Testurteil: "63%"
Test: Einzeltest: Tecktonik World Tour
Zitat: Am ehesten nehmen Fans der Tanz- und Sportrichtung Tecktonik dieses Spiel wahr. Die Blicke aller anderen streifen Tecktonik: World Tour im Regal eher zufällig und erkennen in diesem Modul ein Spielprinzip, ähnlich dem eines Elite Beat Agents. Die Klasse dieses abgedrehten Rhythmusspiels erreicht Tecktonik: World Tour aber nie, weil die Musik zu einseitig bleibt, der Umfang ein schlechter Witz ist und wenig Abwechslung geboten wird. Mit den Tanzmoves der französischen Szene können ganz klar nur Fans wirklich etwas anfangen und diese werden enttäuscht sein, dass viele Manöver nicht richtig im Takt zu den Beats gehalten werden und das gesamte Spiel ohne Probleme in einer Stunde durchgespielt ist. Der Multiplayer-Modus ist auch nach wenigen Minuten langweilig, weil nie parallel der Stylus geschwungen werden darf, sondern der Nintendo DS lediglich herum gereicht wird. Hardcore-Fans, für die es bislang außer Tecktonik: World Tour noch keine Videospiele gibt, dürfen einen Blick riskieren. Die Erwartungshaltung sollte dementsprechend niedrig sein. Aber noch ein kleiner Wink in Richtung Neko: Ich mag wirklich keine metrosexuellen Männer und diese werden mir wie Ohrfeigen um die Backen gehauen. Beim Einkaufen, auf der Arbeit und nun sogar in Videospielen...