Testurteil: "82%"
Test: Einzeltest: Freedom Fighters
Zitat: ##b|Freedom Fighters## spielt sich zunächst ein wenig merkwürdig, hat man jedoch erst einmal die Steuerung an die persönlichen Bedürfnisse angepasst, kann man auch loslegen mit der Jagd auf die außeramerikanischen Besucher. Die Gefechte in den authentisch wirkenden Straßenschluchten New Yorks sind spannend inszeniert und dank des anspruchsvollen Schwierigkeitsgrades motivierend. Zwar könnt ihr nicht überall speichern, die Gullydeckel die als Speicherstandort dienen und auch Schnellspeichern zulassen sind jedoch in angenehmen Abstand verteilt. Angenehm fällt der Schwierigkeitsgrad auf. Zwar sind einige Missionen wirklich zum Haare raufen, aber mit der richtigen Taktik kommt ihr allen Gegnern bei. Euer Hauptaugenmerk sollte allerdings immer auf dem Munitionsvorrat liegen. Zu oft erwischt ihr euch bei zu langem Draufhalten, ohne dass ihr euren Teamkameraden Anweisung gegeben habt, mit in das Gefecht zu ziehen. Dann ist der Kugelvorrat natürlich entsprechend schnell erschöpft. Zwar könnt ihr die herumliegenden Gewehre der Gegner einsammeln und so das Magazin wieder füllen, dazu müsst ihr aber auch millimetergenau über das Gewehr laufen. ##b|Freedom Fighters## macht dank der sehr einfachen Befehlsmöglichkeiten einen Heidenspaß. Das Element der Kommandierung von Soldaten ist nett, allerdings für manche ein wenig zu einfach. Optik und Sound sind nicht referenzverdächtig, liegen aber doch im oberen Bereich und unterstützen die Stimmung. Insgesamt ist Freedom Fighters ein unkomplizierter Titel, der durchaus unterhalten kann. Da es auf dem Gamecube wenig Vergleichbares gibt, können wir für den Titel ohne größere Bedenken empfehlen.