Testurteil: "80%"
Test: Einzeltest: Need for Speed: The Run
Zitat: Pro: + recht abwechslungsreiche Strecken
+ Autolog-System sorgt für Motivation
+ gute und meist flüssige Darstellung
+ Mehrspielermodus unterhält solide
+ Autolog und Online-Modus (3DS)
Contra: - sehr kurze Dauer der Kampagne
- ziemlich nervige Gummiband-KI
- belanglose Geschichte ohne Esprit
- hässliche, detailarme Grafik (Wii)
- in allen Belangen langweilig (Wii)
- keine Online-Rennen möglich (Wii)
- unglaubwürdige Fahrphysik (Wii/3DS)
- lästige Reaktionstests (Wii/3DS)
- Bildrate bricht häufig ein (3DS)
Es gibt zwar keine revolutionären Unterschiede zwischen Konsolen und PC, dennoch sollte man Need for Speed: The Run lieber am Computer spielen, da die Grafik hier wesentlich besser aussieht – eine Battlefield-3-ähnliche Kulisse sollte man allerdings trotz Frostbite 2.0 nicht erwarten. Inhaltlich erwartet euch das gleiche Spiel wie auf den Konsolen: ein solides Rennspiel, aber nach Hot Pursuit aus dem letzten Jahr ein Rückschritt für die Serie. Wer kein Überspiel erwartet, wird jedenfalls über die kurze Zeitspanne der Kampagne gut unterhalten. Zu der Version für die Wii gibt es nicht allzu viel zu sagen. Sie stellt die schlechteste Fassung des Spiels dar und ist inhaltlich, spielerisch und natürlich auch in technischer Hinsicht kastriert. Die 3DS-Version ist etwas besser, aber trotzdem nichts, das man unbedingt haben muss – was auch repräsentativ für das ganze Spiel steht. Need for Speed hat schon bessere, allerdings auch schon schlechtere Zeiten gesehen.