Testurteil: "74%"
Test: Einzeltest: More Need for a Break
Zitat: Pro: + Frische Spielelemente
+ gute Racing-Atmosphäre
+ guter Soundtrack
+ Viele Strecken und Fahrzeuge
+ Blaupausen tauschbar
Kontra: - Technisch unausgereift
- Spielverlauf ohne echten Zusammenhang
- Teilweise unspektakuläre Strecken
Eigentlich muss man EA wirklich dafür loben, die NfS-Reihe immer wieder neu zu erfinden und frische Elemente ins Spiel einzubringen. Doch ging der Schuss diesmal nach hinten los. Nicht weil die einzelnen Spielelemente schlecht wären, sondern weil der Titel unfertig und nicht stimmig zusammengesetzt wirkt. Ein Renntag zieht sich trotz Menühopping unheimlich in die Länge und bietet leider nicht die erfüllenden Racing-Erlebnisse der Vorgänger. Dazu springt man einfach zu schnell zwischen den verschiedenen Rennvarianten hin und her, ohne sich wirklich in ein Rennen vertiefen zu können. Man hat einfach das Gefühl, viel mehr Zeit in den Menüs zu verbringen, als in den Rennen. Zudem sind die technischen Mängel verheerend und trüben den Spielspaß gewaltig. Vielleicht sollte sich EA in Zukunft mehr Zeit für die Entwicklung nehmen, damit eben nicht mehr so etwas Halbgares wie Pro Street dabei herauskommt. Denn dass es die Jungs durchaus verstehen, spaßige Rennspiele zu programmieren, haben sie schon mehrfach bewiesen. Auch der neueste Spross der Serie bietet viele tolle Elemente, die aber allesamt noch eine Menge Feinschliff benötigt hätten. Fans der Serie sollten diesen Teil überspringen und lieber auf einen ausgereiften Nachfolger warten. No Need for Speed, more need for a break!