Test: Wärmeleitpasten - Short Report
Zitat: Eine besondere Stellung in unserem Test-Setup nimmt die Coolink Chillaramic als einzige Keramikpaste ein. Keramikpasten zeichnen sich durch gute Verarbeitbarkeit und kleinste Partikel aus, die in die feinsten Unebenheiten der Heatspreader- und Kühlerbodenoberflächen eindringen können. Weiterhin leiten sie keinen elektrischen Strom, wobei das auch bei heutigen Metalloxidpasten in der Regel nicht mehr der Fall ist. Dafür liegen sie in der Wärmeleitfähigkeit etwas zurück, wodurch sie sich am besten für Silent-Systeme eignen, zu sehen in unserem Idle-Test, wo die Chillaramic den zweitbesten Platz hinter der Gelid GC Extreme belegt, und das zu einem deutlich günstigeren Preis. Mit einer Packungsgröße von 10g hat man es mit einer fast schon lebenslangen Portion Wärmeleitpaste zu tun, zu einem Preis bei knapp 6-9 €. Die Paste ist damit nicht ganz so günstig wie die Gelid GC-2, hat jedoch ihre ganz eigenen Qualitäten. Beispielsweise nutzen viele Overclocker Keramikpasten für Sub-Zero Anwendungen, da die Silikonmatrix Minusgrade verträgt, ohne ihre Geschmeidigkeit zu verlieren. In gewisser Weise handelt es sich bei dieser Paste um einen Geheimtipp, der eigenlich einen Preis-Leistungs-Award verdient hätte.
Stattdessen vergeben wir jedoch wegen des guten Gesamtpakets, das diese Paste bietet, den Silber Award.