Testurteil: "5.5/10"
Test: Einzeltest: Mercenaries 2 - World in Flames
Zitat: Pro: + Grosse Spielwelt
+ Fast alles zerstörbar
+ Grosse Auswahl an Vehikeln
+ Parteiensystem
Contra: - Grafisch schwach
- Diverse Bugs
- Dürftige KI
- Leblose Spielwelt
- Wenig Abwechslung
- Uninspirierte Nebenmissionen
- Platte Story und klischeehafte Charaktere
Playground of Destruction - der Untertitel des ersten Mercenaries-Spiels würde auch gut zum zweiten Teil passen. Das virtuelle Venezuela gibt abseits der abwechslungsarmen Storymissionen nicht viel her, ausser dass ich alles und jeden abschiessen und in die Luft jagen kann. Zugegeben, mein Action-Herz schlug höher, als ich mit einigen C4-Ladungen meine erste gigantische Bohrinsel in den Fluten versenkt habe und mit meinem Helikopter, während das Monstrum aus Stahl und Beton langsam physikalisch korrekt zusammenstürzte, von der kollabierenden Plattform gestartet bin. Kurzum, es kracht und brennt an allen Ecken. Die knallige Action kaschiert aber nur schwach die technisch unsaubere Umsetzung, die eintönigen Aufträge und die recht öde Spielwelt, von der unglaublich dürftigen KI wollen wir mal gar nicht erst reden. Ausserdem wollen die Protagonisten keine echte Sympathie beim Spieler wecken, was die ganze Geschichte noch etwas befremdlicher macht. Wer gepflegt in einer nicht-linearen Inselwelt aufräumen will, greift lieber zu Just Cause. Rico Rodriguez bietet auf der Xbox 360 eindeutig die schönere Spielwelt und das coolere Gameplay. Mercenaries 2 punktet lediglich mit den dickeren Explosionen.