Testurteil: "65%"
Test: Einzeltest: DragonBall Z: Infinite World
Zitat: Pros:
+ motivierende Kapselhatz
+ üppiges Missionsangebot
+ individualisierbare SkillPaletten
Kontra:
- kaum Neuerungen
- angestaubte Technik
- vorwiegend öde Minispiele
- ausgelutschtes Storychaos
- mickriges Mehrspielerangebot
- verschlimmbessertes Kampfsystem
Infinite World knüpft eher an die alte Budokai -Reihe als an die jüngsten Tenkaichi -Episoden an. Das Kampfsystem macht dadurch einen klaren Schritt zurück, die Technik wirkt antiquiert und die zigmal aufgewärmte sowie notdürftig eingebundene Storysuppe lässt Veteranen völlig kalt und Neulinge verwirrt im Regen stehen. Der Umfang kann sich zwar auf den ersten Blick mit über 40 Charakteren und mehr als hundert Missionen sehen lassen, aber im Vergleich zum letzten Tenkaichi-Ableger ist die Charakterriege natürlich ein Witz, während das Missionsangebot mit zweifelhaften Minispielen durchsetzt ist. Auch der anpassbare Schwierigkeitsgrad wirkt nicht sonderlich ausbalanciert, die Handhabung teils unnötig umständlich und der Mehrspielermodus bietet gerade mal schnöde Einzelduelle. Nichtsdestotrotz machen die flotten Schlagabtausche nach wie vor Laune, individualisierbare Skill-Paletten sorgen für Abwechslung und die Hatz nach neuen Kapseln, die zahlreiche Extras und Erweiterungen mit sich bringen, ist ungemein motivierend. Insgesamt wird aber einfach zu wenig Neues geboten, während das Altbekannte teils verschlimmbessert wurde. Wer eine Reise in die Vergangenheit will, kommt mit Budokai 3 besser und günstiger weg. Ansonsten schnappt euch lieber eine Tenkaichi -Episode oder wartet bis die Umsetzungen für PS3 und 360 deren spielerisches und inhaltliches Niveau erreicht haben.