1 |
| Maße: | B189,70 mm x H243 mm x T13,40 mm |
|---|---|
| Gewicht: | 730 g |
| Prozessor: | Apple A4 |
|---|---|
| Prozessor Modellnummer: | Apple A4 |
| Prozessor-Takt: | 1 GHz |
| Anschlüsse: | Audio-Ausgang (3,5 mm) |
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| Betriebssystem: | Apple iOS |
|---|
| Eingebaute Lautsprecher: | Ja |
|---|---|
| Farbe: | Chrom, Schwarz |
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Mit dem iPad hat Apple im April ein neues Marktsegment erschlossen, auf dem ernsthafte Konkurrenz lange Zeit vergebens gesucht wurde. Das hatte einen sehr guten Absatz des Apple-Tablets zur Folge, der sich jetzt in den Quartalszahlen des Unternehmens niederschlägt. Die Kalifornier konnten ihren Umsatz um 67 Prozent auf einen Rekordwert von 20,3 Milliarden Dollar steigern, wobei nach Abzug aller Kosten noch 4,3 Milliarden Dollar Gewinn bleiben. Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer nannte die „gewaltige Popularität“ des iPads als einen Grund für die guten Quartalszahlen. So konnte der Konzern im Schlussquartal des Geschäftsjahres 2010 mit knapp 4,2 Millionen Exemplaren rund eine Million mehr iPads verkaufen, als es noch im vorhergegangenen Quartal der Fall war. Auch beim iPhone seien Rekordverkäufe zu verzeichnen, verkündete Oppenheimer weiter. Mit 14 Millionen verkauften Telefonen hätte sich der Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beinahe verdoppelt, erklärte der Apple-Finanzchef. Während auch die Mac-Rechner ein Verkaufs-Plus verzeichnen konnten, sanken die Absätze des iPods hingegen um elf Prozent.
Bereits morgen will Apple-CEO Steve Jobs auf dem Apple-Event „Back to the Mac“ nachlegen. Er kündigte einige Überraschungen an, die noch bis Ende 2010 der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen. Eine von ihnen könnte ein neues MacBook Air sein, wie zu Beginn dieser Woche bekannt wurde.
Bisher verfügen die kleinsten MacBook-Vertreter über eine Bilddiagonale von 13,3 Zoll. Dies soll sich schon bald ändern. So meldet die taiwanesische DigiTimes, dass der Notebook-Hersteller Quanta angeblich einen entsprechenden Auftrag von Apple erhalten habe. Zwischen 400.000 und 500.000 Stück dieser Mini-MacBooks sollen dem Bericht zufolge noch in diesem Jahr produziert werden. Über genaue Leistungsdaten machte die zitierte Quelle allerdings keine Angaben.
Etwas mehr Details konnte die Website shanzai.com zum kleinen iPad-Bruder ermitteln. Ein namentlich nicht genannter Informant aus Kreisen des Herstellers Foxconn berichtet, dass Apple bereits große Fortschritte in der Produktentwicklung des sieben-Zoll-Tablets gemacht habe und sogar über einen serienreifen Prototyp verfüge. Allerdings soll es nicht mehr an das im April vorgestellte iPad erinnern – vielmehr hätten sich die Designer an dem iPhone 4 orientiert. Gleichzeitig schafft die Quelle Raum für neue Spekulationen und berichtet abschließend, dass Apple mindestens fünf verschiedene Produkttypen in Umlauf gebracht habe, damit das endgültige Produkt so lange wie möglich geheim bleibt.
Außerdem setzt Apple bei der Kundengewinnung in den USA auf eine weitere Neuerung. Die Funktion „Try Before You Buy“ soll Kunden, die bisher nur Gratis-Apps heruntergeladen haben an kostenpflichtige Anwendungen heranführen. Ganz nach dem Vorbild von Googles Android Market stehen gekaufte Apps jetzt für einen gewissen Testzeitraum kostenlos zur Verfügung.
Experten rechnen damit, dass sich das Kaufverhalten bei Apps mit diesen Innovationen noch einmal stark verändern wird. Wann diese Services die deutschen App-Stores erreichen, ist allerdings bislang noch unbekannt.
Während die deutschen iPad-User also der Genius-Einführung entgegenfiebern dürfen, ranken sich Gerüchte um den plötzlichen Abgang Mark Papermasters. Der Apple-Top-Manager, der maßgeblich an der Entwicklung des iPhone 4 beteiligt war, hatte den US-Konzern am Wochenende verlassen, wie Apple inzwischen bestätigte. Derzeit ist es unklar, ob Papermaster freiwillig seinen Platz räumt, oder ob die Apple-Spitze ihn entlassen hat. Grund hierfür könnten die erheblichen Empfangsprobleme des neuesten iPhones sein, mit denen Apple in den vergangenen Monaten für negative Schlagzeilen gesorgt hat.
Deutsche iPad-Interessenten brauchen sowieso noch etwas mehr Geduld, hier startet der Verkauf des neuen Apple-Gadgets erst Ende April. Genaue Preise stehen noch nicht fest. Sie werden sich jedoch wahrscheinlich am US-Niveau orientieren. Dort kostet das Einsteigermodell mit 16 Gigabyte Speicher und WLAN-Verbindung 499 Dollar (360 Euro), das Spitzenmodell mit 64 GB Speicher, WLAN und 3G Mobilfunk- Anbindung kostet stolze 829 Dollar.
In Deutschland sieht Apple sich außerdem der Konkurrenz von Neofonie ausgesetzt. Das Berliner Technologie-Unternehmen hat kürzlich mit dem WePad eine Alternative zum iPad vorgestellt. Momentan befindet sich Neofonie in Gesprächen mit diversen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen, die ihre Inhalte über das Tablet verbreiten sollen. Laut dpa-Informationen ist mit der Axel-Springer Verlagsgruppe bereits ein hochkarätiger Partner gefunden worden.
In Deutschland soll Apples Tablet-PC Ende April in den Handel kommen. Versorgungsengpässe bei Apple-Produkten sind bisher schon öfter vorgekommen, beim iPad sollte das aber nicht passieren. Apple soll die Produktionsmenge von iPads auf fünf Millionen im ersten Halbjahr erhöht haben. Allerdings gab es auch Berichte, dass Probleme mit iPad- Zulieferern aufgetreten sind. So soll beispielsweise der Konzern TPK Touch Solutions nicht ausreichend Touchpanels für das iPad liefern können. Daher übernimmt die Firma Wintek die Produktion nun, wie das taiwanische Magazin Digitimes berichtete.
Der Verkaufsstart des iPads wird mit Spannung erwartet. Wenn das Gerät die erwarteten Verkaufszahlen nicht bringen kann, könnte dies Apples anhaltenden Erfolg bremsen. Meldungen über einen frühzeitigen Ausverkauf könnten daher auch zur Marketingstrategie des Konzerns gehören, um die Nachfrage noch zu steigern.


